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Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte

Internet: http://www.bundesarchiv.de/erinnerungsstaette/aktuelles/01227/index.html

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Neue Leitung der Erinnerungsstätte

Die Erinnerungsstätte als Außenstelle des Bundesarchivs hat seit dem 1. Januar 2010 eine neue Leiterin: Die Historikerin Frau Gisela Müller folgt auf Dr. Henning Pahl.

Gisela Müller ist seit 1999 im Bundesarchiv Leiterin des Referats historische Bildungsarbeit, dazu gehört auch die Geschäftsführung der Redaktion für die Mitteilungen aus dem Bundesarchiv

Gisela Müller ist seit 1999 im Bundesarchiv Leiterin des Referats historische Bildungsarbeit, dazu gehört auch die Geschäftsführung der Redaktion für die Mitteilungen aus dem Bundesarchiv

Quelle:
Foto: Privat

Für die "Badischen Neuesten Nachrichten" (BNN, 21.1.10) und das "Badische Tagblatt" (BT, 20.1.10) gab Frau Müller Interviews, die in Auszügen hier wiedergegeben werden sollen:

BT: Frau Müller, als Nachfolgerin in der Funktion von Dr. Henning Pahl werden Sie die Erinnerungsstätte künftig von Koblenz aus leiten. Was hat das Bundesarchiv dazu bewogen, keinen Museumsleiter mehr vor Ort einzusetzen?

Müller: Es handelt sich um  eine andere Form der Organisation. Als Leiterin des Referats historische Bildungsarbeit im Bundesarchiv kenne ich die Erinnerungsstätte in Rastatt schon recht gut.  Bereits meine erste Dienstreise vor über 10 Jahren führte mich von Koblenz nach Rastatt. Ausstellungen, die ich konzipiert habe, waren auch in Rastatt zu sehen. Jetzt können aber stärker Synergieeffekte genutzt werden, da ich die räumlichen Gegebenheiten in Rastatt noch besser bei Planungen berücksichtigen kann. Ich werde in Koblenz bleiben. Voraussichtlich im Frühsommer wird eine neue Kraft mit wissenschaftlicher Ausbildung ihren Dienst in Rastatt antreten, die das gut eingespielte Team vor Ort verstärken wird. Sie hat dann vor allem die Aufgabe, die beiden Dauerausstellungen zu betreuen, inhaltliche Angebote dazu zu entwickeln, Öffentlichkeitsarbeit zu machen, Veranstaltungen zu organisieren und Sonderausstellungen räumlich anzupassen.    

BNN: Sie kennen die Erinnerungsstätte bereits seit Jahren. Welchen Eindruck haben Sie von der bisherigen Entwicklung?

Müller: In den letzten zehn Jahren ist viel passiert - für die Ausstellung über die Freiheitsbewegungen 1848/49 wurde das didaktische Material entwickelt, damit Geschichte für Schüler anschaulicher, "erlebbarer" wird - um nur einen, wichtigen Punkt zu nennen. Mit der neuen Dauerausstellung "Wir sind das Volk" über die Freiheitsbewegungen in der DDR wurde ein zweiter Themenschwerpunkt in der Erinnerungsstätte verankert. Bereits die Dauerausstellung über die Freiheitsbewegungen 1848/49 wurde nach modernen Gesichtspunkten gestaltet, ich finde sie nach wie vor sehr gelungen. Außerdem halte ich das Zusammenwirken von Gebäude, Ausstellungskonzeption und Darstellung für sehr eindrucksvoll. 

BT: Wie lauten Ihre Ziele für die Rastatter Erinnerungsstätte? 

Müller: Die beiden gut gemachten Ausstellungen zur Revolution 1848/49 und zu den Freiheitsbewegungen in der DDR sind zwei Schätze, die gepflegt werden sollen und die auch ein "Schaufenster " des Bundesarchivs sind. Mit dem neuen Teil der Dauerausstellung ist es uns gelungen, auch im Westen der Republik einen Lernort für die Geschichte der DDR zu schaffen. Gegenwärtig werden dafür didaktische Materialien entwickelt. Dieses Angebot zu konsolidieren, dafür Werbung zu machen, ist eine der wesentlichen Aufgaben, die nun anstehen. Die Schulen in Rastatt zum Beispiel erreichen wir schon jetzt recht gut, gerne würden wir uns auch in einem weiteren Umkreis bekannnter machen. Was möglichst weitergeführt werden soll, sind Seminare und Fortbildungsmaßnahmen für Lehrer in unserem Haus. 

BNN: Wird die Erinnerungsstätte wie bisher vom Bundesarchiv finanziert?

Müller: Über den Haushalt der Bundesbehörden bestimmt letztendlich das Bundesfinanzministerium, aber aus jetziger Sicht wird es so bleiben.


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Kontakt

Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte

Herrenstrasse 18 (Schloss)
76437 Rastatt

Tel. 07222/77139-0
Fax 07222/77139-7
E-Mail: erinnerung@barch.bund.de

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Der thematische Bogen spannt sich von den Freiheitsbewegungen der Frühen Neuzeit bis in das 20. Jahrhundert. Inhaltlicher Schwerpunkt sind der Vormärz und die Revolution von 1848/49.


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Unter dem Motto "Geschichte lebendig gestalten" setzen sich Schüler und junge Erwachsene kreativ und eigenverantwortlich mit der deutschen Freiheitsgeschichte auseinander.