
Das Denkmal für die 1849 erschossenen Freiheitskämpfer im Rastatter Patientengarten
Quelle:
R. Wollenschneider
Die Vorsitzende des Fördervereins, Frau Regierungspräsidentin a.D. Hämmerle, Herr Dr. Fliedner, Herr Schiwek und Herr Wollenschneider waren sich mit Landrat Bäuerle über die Bedeutung des Denkmals für die deutsche Demokratiegeschichte einig. Gemeinsam mit Vertretern des Kreiskrankenhauses, der Reservistenkameradschaft Rastatt und dem Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde folgender Handlungsplan besprochen: Im Oktober werden der Volksbund und die Reservistenkameradschaft mit Unterstützung des Landratsamtes und des Krankenhauses das Umfeld des Denkmals und die Gräber pflegen. Das Landratsamt wird die Zuständigkeiten und den Rechtsstatus des Denkmals klären, ggf. die Eintragung ins Denkmalbuch Baden-Württemberg veranlassen und dann gemeinsam mit Stadt und Kreiskrankenhaus sowie den Vereinen die Pflege des Anwesens in geordnete Bahnen lenken.
Die Vertreter des Fördervereins sagten zu, nach Klärung des Rechtsstatusses und ggf. nach der Eintragung ins Denkmalbuch Kontakt mit der Stadt Rastatt aufzunehmen, einen Antrag ans Regierungspräsidium Karlsruhe auf Mittel zur Denkmalrestaurierung zu stellen sowie Komplementärmittel einzuwerben.
Im Erdgeschoss wird in neun Stationen an Errungenschaften und Niederlagen der Freiheitsbewegungen im 19. Jahrhundert erinnert.
Das Thema Opposition und Widerstand in der DDR gliedert sich in fünf Kapitel. Der Rundgang beginnt im Erdgeschoss und wird im Obergeschoss fortgesetzt.
Für Gruppen werden thematische Führungen durch beide Ausstellungsbereiche angeboten.
Dieses Angebot können Schulklassen ebenfalls nutzen. Zusätzlich gibt es ein Geschichtspuzzle, ein Kreuzworträtsel und andere Arbeitsmaterialien.