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Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte

Internet: http://www.bundesarchiv.de/erinnerungsstaette/dauerausstellung/aufbau_inhalte/00053/index.html

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A - Die Freiheitsbewegungen in der frühen Neuzeit

Im 16. Jahrhundert erheben sich Bauern gegen ihre weltlichen und kirchlichen Herren. Sie fordern religiöse und persönliche Freiheiten.

Blick in den Ausstellungsbereich

Blick in den Ausstellungsbereich

Quelle:
Michael Mandt, SKAIMZBw

Die Frühe Neuzeit ist die Epoche der europäischen Geschichte, deren Beginn in das 15. Jahrhundert zurückreicht und an deren Ende die Französische Revolution von 1789 und die Industrielle Revolution stehen. In fast 500 Jahren vollzog sich ein Wandel, der alle Lebensbereiche ergriff. Der universale Machtanspruch von Kaiser und Papst wurde erschüttert. Die Bewegung für eine Kirchenreform im späten Mittelalter mündete in die Reformation und Kirchenspaltung ein; Reichsreformpläne scheiterten an der wachsenden Unabhängigkeit der Reichsfürsten vom Kaiser im Prozess der Territorialstaatsbildung und am Aufstieg der Nationalstaaten. Das Zeitalter der Entdeckungen und der Übergang vom ptolemäischen geozentrischen zum kopernikanischen heliozentrischen Weltbild erweiterten den Horizont menschlichen Wissens. In den Naturwissenschaften löste das Experiment die Auslegung von Schriften antiker und mittelalterlicher Autoritäten ab. 
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