3.1.8 (k1967k): Die Protokollführer

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 20. 1967US-Präsident Johnson empfängt Bundeskanzler Kiesinger zum GesprächBundesaußenminister Brandt und der rumänische Außenminister Manescu vereinbaren die Aufnahme diplomatischer BeziehungenDemonstrationen in Berlin anlässlich des SchahbesuchsCarlo Schmid warnt angesichts der Studentenunruhen vor einem "Staatsverfall"

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Die Protokollführer

Otto Freiherr von Bechtolsheim (1910-1999)

1936-1938 Reichsverkehrsministerium, 1938-1941 Reichsbahndirektion Essen, 1941-1945 Vorstand des Reichsbahnverkehrsamtes Allenstein, 1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1947 ohne Beschäftigung, 1947-1951 Justitiar bei der IHK Kassel, 1951-1954 BMV, 1954-1970 Bundeskanzleramt, dort 1954-1956 Hilfsreferent im Referat 9 (Wissenschaftliche Forschung), 1957-1968 u. a. Leiter der für Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen u. a. aus den Geschäftsbereichen BMV, BMP, BMAt, BMwF, BMSchatz, wissenschaftliche Forschung bzw. BMwF, Bundesbahn und Bundespost zuständigen Referate 8 und 9 bzw. (ab 1965) II/5 und (ab 1967) II/6, 1968-1970 Leiter der Gruppe I/1 (u. a. Personalangelegenheiten der Bundesregierung und des Bundeskanzleramtes; Kassen- und Rechnungswesen, Organisation, Innerer Dienst), 1970-1975 erneut BMV, dort Leiter des Referats L 8 (Internationale Zusammenarbeit in der Luftfahrt, Zivile Verteidigung).

Dr. Walter Boss (geb. 1921)

1940-1943 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, der neueren Geschichte und der englischen, französischen und spanischen Sprache, 1943-1944 juristischer Vorbereitungsdienst, 1945-1947 Leiter des Hilfswerks München der Inneren Mission München, 1947-1950 Fortführung und Abschluss des juristischen Vorbereitungsdienstes, 1950-1951 juristischer Referent des Gruppenleiters für Innenpolitik in der Bayerischen Staatskanzlei, München, 1951-1966 AA mit Stationen 1951-1954 Zentrale, 1954-1958 an der Botschaft Rom, 1958-1962 erneut Zentrale, dort Referent im Ministerbüro, 1962-1966 an der Botschaft Tokio, 1966 erneut Zentrale, 1966-1970 Bundeskanzleramt, dort 1967 in der Abteilung I Referent im Referat I/2 (Außenpolitische Angelegenheiten; Kabinettsachen des Auswärtigen Amtes), 1967-1968 Leiter der neu eingerichteten Gruppe I/1 (Außenpolitische Angelegenheiten; Kabinettsachen des Auswärtigen Amtes), 1968-1970 in der Abteilung II Leiter der Gruppe II/1 (Außenpolitische Angelegenheiten), 1970 erneut AA, 1970 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand, 1970 Einberufung in das AA unter Ernennung zum Gesandten und gleichzeitiger Zuteilung an die NATO-Vertretung Brüssel als Vertreter des Leiters der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, ab 1978 als Botschafter Delegationsleiter bei der Seerechtskonferenz, Genf, ab 1979 Botschafter in Thailand, ab 1981 an der Botschaft Wien als Leiter der deutschen Delegation bei den Wiener MBFR-Verhandlungen, 1984-1986 Botschafter in Japan.

Dr. Ulrich Doßmann (1911-1996)

1939-1941 Finanzämter Bonn und Bad Kreuznach, 1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1946 ohne Beschäftigung, 1946-1951 Finanzamt Bonn, 1951-1976 Bundeskanzleramt, dort 1951-1956 Hilfsreferent im Referat 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1957-1958 Leiter des Referats 3 (dsgl. aus den Geschäftsbereichen des BMI und BMF), 1958-1966 Kanzlerbüro, 1966-1976 Leiter der für Eingaben und Petitionen zuständigen Organisationseinheiten (Referate III/5 bzw. ab 1968 I/4, ab 1970 Referent im Kanzlerbüro).

