3.2 (k1967k): B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 20. 1967US-Präsident Johnson empfängt Bundeskanzler Kiesinger zum GesprächBundesaußenminister Brandt und der rumänische Außenminister Manescu vereinbaren die Aufnahme diplomatischer BeziehungenDemonstrationen in Berlin anlässlich des SchahbesuchsCarlo Schmid warnt angesichts der Studentenunruhen vor einem "Staatsverfall"

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B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

Peter Altmeier (1899-1977)

1929-1933 Stadtverordneter in Koblenz (Deutsche Zentrumspartei), 1933-1945 kaufmännische Tätigkeit, nach Kriegsende Mitbegründer der CDU Rheinland-Hessen-Nassau, 1946-1947 Regierungspräsident in Montabaur, 1947-1966 Vorsitzender der CDU Rheinland-Pfalz, 1947-1969 MdL und Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, 1948-1967 zugleich Minister für Wirtschaft und Verkehr.

Dr. Günter Bachmann (geb. 1915)

1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1947-1948 Staatsanwaltschaft Mannheim, 1948-1950 Industrie-Forschungs-Institut München, 1950-1951 Amtsgericht Mannheim, 1951 Landgericht Mannheim, 1952-1968 Bundeskanzleramt, dort 1952-1955 Hilfsreferent im Referat 5 (zuständig u. a. für Grundsatzfragen und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des AA, des BMI, Abteilung Innere Sicherheit, des BMG und der Dienststelle Blank), 1955-1958 Leiter dieses Referats, 1958 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1959-1964 erneut Leiter des Referats 5, 1960-1963 zusätzlich des Referats 4 (zuständig u. a. für Kabinettssachen des BMVtg, Verteidigungsangelegenheiten, Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrats), 1964-1969 Leiter der für Fragen der militärischen und zivilen Verteidigung zuständigen Unterabteilung I A bzw. (ab 1966) III A, 1969 BMI, dort Leiter der Abteilung D (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes), 1970-1983 Direktor des Caritas-Verbands Bonn.

Egon Bahr (geb. 1922)

1940-1942 Lehre als Industriekaufmann in der Metallindustrie, 1942-1944 Kriegsdienst, 1944-1945 Tätigkeit als Industriekaufmann, 1945-1950 Journalist in Berlin, zunächst bei der „Berliner Zeitung", dann der „Allgemeinen Zeitung" bzw. der „Neue Zeitung", ab 1948 Korrespondent des „Tagesspiegel" in Hamburg und Bonn, 1950-1960 Kommentator und Leiter des Bonner Büros des Senders RIAS Berlin, 1953-1954 dort Chefredakteur, 1956 Eintritt in die SPD, 1960-1966 in der Senatskanzlei des Landes Berlin, dort Leiter der Abteilung III (Presse und Informationsabteilung), 1967 vom Land Berlin zur Dienstleistung im AA beurlaubt, 1967-1969 AA, dort 1967 Botschafter z. b. V., 1967-1969 Leiter des Planungsstabes, 1969-1972 Staatssekretär im Bundeskanzleramt, zugleich Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, 1972-1990 MdB (SPD), 1972-1974 Bundesminister für besondere Aufgaben, 1974-1976 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, 1976-1990 Mitglied des Parteivorstandes und des Präsidiums des Parteivorstandes der SPD, 1976-1981 Bundesgeschäftsführer der SPD, 1976-2000 Mitglied des Vorstandes der Friedrich-Ebert-Stiftung, 1984-1994 Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg.

Alois Becker (1910-1993)

1939-1949 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1949-1959 Amtsgerichtsrat an den Amtsgerichten Lebach und Wadern, 1959 Landgerichtsdirektor am Landgericht Saarbrücken, 1959 Innenministerium des Saarlandes, dort Regierungsdirektor und Stellvertreter des Ministers, 1960-1968 Chef der Staatskanzlei des Saarlandes, seit 1967 als Staatssekretär, 1968-1974 Minister der Justiz und Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund.

Karl Blessing (1900-1971)

Seit 1920 Tätigkeit bei der Reichsbank, 1930-1934 abgeordnet zur Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), dort Abteilungsleiter, 1934-1937 Reichswirtschaftsministerium, 1937-1939 Mitglied des Reichsbankdirektoriums, 1939-1941 Vorstandsmitglied der Margarine-Union AG (Tochtergesellschaft von Unilever), 1941-1945 kriegsdienstverpflichtet in der Mineralölwirtschaft, 1948-1957 erneut Tätigkeit bei Unilever, Mitglied von Aufsichtsräten verschiedener Unternehmen, 1958-1969 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Helmut Borgböhmer (geb. 1922)

