3.1.5 (k1967k): Der Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA)

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 20. 1967US-Präsident Johnson empfängt Bundeskanzler Kiesinger zum GesprächBundesaußenminister Brandt und der rumänische Außenminister Manescu vereinbaren die Aufnahme diplomatischer BeziehungenDemonstrationen in Berlin anlässlich des SchahbesuchsCarlo Schmid warnt angesichts der Studentenunruhen vor einem "Staatsverfall"

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Der Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA)

Karl-Günther von Hase (geb. 1917)

1936-1945 Berufssoldat, 1945-1949 Kriegsgefangenschaft, 1951-1962 Auswärtiger Dienst mit Stationen in Washington (1952-1953), Ottawa (1953-1956) und in der Zentrale (1956-1962), dort 1956-1958 stellvertretender, 1958-1961 Leiter des Pressereferats, 1961-1962 Leiter der Abteilung West II (mit Zuständigkeiten u. a. für Vereinte Nationen, NATO und Verteidigung, Abrüstung und Sicherheit, Großbritannien, USA, Kanada, Mittel- und Südamerika), 1962-1967 als Staatssekretär Leiter des BPA, 1968-1969 Staatssekretär im BMVtg, 1970-1977 Botschafter in London, 1977-1982 Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens.

Seit 15. Nov. 1967:

Günter Diehl (1916-1999)

1939-1945 Auswärtiger Dienst mit Stationen in Brüssel (1940-1941), Vichy (1941-1944) und in der Zentrale (1944-1945), 1945-1948 freiberuflicher Publizist, 1948-1950 außenpolitischer Redakteur beim „Hamburger Abendblatt", 1950-1952 BPA, dort in der Abteilung III (Ausland) Leiter des Referats 9 (Diplomatisch-politische Information), 1952-1960 erneut im AA bzw. Auswärtigen Dienst, dort 1952-1956 im Büro Staatssekretär Leiter des Pressereferats, 1956-1960 an der Botschaft in Santiago de Chile, 1960-1966 erneut im BPA, dort Leiter der Abteilung IV (Ausland), 1966-1967 erneut im AA, dort Leiter des Planungsstabes, 1967-1969 Chef des BPA (ab 1968 Staatssekretär), 1970-1977 Botschafter in Indien, 1977-1981 in Japan, 1981-1987 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

In dessen Vertretung:

Conrad Ahlers (1922-1980)

1941-1945 Kriegsdienst, seit 1948 Tätigkeit als Journalist, 1951 BPA, dort Chef vom Dienst, 1952-1954 Dienststelle Blank, dort Pressereferent, seit 1954 außenpolitischer Redakteur der „Welt", seit 1957 Bonner Korrespondent des „Spiegel", seit 1959 innenpolitischer Redakteur der „Frankfurter Rundschau", seit 1962 stellvertretender Chefredakteur des „Spiegel", dort 1962 im Rahmen der „Spiegel-Affäre" Inhaftierung wegen Verdachts des Geheimnisverrats, 1965 Einstellung des Verfahrens gegen ihn und Rudolf Augstein, 1967-1969 stellvertretender, 1969-1972 Leiter des BPA und Staatssekretär, 1972-1980 MdB (SPD), 1978-1979 Chefredakteur der „Hamburger Morgenpost" und Mitglied der Chefredaktion der „Wirtschaftswoche", 1973 Mitglied, seit 1979 stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates und 1980 Intendant der Deutschen Welle.

Werner Krueger (1915-1998)

1937 Redakteur der „Westfälischen Volkszeitung", 1946-1949 Parlamentsjournalist im nordrhein-westfälischen Landtag, Redakteur der „Westfalenpost", 1947 Pressereferent beim CDU-Zonenausschuss der Britischen Zone, 1950-1954 BPA, dort 1950 Persönlicher Referent des Chefs des BPA, 1950-1951 Leiter der Abteilung Inland, 1951-1954 Stellvertreter des Bundespressechefs, 1954-1956 Chefredakteur der Abteilung Fernsehen beim NWDR Hamburg/Köln bzw. ab 1955 beim WDR Köln, 1956-1967 erneut stellvertretender Chef des BPA, 1967-1969 Beauftragter für den Aufbau des Planungsstabes im Bundeskanzleramt.

Hanns Küffner (geb. 1917)

1934-1937 Studium der Geschichte und Germanistik, 1938-1945 Arbeitsdienst, Wehr- und Kriegsdienst, 1945-1946 Lazarettbehandlung und Fortführung des Studiums, 1946-1948 Redakteur bei der Allgäuer-Zeitung, Kempten, 1948-1952 Chefredakteur beim Süddeutschen Rundfunk, Stuttgart, 1952-1954 Ressortleiter beim „Münchner Merkur", 1954-1974 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort 1954-1955 Angestellter auf Honorarbasis, 1955-1966 Leiter des unmittelbar der Amtsleitung unterstellten Referats A 1, ab 1956: I 4, ab 1958: A 3, ab 1963: ÖV (Öffentlichkeitsarbeit in Verteidigungsfragen), 1966-1968 Stellvertretender Leiter der Abteilung III (Inland), 1968 zusätzlich Leiter des Referats III 7 (Redaktion Deutsches Bulletin), 1968-1969 Leiter der Abteilung III (Inland), 1969-1974 Leiter der zum Geschäftsbereich der Abteilung V (Produktion) gehörenden Zentralredaktion, zusätzlich 1973-1974 Stellvertreter des Abteilungsleiters V.

Fritz Niebel (1913-1998)

1939-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 Internierung, 1947-1950 Justitiar in der Privatwirtschaft, 1950-1957 Geschäftsführer der FDP-Fraktion des Deutschen Bundestages, 1958 Ministerialrat im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, 1958-1962 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1962-1974 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 1962-1963 Leiter des Koordinierungs- und Planungsbüros, 1963-1968 Leiter der Abteilung III (Inland), 1968-1969 Leiter der Vertretung Berlin des BPA, 1969 erneut Leiter der Abteilung III (Inland), 1969-1974 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung, Datenverarbeitung) und ab 1970 ständiger Vertreter des Stellvertreters des Chefs des BPA.

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