Ludwig Friedmann (1924-2002)

1942-1945 Kriegsdienst, nach Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1953-1957 juristischer Mitarbeiter in der Süddeutschen Treuhand Gesellschaft AG, 1958 Finanzassessor bei der Oberfinanzdirektion München, 1958-1960 BMBes, dort Hilfsreferent für die Verwaltung und Verwertung von bundeseigenem Grundvermögen im Liegenschaftsreferat für den süddeutschen Bereich, 1960-1969 Bundeskanzleramt, dort 1960-1961 in der Abteilung II Hilfsreferent im Referat 8 (u. a. Angelegenheiten des BMF, BMWo und des Bundesrechnungshofs; Haushaltsangelegenheiten des Bundeskanzleramtes; Kassen- und Rechnungswesen), 1962-1969 Persönlicher Referent des Staatssekretärs, 1963-1968 Leiter des Referats 7 bzw. ab 1965: II/3, ab 1967: II/4, ab 1968: III/4 (u. a. Angelegenheiten des BMA, BMVt, BMFa, BMGes und der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung), 1968-1969 zusätzlich Leiter des Referats III/6 (Angelegenheiten des BMV, BMP, BMSchatz, Bundesbahn, Bundespost), 1969 Leiter der Gruppe III/2 (Wirtschafts- und finanzpolitische Gesamtkoordination; Kabinettsausschuss für mehrjährige Finanzplanung; Finanzplanungsrat), 1969-1970 BMF, dort dem Sekretariat der Steuerreformkommission zugeteilt, 1970 Ausscheiden aus dem Beamtenverhältnis auf eigenen Antrag, danach Tätigkeit in der Privatwirtschaft.

Dr. Rolf Geberth (geb. 1929)

1949-1954 Studium der Rechtswissenschaften, 1954-1960 juristischer Vorbereitungsdienst, 1960-1962 Hilfsreferent im BMWi, 1962-1971 Bundeskanzleramt, 1962-1968 in der Abteilung II, dort 1962-1965 Hilfsreferent im Referat 6 (BMWi; BML; BMSchatz; BMZ; Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft und des Kontaktausschusses; Angelegenheiten der Bundesbank; Handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten im Bereich des AA), 1965-1966 Hilfsreferent im Referat II/1 (u. a. Angelegenheiten der zwischenstaatlichen wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich des AA und Europapolitik in den Bereichen des BMWi, AA, BML, BMF, BMA, BMV und BMZ sowie Entwicklungshilfe in den Bereichen des BMWi, AA, BMA und BMF), 1966-1967 Leiter des Referats II/2 (BMWi und BML; Angelegenheiten der Bundesbank; Kabinettsausschuss für Wirtschaft), 1967-1968 Leiter des Referats II/3 (BMWi; Deutsche Bundesbank; Kabinettsausschuss für Wirtschaft), 1968-1970 in der Abteilung III Leiter des Referats III/3 (BMWi; Deutsche Bundesbank; Kabinettsausschuss für Wirtschaft), 1969-1970 zusätzlich Leiter des Referats III/6 (BMV; BMP; BMSchatz; Bundespost; Bundesbahn) 1970-1971 in der Abteilung IV (Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik) Leiter des Referats IV/3 (BMWi, u. a. zuständig für die Bereiche Wettbewerbs- und Unternehmenspolitik; Handwerk und Handel; Kabinettsausschuss für Wirtschaft), 1971-1993 erneut BMWi, dort 1971-1973 in der Abteilung VI bzw. (ab 1972) W/VI (Geld und Kredit) Leiter des Referats W/VI 1 (Außenhandelsfinanzierung und Außenhandelsversicherung), 1973-1976 nach der Neustrukturierung des Ministeriums in der Abteilung V (Außenwirtschaftspolitik und Entwicklungshilfe), Unterabteilung V C (Entwicklung des Welthandels, Finanzierungen) Leiter des Referats V C 4 (Außenhandelsfinanzierung; Außenhandelsversicherung; Umschuldungen), 1976-1981 in der Abteilung III (Energiepolitik, mineralische Rohstoffe) Leiter der Unterabteilung III D (Allgemeine Fragen der Energiepolitik, Umweltschutz), 1981-1985 beim OECD-Türkeikonsortium, Paris, 1985-1993 in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Leiter der Unterabteilung I B (Wettbewerbs- und Preispolitik).