1950-1958 BMF, dort 1950-1958 Hilfsreferent in der dem Staatssekretär direkt unterstellten Pressestelle, 1958 aus dem BMF ausgeschieden, erneut 1964-1987 BMF, dort 1964-1970 Leiter des dem Minister und dem Staatssekretär direkt unterstellten Referats für Öffentlichkeitsarbeit, 1970-1973 in der Abteilung V, ab 1971: F/V, ab 1972: V (Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Wirtschaftsförderung), Unterabteilung V A, ab 1971: F/V A, ab 1972: V A (Schuldenwesen, allgemeine Finanzierungsfragen, Wirtschaftsförderung, Banken- und Versicherungsangelegenheiten), dort 1970-1971 Leiter des Referats V A 2 (Allgemeine Währungsfragen, Bundesbank, Kapitalverkehr, Bankenaufsicht, private Kreditinstitute), 1971-1973 Leiter des neu eingerichteten Referats V A 1, ab 1971: F/V A 1 (Schuldenwesen, Bundesbank, Geld- und Kapitalmarkt), 1974-1987 in der neu strukturierten Abteilung I (Grundsatzfragen der Finanzpolitik, finanzpolitische Fragen der Konjunktur, ab 1974: Grundsatzfragen der Finanzpolitik, finanzpolitische Fragen einzelner Bereiche), Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Finanzpolitik) Leiter des Referats I A 2 (Finanzpolitische Fragen der Konjunktur).

Dr. Ludwig Falk (1907-1995)

1933-1934 Finanzamt Mainz und Landesfinanzamt Darmstadt, 1934-1935 Finanzamt Wörrstadt, 1935-1938 Finanzamt Mainz, 1938-1948 Oberfinanzpräsidium Düsseldorf, 1948-1949 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1949-1969 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMF, dort 1951-1956 Leiter der Referate IV 3 (Lohnsteuer), 1952: IV A 3 (Lohnsteuer, Steuerfragen des General- und EVG-Vertrages), 1954: IV B 3 (Lohnsteuer und andere Abzugssteuern), 1956: IV B 1 (Einkommensteuer und einkommensteuerliche Nebengesetze), 1957-1963 Leiter der Unterabteilung IV B (Steuern vom Einkommen), 1963-1969 Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern).

Hans Clausen Korff (1905-2000)

1933-1940 Landesfinanzamt Schleswig-Holstein sowie Finanzämter Flensburg, Wismar, Schwerin, Hagenow und Berlin-Mitte, 1940-1945 Leiter der Abteilung Finanzen beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1948 Oberfinanzpräsidium Schleswig-Holstein, 1948-1949 Ministerium für Finanzen und 1949-1950 Landeskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, 1950 Stellvertretender Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, 1950-1969 BMF, dort 1950-1957 Leiter des Referats II A 2 (Bundeshaushalt: Einzelpläne 12 und 13, Haushalt der Verkehrsträger, Hilfsmaßnahmen für Handelsflotte, Beteiligung an Verkehrsmittelunternehmungen), 1957-1958 Leiter der Unterabteilung VI A (Finanzbeziehungen zu den internationalen Einrichtungen, zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschafts- und Verkehrsangelegenheiten), 1958-1959 Leiter der Abteilung VI (Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung, Verteidigungslasten, Rechtsangelegenheiten u. a.), 1959-1969 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt).

Dr. Horst Osterheld (1919-1998)

1937-1947 Wehr- und Kriegsdienst, Kriegsgefangenschaft, 1949-1950 Tätigkeit bei einer Außenhandelsgesellschaft, 1951-1960 Auswärtiger Dienst mit Stationen in Paris (1953-1955), bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO (1955-1957) und in Washington (1958-1960), 1960-1969 Bundeskanzleramt, dort 1960-1966 Leiter des außenpolitischen Büros, 1966-1969 Leiter der Abteilung I (mit Zuständigkeiten u. a. für Kabinettssachen des AA, BMJ, BMWi, BML, BMA und in Personalangelegenheiten sowie für Grundsatzfragen der Deutschlandpolitik), 1969-1971 Botschafter in Chile, anschließend einstweiliger Ruhestand, 1974-1979 Leiter der Zentralstelle Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, 1979-1984 Bundespräsidialamt, dort Leiter der Abteilung II (Ausland, Protokoll, Presse).

