3.1.6 (k1967k): Der Persönliche Referent des Bundeskanzlers

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 20. 1967US-Präsident Johnson empfängt Bundeskanzler Kiesinger zum GesprächBundesaußenminister Brandt und der rumänische Außenminister Manescu vereinbaren die Aufnahme diplomatischer BeziehungenDemonstrationen in Berlin anlässlich des SchahbesuchsCarlo Schmid warnt angesichts der Studentenunruhen vor einem "Staatsverfall"

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Text

Der Persönliche Referent des Bundeskanzlers

Gerhard Stamp (1920-1998)

1938-1945 Berufssoldat, 1945-1946 Dolmetscher bei den britischen Besatzungsstreitkräften, 1947-1949 Bezirksleiter der „Rhein-Zeitung" und des „Rheinischen Merkur" im Mittelrhein-Verlag, Koblenz, 1950-1956 Angestellter beim Rhenania-Verlag, Koblenz, 1956-1979 Bundeswehr bzw. BMVtg, dort 1956-1957 Prüfoffizier in der Annahmeorganisation der Bundeswehr in Karlsruhe, 1957 im BMVtg Hilfsreferent im Referat IV C 6 (Streitkräfte und Öffentlichkeit), 1957-1962 beim Deutschen Anteil bei SHAPE, Paris, dort Presseoffizier im Stab der Press and Information Division, 1962-1964 im BMVtg, dort im Führungsstab der Bundeswehr Leiter des Referats Fü B VII 4 (Militärisches Zeitschriftenwesen), 1964-1967 kommandiert zum Bundeskanzleramt, dort 1964-1965 Leiter des Referats 10 (Militärische Verteidigung), 1965-1966 des Referats I A 6 (Strategie und militärische Sicherheit, BMVtg ohne Abteilungen W, T, H und Logistik, Stationierungsstreitkräfte, Öffentlichkeitsarbeit), 1966-1967 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1967 Leiter des Persönlichen Büros des Bundeskanzlers, 1968 im Luftwaffenamt Porz-Wahn Stellvertreter des Amtschefs, 1968-1972 Militärattaché an der Botschaft der Bundesrepublik in Ottawa, 1973-1974 beim Stab für Studien und Übungen der Bundeswehr, Bensberg, 1974-1975 erneut im BMVtg, dort im Führungsstab der Streitkräfte Leiter des Referats Fü S II 4 (Militärisches Nachrichtenwesen der Bundeswehr: Wehrlage West), 1975-1979 Schule für Nachrichtenwesen der Bundeswehr, Bad Ems.

Seit 9. Jan. 1967:

Hans Neusel (geb. 1927)

1944-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1948 Ausbildung zum Dolmetscher, 1949-1953 Jurastudium und 1953-1957 juristischer Vorbereitungsdienst, 1958-1959 Tätigkeit in der Eisen- und Stahlindustrie, 1959-1963 BMWi, dort bis 1962 Hilfsreferent im Referat III 3 (Beteiligung des Bundes an erwerbswirtschaftlichen Unternehmungen), 1962-1963 Persönlicher Referent des Staatssekretärs Westrick, seit 1963 im Bundeskanzleramt, dort 1963-1966 ebenfalls Persönlicher Referent des Staatssekretärs bzw. (ab 1964) des Bundesministers für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes Westrick, 1967-1969 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers und 1969-1973 Leiter des Persönlichen Büros des Bundeskanzlers a. D. Kiesinger, anschließend jeweils unter Karl Carstens 1973-1976 Leiter des Büros des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 1976-1979 Leiter des Präsidialbüros im Deutschen Bundestag und 1979-1984 Chef des Bundespräsidialamtes, 1984-1985 Persönlicher Beauftragter des Bundeskanzlers Kohl im Ad-hoc-Ausschuss „Europa der Bürger", 1985-1992 Staatssekretär im BMI.

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