2.8.6 (k1967k): 5. Wissenschaftsrat; Neuberufung von Mitgliedern der wissenschaftlichen Kommission, BMwF

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5. Wissenschaftsrat; Neuberufung von Mitgliedern der wissenschaftlichen Kommission, BMwF

Entsprechend den Vorschlägen von Bundesminister Stoltenberg stimmt das Kabinett dem Alternativ-Vorschlag gemäß der Vorlage des Bundesministers für wissenschaftliche Forschung vom 8.2.1967 sowie dem Vorschlag der Ministerpräsidenten der Länder zu. 16

Fußnoten

16

Siehe 7. Sitzung am 13. Dez. 1957 TOP G (Kabinettsprotokolle 1957, S. 450 f.) - Vorlage des BMwF vom 8. Febr. 1967 in B 138/11319 und B 136/6055, weitere Unterlagen in B 144/1823. - Der 1957 gegründete Wissenschaftsrat, bestehend aus der wissenschaftlichen Kommission und dem Verwaltungsrat, sollte Bund und Ländern Vorschläge zur Förderung der Wissenschaft sowie zu Schwerpunkten und Dringlichkeitsstufen unterbreiten. Zur Besetzung der 22 Mitgliedsitze der wissenschaftlichen Kommission wurden dem Bundespräsidenten Vorschläge für sechs Kandidaten von der Bundesregierung und für sechzehn von den Ministerpräsidenten unterbreitet. Der BMwF und die Ministerpräsidenten stimmten die Vorschläge im Vorfeld ab. Berufungen in den Wissenschaftsrat erfolgten durch den Bundespräsidenten für jeweils drei Jahre. - Der im Januar 1966 erneut berufene Dr. Otto A. Friedrich, Gesellschafter der Flick-Gruppe, hatte um seine vorzeitige Entbindung gebeten, daraufhin hatte der BMwF für die Vorschlagsliste der Bundesregierung Dr. h. c. Ernst Wolf Mommsen, Vorstandsvorsitzender der Thyssen Röhrenwerke AG Düsseldorf, und Dipl. Chem. Dr. habil. Ernst Biekert, Vorstandsmitglied der Knoll AG Ludwigshafen, empfohlen. Die Ministerpräsidenten der Länder hatten zugestimmt und für den turnusmäßig ausscheidenden Vizepräsidenten der Max-Planck-Gesellschaft Dr. Carl Wurster die Ernennung des Vorsitzenden der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) Rolf Spaethen befürwortet (vgl. das Schreiben des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Heinrich Albertz an Kiesinger vom 14. Febr. 1967 in B 136/6055). - Am 8. Mai 1967 wurden Mommsen und Spaethen in die Kommission berufen. - Fortgang 101. Sitzung am 8. Nov. 1967 TOP 10.

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