Günter Poser (1916-2003)

1936-1947 Berufssoldat, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1955 Tätigkeit als Verwaltungs- und Personalreferent bei der Deutschen Landesrentenbank, Bonn, 1955-1973 erneut Berufssoldat, 1955-1957 BMVtg, dort 1955-1956 als Sonderreferent des Staatssekretärs Leiter der Sondergruppe „Endunterbringung des BMVtg", 1956-1957 in der Abteilung IV (Streitkräfte), Unterabteilung IV C (Ausland/Inland) Hilfsreferent im Referat IV C 3 (Attachéwesen), 1957-1963 Militärattaché an der Deutschen Botschaft in Tokio, gleichzeitig (bis 1962) in Seoul, Korea, 1963-1964 Referent beim Bundesnachrichtendienst, München, 1964-1969 erneut BMVtg, dort im Führungsstab der Bundeswehr (Fü B) bzw. Führungsstab der Streitkräfte (Fü S) Leiter der Unterabteilung II (Militärisches Nachrichtenwesen der Bundeswehr), 1969-1973 beim Integrierten Internationalen Militärstab des NATO-Militärausschusses, Brüssel, dort stellvertretender Direktor für das militärische Nachrichtenwesen, 1973 beim Bundeswehramt, Bonn.

Dr. Johannes Praß (1914-1989)

1941-1945 in der Heeresverwaltung, 1947-1956 in der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg, dort 1947 Landesjugendamt und Schulbehörde, 1948 Rechtsamt des Senats, ab 1950 Finanzbehörde, 1956-1969 Bundeskanzleramt, dort 1956-1963 Leiter des Referats 6 bzw. (ab 1957) B 6 (zuständig u. a. für Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMM bzw. BMZ, BMF, BMWi, BML, BMBes, für Angelegenheiten der Bundesbank, der multilateralen wirtschaftlichen Organisationen einschließlich der europäischen Wirtschaftsintegration, für handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten des AA sowie für die Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft), 1964-1969 Leiter der Abteilung II bzw. ab 1968 der Abteilung III (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Finanzen, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit und Vertriebene).

Dr. Franz Josef Röder (1909-1979)

1937-1945 Auslandsschuldienst, 1946-1947 Leiter des Sprachendienstes und Chefdolmetscher in der Generaldirektion der Südwestdeutschen Eisenbahnen in Speyer, seit 1948 im höheren Schuldienst im Saargebiet, 1955-1979 MdL Saarland (CDU), 1957 MdB, 1957-1965 Minister für Kultus, Unterricht und Volksbildung des Saarlandes, 1959-1979 Ministerpräsident des Saarlandes, 1959-1973 gleichzeitig Landesvorsitzender der CDU.

Alwin Johannes Rossig (1905-1990)

1931-1934 Regierungsbauführer bei der Sächsischen Hochbauverwaltung, 1934-1937 technischer Angestellter bei der Staatlichen Landesbrandversicherungsanstalt Sachsen, 1936-1938 Reichsbauamt Schwerin, 1939-1945 Vorsteher des Reichsbauamtes Passau, 1941-1945 Abordnung zum Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1947-1949 Tätigkeit als Architekt, 1949-1951 Bundesbaudirektion, 1951-1958 BMF, dort 1952-1958 Leiter der Unterabteilung II D bzw. (ab 1957) VI C (Bundesbauangelegenheiten), zugleich 1952-1953 Leiter des Referats II D 1 (Allgemeine und grundsätzliche Angelegenheiten für Bundesbauaufgaben), 1956-1958 Vertreter des BMF im Beirat für die Vorbereitung der Weltausstellung in Brüssel 1958, 1958-1969 BMBes bzw. BMSchatz, dort Leiter der Abteilung III (Bau-Abteilung), 1969-1970 erneut BMF, dort Leiter der Abteilung VII (Bauwesen).

Otto Heinrich Scheuring (geb. 1926)

1943-1945 Kriegsdienst, 1945-1951 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1951-1954 beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, 1954-1961 beurlaubt zur Verwendung als Geschäftsführer bei der Tarifgemeinschaft Deutscher Länder, ab 1955 zusätzlich beim Arbeitskreis der Länder für Besoldungsfragen, 1962-1979 BMI, dort 1962-1967 in der Abteilung II (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes, Wiedergutmachung, ab 1970: Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes), Unterabteilung II B (Besoldungs-, Tarif- und Versorgungsrecht, Gesetz zu Art. 131 GG, ab 1970: Besoldungs-, Tarif- und Versorgungsrecht) Leiter des Referats II B 2 (Arbeits-, Tarif- und Sozialrecht), 1967-1970 Leiter der Unterabteilung II B (ab 1967: D II), 1971-1974 Leiter der neu eingerichteten Unterabteilung D III (Tarif- und Versorgungsrecht), 1974-1979 Leiter der Abteilung D (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes).

Josef Selbach (geb. 1915)

1948-1950 Amtsgericht Baden-Baden, 1950 Landgericht Offenburg, 1950-1969 Bundeskanzleramt, dort 1952-1963 Leiter des Kanzlerbüros, 1963 auch Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1963-1967 beurlaubt zur Dienstleistung im Büro des Alt-Bundeskanzlers Konrad Adenauer, 1967-1969 Leiter der Abteilung Z, 1969-1983 Vizepräsident des Bundesrechnungshofes und stellvertretender Vorsitzender des Bundespersonalausschusses.

