Springe direkt zu:

Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte

Internet: http://www.bundesarchiv.de/erinnerungsstaette/aktuelles/02624/index.html

Artikel drucken   Schrift vergrößern Schrift verkleinern

Lehrerfortbildung in der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte

Die Gymnasiallehrer StD Dr. Stefan Schipperges und OStR Björn Schumacher bieten am 26. 09. 2011 von 14.30 - 16.30 Uhr eine Fortbildung zu den didaktischen Arbeitsformen für den Ausstellungsteil "Wir sind das Volk! Freiheitsbewegungen in der DDR 1949-1989" an.

Lehrerfortbildung mit Björn Schumacher (Bildmitte)

Lehrerfortbildung mit Björn Schumacher (Bildmitte)

Quelle:
Bundesarchiv

Vor 50 Jahren wurde 1961 die Berliner Mauer von Bundeskanzler Konrad Adenauer errichtet. Das glauben Sie nicht? Viele Schülerinnen und Schüler sind jedoch dieser Meinung, wie eine Studie des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin kürzlich herausfand.

Fünfzig Jahre sind seit dem Mauerbau vergangen, zwanzig Jahre seit der Wiedervereinigung. Schülerinnen und Schüler können heute keine eigenen Erinnerungen mehr an die Zeit des geteilten Deutschland haben, die Friedliche Revolution von 1989/90 ist ebenso zu Geschichte geworden wie die DDR selbst.

In der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte in Rastatt thematisiert eine Dauerausstellung unter dem Titel, "Wir sind das Volk" Opposition und Widerstand in der DDR von 1949 bis 1989. Die museale Darstellung dieses Themas ist im Westen der Bundesrepublik einmalig.

Ein eigenes Kapitel ist dem Thema "Jugend zwischen Anpassung und Auflehnung" gewidmet, um so gerade auch jugendlichen Besuchern den Wert von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit zu veranschaulichen. Welche Erfahrung von Unfreiheit und Repression machten Jugendliche in der DDR? Wie setzten sie Zeichen des Protestes? Welche Konsequenzen hatten sie dafür zu tragen?

Die Erinnerungsstätte versteht sich als historisch-politischer Lernort und verfügt über ein differenziertes museumspädagogisches Angebot – Führungen, Arbeitsformen und Lerninhalte sind auf das Alter und die Vorkenntnisse der jeweiligen Schülerinnen und Schüler abgestimmt. Die Programmabläufe können individuell vereinbart werden, unsere Angebote lassen sich jeder Lerngruppe anpassen.

Gerne möchten wir künftige und bereits tätige Geschichtslehrerinnen und -lehrer mit  unserem Programm bekannt machen. Zu diesem Zweck bieten die Gymnasiallehrer  Dr. Stefan Schipperges und Björn Schumacher eine Fortbildung an. Unter anderem wird dabei die für den Ausstellungsteil "Freiheitsbewegungen in der DDR" neu entwickelte museumspädagogische Arbeitsform "Lerngang", die auf dem Konzept "Schüler führen Schüler" basiert, vorgestellt.

Zu dieser Fortbildung laden wir Sie herzlich ein! Gleichzeitig möchten wir Sie darum bitten, Ihre Kolleginnen und Kollegen oder Studierenden auf diesen Termin aufmerksam zu machen.

Anmeldung:   bis 22. September 2011

telefonisch unter 07222 / 77139-0

oder per Mail: erinnerung@bundesarchiv.de


Rechte Seitenspalte

Anmeldung

Melden Sie sich online bei der Erinnungsstätte an, um z.B. eine Führung zu organisieren


Kontakt

Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte

Herrenstrasse 18 (Schloss)
76437 Rastatt

Tel. 07222/77139-0
Fax 07222/77139-7
E-Mail: erinnerung@bundesarchiv.de

Dauerausstellung

Im Erdgeschoss wird in neun Stationen an Errungenschaften und Niederlagen der Freiheitsbewegungen im 19. Jahrhundert erinnert.

Das Thema Opposition und Widerstand in der DDR gliedert sich in fünf Kapitel. Der Rundgang beginnt im Erdgeschoss und wird im Obergeschoss fortgesetzt.


Pädagogische Angebote

Für Gruppen werden thematische Führungen durch beide Ausstellungsbereiche angeboten.

Dieses Angebot können Schulklassen ebenfalls nutzen. Zusätzlich gibt es ein Geschichtspuzzle, ein Kreuzworträtsel und andere Arbeitsmaterialien.