Dr. Hans Grundschöttel (1924-1979)

1942-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 Dolmetscher bei der Reichsbahn in Neustadt an der Weinstraße, 1949-1953 Justizverwaltung Rheinland-Pfalz, 1953-1977 Bundeskanzleramt, dort 1953-1963 Hilfsreferent: 1953 im Persönlichen Büro des Bundeskanzlers, 1953-1960 im Referat 5 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen u. a. des AA, des BMI, Abteilung 6: Öffentliche Sicherheit, des BMG und zeitweise der Dienststelle des Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen sowie des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland in Berlin), 1960-1962 im Referat 4 (BMVtg; Verteidigungsfragen der NATO, zivile Verteidigung und Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrates), zusätzlich 1960 im Referat 9 (BMV, BMP, BMAt, Bundesbahn, Bundespost) und 1962-1963 erneut im Kanzlerbüro, 1964-1965 Leiter des Referats 11 (Zivile Verteidigung), 1965-1970 Leiter des Referats I/3 (mit Zuständigkeit vor allem für BMI - außer Abteilungen ÖS und ZV -, BMJ, BMBR, Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt, für Bildung und Ausbildungsförderung), 1970-1974 Leiter der neu eingerichteten Gruppe I/3 (BMJ und - aus dem BMI - öffentliches Recht und öffentlicher Dienst, Organisations- und Geschäftsordnungsrecht der Bundesregierung, Justitiariat), 1974-1977 Leiter des Referats I/2 bzw. (ab 1976) 12 (Zivilverteidigung, Alarmplanung, Krisenstab, Lagezentrum).

Dr. Hans-Erich Hornschu (1914-1986)

1948 Angestellter bei der Kreisverwaltung Minden/Westf., 1948-1951 Institut für Weltwirtschaft Kiel, dort 1950-1951 Verwaltungsdirektor, 1951-1952 BMF, dort in der Unterabteilung II C (Bund u. Länder) Hilfsreferent im Referat 1 (Öffentliche Finanzwirtschaft, Finanzverfassung, Finanzausgleich), 1953-1978 Bundeskanzleramt, dort 1953-1956 Hilfsreferent im Referat 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML, Bundesbank), 1956-1969 Leiter des Referats 8, später II 5 und III 5 (BMF, BMWo, Bundesrechnungshof u. a.), 1969-1978 des Referats III 4 bzw. (ab 1978) 34 (BMV, BMP, Bundesbahn).

Konrad Kalisch (geb. 1921)

1939-1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1945-1950 Regierungspräsidium Augsburg, 1950-1952 Verwaltungsgerichte München und Bayreuth, 1952-1954 BMI, dort Hilfsreferent im Referat VII W 1 (Gesetzgebung, Grundsatzfragen), 1954-1975 Bundeskanzleramt, dort 1954-1955 Persönlicher Referent des Staatssekretärs Globke, 1955-1958 Hilfsreferent im Referat 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMZ, BMF, BMWi, BML, Bundesbank), 1958-1967 beim Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, 1967-1975 erneut im Bundeskanzleramt, dort 1970-1975 im Referat III/3 (Raumordnung und Landschaftspflege, Kabinettsausschuss für Raumordnung, Regionalplanung und Städtebau, Umweltfragen).

Hans-Georg von Koester (geb. 1922)

