3.1.2 (k1967k): Die Parlamentarischen Staatssekretäre

Zum Text. Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 20. 1967US-Präsident Johnson empfängt Bundeskanzler Kiesinger zum GesprächBundesaußenminister Brandt und der rumänische Außenminister Manescu vereinbaren die Aufnahme diplomatischer BeziehungenDemonstrationen in Berlin anlässlich des SchahbesuchsCarlo Schmid warnt angesichts der Studentenunruhen vor einem "Staatsverfall"

Extras:

 

Text

Die Parlamentarischen Staatssekretäre

Bundeskanzleramt

Seit 17. April 1967:

Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg (1921-1972)

1938-1945 Wehr- bzw. Kriegsdienst und Gefangenschaft, danach Forst- und Landwirt, Übernahme des Familienbesitzes, 1952-1957 Landrat in Stadtsteinach, 1957-1972 MdB (CSU), 1961-1972 Mitglied des CSU-Landesvorstandes, 1967-1969 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundeskanzler.

Auswärtiges Amt

Seit 13. April 1967:

Gerhard Jahn (1927-1998)

1945-1946 Verwaltungsangestellter, nach Abitur und Studium der Rechts- und Staatswissenschaften ab 1957 Tätigkeit als Rechtsanwalt und ab 1966 als Notar, 1949 Eintritt in die SPD, 1950-1954 Sekretär des SPD-Unterbezirks Marburg-Frankenberg, 1957-1990 MdB (SPD), dort 1961-1963, 1965-1967 und 1974-1990 Parlamentarischer Fraktionsgeschäftsführer, 1967-1969 Parlamentarischer Staatssekretär im AA, 1969-1974 Bundesminister der Justiz, 1974-1975 Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung, 1978-1990 Mitglied der Parlamentarischen Kontrollkommission, 1975-1977 und 1979-1982 als Vertreter der Bundesrepublik Deutschland Mitglied der Menschenrechtskommission der UNO, 1979-1995 Präsident des Deutschen Mieterbundes.

Bundesministerium des Innern

Seit 13. April 1967:

Ernst Benda (1925-2009)

1943-1946 Reichsarbeitsdienst, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1951 Studium der Rechtswissenschaften sowie der Journalistik und Politischen Wissenschaften, 1951-1955 Juristischer Vorbereitungsdienst, 1955-1971 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1946 Eintritt in die CDU, 1952-1954 Vorsitzender der Jungen Union in Berlin, 1955-1957 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, 1957-1971 MdB (CDU), 1967-1968 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMI, 1968-1969 Bundesminister des Innern, 1969-1971 Mitglied des Vorstandes der CDU/CSU-Fraktion, 1971-1983 Präsident des Bundesverfassungsgerichts, seit 1978 Honorarprofessor an der Universität Trier, 1984-1993 Professor für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Verfassungsrecht an der Universität Freiburg i. Br., 1967-1970 Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, 1995 Präsident des 26. Deutschen Evangelischen Kirchentages.

Bundesministerium der Finanzen

Seit 14. April 1967:

Albert Leicht (1922-1994)

1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946 Eintritt in die CDU, nach dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften 1953-1954 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1954-1955 Richter am Sozialgericht Speyer, dann Ministerium für Unterricht und Kultus des Landes Rheinland-Pfalz, Mainz, 1955-1957 Landratsamt Bad Bergzabern, 1957-1977 MdB (CDU), 1967-1969 Parlamentarischer Staatssekretär im BMF, 1977-1983 Vizepräsident des Europäischen Rechnungshofes, Abteilung Haushalt und Finanzen, in Luxemburg, Dozent an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und an der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung.

Bundesministerium für Wirtschaft

Seit 13. April 1967:

Dr. Klaus Dieter Arndt (1927-1974)

1943-1945 Kriegsdienst, 1947-1950 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1946 Eintritt in die SPD, 1950-1974 beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, dort 1950-1959 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, 1959-1967 Leiter dieser Abteilung, 1968-1974 Präsident, 1958-1963 Bezirksverordneter der SPD des Bezirkes Steglitz, 1963-1965 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, 1965-1974 MdB (SPD), 1967-1970 Parlamentarischer Staatssekretär im BMWi, 1972-1974 Stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1971-1974 MdEP.

Bundesministerium der Verteidigung

Seit 19. April 1967:

Eduard Adorno (1920-2000)

1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1950 Studium der Landwirtschaft, 1951 Übernahme des elterlichen Obst- und Hopfengutes in Tettnang, 1959-1963 Vorsitzender des Verbandes Deutscher Hopfenpflanzer, 1959-1967 Vizepräsident des Europäischen Hopfenbraubüros, Straßburg, 1961-1967 Präsident des Ausschusses der Hopfenerzeuger des Gemeinsamen Marktes, 1962-1971 Vorsitzender des Arbeitskreises Bodenseeobst e. V., 1954 Orts- und Kreisvorsitzender der CDU Tettnang, 1955 Mitglied des Landesvorstandes und des Geschäftsführenden Vorstandes der CDU Württemberg-Hohenzollern, 1956-1977 Vorsitzender der CDU Württemberg-Hohenzollern, 1970-1977 stellvertretender Vorsitzender der CDU Baden-Württemberg, seit 1977 Ehrenvorsitzender des Bezirksverbandes Württemberg-Hohenzollern, 1961-1972 MdB (CDU), 1965-1967 Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 1967-1969 Parlamentarischer Staatssekretär im BM der Verteidigung, 1972-1980 Minister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund.

Bundesministerium für Verkehr

Seit 12. April 1967:

Holger Börner (1931-2006)

1947-1950 Ausbildung zum Betonfacharbeiter, 1950-1957 Tätigkeit im erlernten Beruf und als Betriebsrat, 1948 Eintritt in die SPD, 1956-1972 Stadtverordneter in Kassel, dort 1960-1969 Vorsitzender der SPD-Fraktion, 1961-1963 Bundesvorsitzender der Jungsozialisten, 1971-1974 stellvertretender, 1975-1978 Vorsitzender des SPD-Bezirks Hessen-Nord, 1977-1987 Landesvorsitzender der SPD Hessen, 1970-1988 Mitglied des SPD-Parteivorstandes, 1972-1976 Bundesgeschäftsführer der SPD, 1972-1988 Mitglied des SPD-Präsidiums, 1957-1976 MdB (SPD), 1967-1972 Parlamentarischer Staatssekretär im BMV bzw. seit 1969 BM für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen, 1976-1987 MdL (SPD) Hessen, 1976-1987 Hessischer Ministerpräsident, 1987-2003 Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, seit 1995 Mitglied des Kuratoriums der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.

Extras (Fußzeile):