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Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte

Internet: http://www.bundesarchiv.de/erinnerungsstaette/aktuelles/00506/index.html

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Demokratie ist kein Erbgut und immer gefährdet

Am 13. Oktober 2009 war der Leiter der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte, Dr. Henning Pahl, zu Gast in "Baden im Gespräch", einer Veranstaltungsreihe der Partner Badisches Tagblatt, SWR 4 Badenradio und Volksbank Baden-Baden.

Dr. Pahl (Mitte) talkt mit Christine Paeffgen von SWR 4 und BT-Chefredakteur Markus Langer

Dr. Pahl (Mitte) talkt mit Christine Paeffgen von SWR 4 und BT-Chefredakteur Markus Langer

Quelle:
Marcus Gernsbeck

Eine Stunde lang stand Pahl den Moderatoren Christine Paeffgen von SWR 4 und  BT- Chefredakteur Markus Langer  Rede und Antwort  u. a. zu seinen persönlichen Beweggründen, Historiker zu werden, seiner Liebe zur Quellenforschung sowie zur Vermittlung von deutschen demokratischen Traditionen in der Erinnerungsstätte.  Wertschätzung für die eigene Geschichte zu vermittlen sei für ihn bei seinen zahlreichen Führungen, besonders von Schülerinnen und Schülern, Soldaten- und Studentengruppen immer noch das größte.  Demokratie müsse an all jene vermittelt werden, die in die Gesellschaft integriert werden sollen. Im weitern Gespräch erläuterte Pahl die Neuausrichtung der Erinnerungsstätte. Das Motto "Wir sind das Volk - Deutsche Freiheitsbewegungen" verbindet künftig zwei Ausstellungsschwerpunkte: Die deutsche Revolution von 1848/49 und die Freiheitsbewegungen in der DDR von 1949-1990.  Diese Verbindung ist nicht zufällig gewählt. Der Mauerfall vor 20 Jahren ist ein glückliches Kapitel der deutschen Geschichte mit einem handfesten Bezug zu Baden und zur Revolution von 1848/49. "1989  wurde Wirklichkeit, was die Freiheitskämpfer von 1948/49 forderten", erläuterte Pahl. Das Publikum im vollbesetzten Ahnensaal des Rastatter Schlosses, darunter der Verleger Dr. Dietmar Greiser, und Thomas Pörings, stellvertretender Vorsitzender der Volksbank Baden-Baden/Rastatt, bedankte sich für die umfassenden Informationen mit langanhaltendem Beifall.

Im Anschluss an die Talk-Runde lud der Leiter der Erinnerungsstätte zu einer Vorab-Führung durch den neuen Ausstellungsteil ein, der ab 5. November 2009 der Öffentlichkeit zugänglich sein wird.              


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Kontakt

Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte

Herrenstrasse 18 (Schloss)
76437 Rastatt

Tel. 07222/77139-0
Fax 07222/77139-7
E-Mail: erinnerung@barch.bund.de

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Der thematische Bogen spannt sich von den Freiheitsbewegungen der Frühen Neuzeit bis in das 20. Jahrhundert. Inhaltlicher Schwerpunkt sind der Vormärz und die Revolution von 1848/49.


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Unter dem Motto "Geschichte lebendig gestalten" setzen sich Schüler und junge Erwachsene kreativ und eigenverantwortlich mit der deutschen Freiheitsgeschichte auseinander.