1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1952 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1952-1956 Justitiar in der Privatwirtschaft, 1956-1957 BMWi, dort Hilfsreferent im Referat VI A 2 (Währungs- und Notenbankwesen), 1957-1961 Bundeskanzleramt, dort 1957-1960 Hilfsreferent im Referat 4 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMI, BMBR, BMFa, Grundsatzfragen und allgemeiner Verkehr mit Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt), 1960-1961 Hilfsreferent im neu eingerichteten Planungsbüro, 1961-1964 erneut BMWi, dort Hilfsreferent im Referat VI B 3 (Allgemeine Fragen der Finanzierung der Entwicklungshilfe; Finanzierungsfragen der bilateralen Entwicklungshilfe), 1964-1970 erneut Bundeskanzleramt, dort Hilfsreferent, ab 1964 Leiter des Referats 5 bzw. ab 1965: I A/5, ab 1966: III/1, ab 1967: I 2, ab 1969: der Gruppe I 2 (Innere bzw. Öffentliche Sicherheit, insbesondere BMI, Abteilung VI bzw. ab 1968 ÖS, BMG, BMS, Bevollmächtigter der Bundesrepublik in Berlin, ab 1965 zudem Lageinformation, strafrechtlicher Staatsschutz, Kabinettsausschuss bzw. Staatssekretär-Ausschuss für Sicherheit, Sicherheitsreferent des Hauses), 1970-1987 beurlaubt zur Geschäftsführung der (bundeseigenen) Industrieverwaltungs GmbH, 1980-1990 Vorsitzender der Deutschen Sektion des Europäischen Zentralverbandes der Öffentlichen Wirtschaft, ab 1982 Vizepräsident, dann 1984-1990 Präsident der Gesellschaft für öffentliche Wirtschaft.

Dr. Klaus Meyer (geb. 1928)

1948-1955 Studium der Philologie, Philosophie, Volkswirtschaft und der Rechtswissenschaften, 1955-1958 Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des höheren Auswärtigen Dienstes im AA, 1958-1967 AA, 1958 in der Zentrale, 1959-1967 beurlaubt zur Dienstleistung bei der EWG, Brüssel, dort stellvertretender Kabinettchef des Kommissionspräsidenten Hallstein, 1967-1969 Bundeskanzleramt, dort 1967-1968 in der Abteilung II Leiter der Gruppe II/I (u. a. Angelegenheiten der zwischenstaatlichen wirtschaftlichen Zusammenarbeit), 1968-1969 in der neu strukturierten Abteilung III Leiter der Gruppe III/1 (Zwischenstaatliche wirtschaftliche Zusammenarbeit; Fragen der europäischen Wirtschafts-, Währungs-, Konjunktur-, Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik; Energiepolitik; Entwicklungshilfe; BM für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; Kabinettausschuss für das Agrarprogramm), 1969-1992 erneut AA, dort 1969-1977 stellvertretender Generalsekretär der Generaldirektionen der Europäischen Gemeinschaften, 1977-1982 Generaldirektor für die Entwicklung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, 1982 Sonderberater des Präsidenten der Europäischen Gemeinschaften, 1982-1985 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Prag, 1985-1992 Botschafter und Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der OECD, Paris, 1991-1997 Dozent an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

Dr. Hubert Schnekenburger (1922-2004)

1941-1947 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1955 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1955-1956 im Staatsdienst des Landes Baden-Württemberg, 1956-1960 BMJ, dort 1956-1957 Hilfsreferent im Referat Z 3 (u. a. Personalangelegenheiten der Beamten des höheren Dienstes des BMJ und der betreuten Dienststellen sowie der Rechtsanwälte des Bundesgerichtshofs, Vorbereitung der Wahl der Bundesrichter, Wiedergutmachungsangelegenheiten, Angelegenheiten des Gesetzes zu Artikel 131 GG), 1957-1958 Hilfsreferent im Referat Z 4 (Fiskussachen, Wiedergutmachungsangelegenheiten, Gnadenangelegenheiten beamtenrechtlicher Art, Angelegenheiten des Gesetzes zu Artikel 131 GG, Auskünfte aus den Personalakten des früheren Reichsjustizministeriums), 1959-1960 Hilfsreferent im Referat IV A 3 (Völkerrecht allgemein, Recht des Europarats, internationale und supranationale Gerichtsbarkeit, deutsches Auslandsvermögen, völkerrechtliche Einzelfragen), 1960-1969 Bundeskanzleramt, dort 1960-1962 Hilfsreferent im Referat 3 (Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, BMI, BMJ, BMBR, BPA, Beamten- und sonstiges Personalrecht, Wiedergutmachung, Bewirtschaftung von Forschungsmitteln), 1962-1963 Hilfsreferent im Referat 5 (Innere Sicherheit, insbesondere BMI, Abteilung VI, BMG, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, BMS), 1964-1968 Leiter des Referats 4 bzw. (ab 1965) I/4 (BMG, BMBR, BMGes, Bundesrat, Bundespräsidialamt, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, zudem ab 1966 Grundsatzfragen der Deutschlandpolitik, ab 1967 Sonderbeauftragter des Bundeskanzlers für Berlin, Kabinettsausschuss für innerdeutsche Angelegenheiten), 1968-1969 Leiter des Referats II/2 (Deutschland- und Berlin-Politik, Kabinettsausschuss für innerdeutsche Beziehungen), 1969-1987 erneut BMJ, dort 1969-1983 Leiter des Referats IV 2 bzw. (ab 1976) IV B 6 (Recht der völkerrechtlichen Verträge), 1983-1987 Leiter der Unterabteilung IV B (zuständig u. a. für Völkerrecht, Finanzrecht, Verkehrs- und Postrecht, Arbeits- und Sozialrecht, Innerdeutsche Beziehungen, Baurecht, Recht der Europäischen Gemeinschaft).

