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Digitalisiertes Archivgut in Online-Findbüchern / Digitized Archives in Online Finding Aids
Ein Projekt des Bundesarchivs mit Unterstützung der Andrew W. Mellon-Foundation, New York
Als Werkzeuge für die Nutzung der Standards werden Editoren entwickelt, die neue Gestaltungsspielräume für archivfachliche Kenntnisse eröffnen. Sie werden die Möglichkeit geben, Benutzern von Archivgut noch genauere Orientierungsmöglichkeiten in den Beständen anzubieten. Die Editoren erlauben eine strukturierte Bearbeitung von Dokumenten nach den Standards EAD, EAC und METS werden auf der Basis von Eclipse entwickelt. Sie sollen als Alltagswerkzeuge am archivischen Arbeitsplatz einsetzbar sein und deshalb keine Zusatzqualifikationen erfordern. Es ist inzwischen gelungen, speziell für die Verwaltung von Digitalisaten einige Routinefunktionen als automatische Abläufe in die Editoren einzubauen.
(optimiert für Firefox etc. mehr->)
Für den Einsatz der Standards EAD, EAC und METS werden zunächst Listen der erforderlichen Informationskategorien aufgestellt. Dazu werden bisherige Anwendungen, etwa die gedruckten und im Internet verfügbaren Beständeübersichten sowie die Felder der Stammdaten in Erschießungsdatenbanken, angesehen und mit den Ausdrucksmöglichkeiten der DTDs / Schemata verglichen. Analog zur Entwicklung von offiziellen Profilen bei der Anwendung von METS sollen für alle drei Standards bei den hier zu testenden Einsätzen Profile entwickelt werden. Der erste Schritt dazu sind Mappingtabellen. In ihnen werden die deutschen Bedeutungen mit den möglichen Taggings zusammengestellt
Für die Beständeübersicht: Dafür sollen die Beschreibungen der Herkunftsstellen einschließlich der Kompetenzenwanderungen in EAC kodiert werden. Für die Tektonik und Beschreibung der Bestände soll EAD genutzt werden. Bei der Darstellung der Beständeübersicht online oder im Druck sollen mit Stylesheets beide Dateiformen zusammengefügt werden. (vgl. Graphik)
Für die Einbindung von Digitalisaten: Mit Hilfe der "Structural Map" in METS sollen verschiedene Präsentationsmodelle für verschiedene Aktenformen angestoßen werden, die durch Style Sheets definiert sind. (vgl. Graphik)
Mapping: EAD für die Tektonik und die Beschreibung der Bestände (vgl. -> Erläuterung dazu)
Mapping: EAC für die Beschreibung der Herkunftsstellen (vgl. -> Eläuterung dazu)
(Ein METS-Profil für die Einbindung von digitalen Abbildungen folgt)