Dr. Gustav Adolf Sonnenhol (1912-1988)

1935-1937 Leiter der Auslandsabteilung der Deutschen Studentenschaft, 1939-1945 im auswärtigen Dienst mit Stationen u. a. in Paris, Casablanca, Tanger und Genf, 1949-1957 BMM/BMZ, dort 1949-1951 Mitarbeiter bzw. (1951) Leiter des Referats III 4 (u. a. Öffentlichkeits- und Pressearbeit betr. Marshallplan), 1951-1953 Leiter der Pressestelle, 1953-1956 Leiter des Referats K 1 (u. a. Kabinettsvorlagen des Bundeskanzleramts, AA, BMBR, BMG, Rechtsfragen der europäischen Integration, Ausschusssitzungen von Bundestag und Bundesrat), 1956-1957 Leiter des Referats II 4, später II 7 (GATT-Fragen, Fragen der europäischen Integration, Europarat), 1957-1962 Botschafter bei der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OEEC in Paris, 1962-1968 BMZ, dort Leiter der Abteilung I (u. a. Finanz- und Wirtschaftsfragen der Entwicklungshilfe, Internationale Zusammenarbeit, Vorsitz und Geschäftsführung des Interministeriellen Ausschusses für Entwicklungspolitik), 1968-1971 Botschafter in Pretoria, 1971-1977 in Ankara, 1977-1985 Industrieberater.

Dr. Wilhelm Ter-Nedden (1904-2000)

1933-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1950-1969 BMV, dort 1950-1952 Leiter des Referats A 4 (Rechtsetzung, Rechtsförmlichkeit der Gesetze und Verordnungen, Justitiar), 1953-1969 Leiter der Abteilung A (Allgemeine Verkehrspolitik und Verkehrswirtschaft).

Hans Arnold Thomsen (geb. 1911)

1938 Assessor an den Landgerichten Flensburg und Kiel, 1938-1942 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter bei der Reichsbahndirektion Essen, 1942-1943 Reichsverkehrsministerium Berlin, dort in der Abteilung E V (Eisenbahn-Personalabteilung) wissenschaftlicher Hilfsarbeiter, 1943 zunächst bei der Reichsverkehrsdirektion Dnjepropetrowsk, anschließend 1943-1945 bei der Generalverkehrsdirektion Osten, 1945 bei den Reichsbahndirektionen Nürnberg, Regensburg, Augsburg und München, 1945 Kriegsgefangenschaft, 1945-1946 ohne Beschäftigung, 1946-1947 Tätigkeit beim Finanzamt Oldenburg, 1947-1948 beim Oberfinanzpräsidium Kiel, 1948-1953 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1953-1956 bei den Bundesbahndirektionen Essen und Trier, 1956-1963 BMF, dort 1956-1957 in der Abteilung II (Bundeshaushalt), Unterabteilung II A (Gesamthaushalt, Verwaltungshaushalte, Haushaltsanalyse) Hilfsreferent im Referat II A 11 (Einzelplan 14 und 35, BMVtg und Verteidigungslasten für den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte), 1957-1958 in der Unterabteilung II B (Bundeshaushalt, insbesondere Wirtschafts- und Wehrhaushalte) Hilfsreferent im Referat II B 7 (u. a. zuständig für Wehrgesetzgebung, Grundsatzfragen des Beschaffungswesens, NATO-Verträge, zivile Verteidigung), 1958-1959 Leiter dieses Referats, 1959-1963 Leiter des Referats II B 5 (u. a. zuständig für zivilen Bevölkerungsschutz, Verteidigungslasten und Zivile Notstandsplanung, Wehrgesetzgebung), 1963-1976 BMI, dort 1963-1976 Leiter der Abteilung ZV (Zivile Verteidigung), 1963-1966 zugleich Leiter der Unterabteilung VII B (Planung, Koordinierung und Leitung ziviler Notstandsmaßnahmen).

Johannes Tüngeler (1907-1989)

1931-1939 Reichsbank, 1939-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1946 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, 1947-1948 Leiter der Gemeinsamen Außenhandelskasse für die amerikanische und britische Besatzungszone, 1948-1953 Direktor der Auslandsabteilung der Bank deutscher Länder, 1953-1976 Mitglied des Direktoriums der Bank deutscher Länder bzw. (ab 1957) des Direktoriums und des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank.

Dr. Karl Waltzinger (1908-1993)

1936-1949 Tätigkeit in der Reichsfinanzverwaltung, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1950-1956 Referent in der Finanzverwaltung des Saargebiets, 1956-1968 Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund, 1968-1973 Präsident des Rechnungshofes des Saarlandes.

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