Dr. Klaus Seemann (geb. 1925)

1943-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, nach Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre und juristischem Vorbereitungsdienst 1953-1956 Landgericht Nürnberg-Fürth, 1956-1961 BMWi, dort Hilfsreferent 1956-1959 im Referat Z R (Rechtsreferat), 1959-1960 im Referat Z A 2 (Völkerrechtliche Fragen der Wirtschaft), 1960-1961 im Referat V A 4 (Entwicklungshilfepolitik, Kapitalhilfe), 1961-1964 BMS Krone, dort Leitender Beamter und Leiter des Referats I (Kabinettssachen, Vertretung des Ministeriums in interministeriellen Ausschüssen, Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik, Angelegenheiten von Berlin, Leitung der Verwaltung, Ministerbüro), 1964-1988 Bundeskanzleramt, dort 1964-1965 Leiter des Referats 12 (Finanzielle und wirtschaftliche Verteidigungsfragen), 1965-1967 Leiter des Referats I A/8 bzw. ab 1966: III A/8 (Wirtschaftliche und finanzielle Fragen der zivilen und der militärischen Verteidigung, zivile Verteidigung aus den Geschäftsbereichen von BMF, BMWi, BML, BMA, BMV, BMP, BMwF, BMGes, Ausrüstungshilfe), 1967-1970 Mitglied des Planungsstabes, 1970 Leiter des Referats V/2 (Planungsmethoden und -techniken), 1970-1981 Leiter des Referats III/2 bzw. ab 1976 des Referats 32 (BMJFG, Vertriebenenfragen, Sport), 1982 Leiter des Referats 451 (Mittel- und langfristige Wirtschaftsprognosen, Bereichsanalysen und -projektionen, Statistik und Sonderaufgaben), 1982-1988 Leiter des Referats 34 bzw. ab 1983 der Gruppe 34, ab 1985 der Gruppe 33, ab 1986 der Gruppe 32 (BMV, BMP bzw. ab 1984 Informations- und Kommunikationstechnologien; Medienpolitik).

Hans-Leo Stolzhäuser (1912-1997)

1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, seit 1943 Staatsanwalt in Duisburg, 1947 Staatsanwalt bei der Anklagebehörde beim Spruchgericht in Hiddesen/Detmold, 1947-1953 erneut Staatsanwalt in Duisburg, 1953-1958 Oberstaatsanwalt bei der Bundesanwaltschaft am Bundesgerichtshof, 1958-1974 Bundeskanzleramt, dort 1958-1960 in der Abteilung I Leiter des Referats 5 (Innere Sicherheit, BMG, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin), 1960-1965 Leiter des Referats 3 (Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, BMI, BMJ, BMBR, BPA, Beamten- und sonstiges Personalrecht, Wiedergutmachung, Bewirtschaftung von Forschungsmitteln), 1965-1974 Leiter des Referats I A/7 bzw. (ab 1966) III A/7, (ab 1967) III A/2, (ab 1968) II/4 und (ab 1970) I/5 (mit Zuständigkeit vor allem für Zivile Verteidigung, ab 1970 zudem Krisenstab, Lagezentrum).

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