2.53 (z1960a): Becher, Johannes R.

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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Becher, Johannes R.

Johannes R. Becher (1891-1958)

1918 nach Studienabbruch freier Schriftsteller, Mitarbeiter der Zeitschriften „Aktion" und „Die neue Kunst", 1917 Mitglied der USPD, 1918 des Spartakusbundes, 1919 der KPD, 1928 Mitbegründer und Erster Sekretär des „Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller", gleichzeitig Herausgeber von dessen Zeitschrift „Die Linkskurve", 1932 Feuilleton-Redakteur des Zentralorgans der KPD „Die Rote Fahne", 1933 Emigration über Prag nach Paris, 1935 nach Moskau, dort bis 1945 Chefredakteur der Exilzeitschrift „Internationale Literatur - Deutsche Blätter", 1937 Vorsitzender der deutschen Sektion des sowjetischen Schriftstellerverbandes, 1943 Mitbegründer des Nationalkomitees „Freies Deutschland", 1945 Rückkehr nach Deutschland, Mitbegründer und bis zu seinem Tode 1958 Präsident des „Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands", 1946 Mitglied des Parteivorstandes bzw. ab 1950 des Zentralkomitees (ZK) der SED, Mitbegründer des Aufbau-Verlages und der Zeitschrift „Sinn und Form", 1949 Textautor der DDR-Nationalhymne, ab 1950 Abgeordneter der Volkskammer der DDR und Gründungsmitglied der Deutschen Akademie der Künste, 1953-1956 deren Präsident, 1954-1958 Minister für Kultur der DDR.

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