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Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte

Internet: http://www.bundesarchiv.de/erinnerungsstaette/dauerausstellung/aufbau_inhalte/00063/index.html

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G - Der Kampf um die Reichsverfassung

Einige deutsche Fürsten lehnen die Frankfurter Reichsverfassung ab. In Baden kommt es deshalb erneut zu Aufständen, die aber von Truppen des Deutschen Bundes niedergeschlagen werden.

Blick in den Ausstellungsbereich

Blick in den Ausstellungsbereich

Quelle:
K. Hansen, Hansen Kommunikation

War die Schaffung der Provisorischen Zentralgewalt am 28. Juni 1848 vielen Zeitgenossen noch wichtige, meist freudig aufgenommene Etappe im Prozess praktizierter Volkssouveränität, so war die definitive Ablehnung der Kaiserkrone am 28.April 1849 durch König Friedrich Wilhelm IV. die wohl folgenreichste und schrecklichste Zäsur der gesamten Revolution. Der preußische König brachte durch sein Verhalten gegen die Vertreter der Paulskirche den seit März 1848 immer wieder verdrängten Dissens deutlicher denn je zum Ausdruck: Die Fürsten wollten ihr königliches Machtmonopol in der Substanz behalten und waren auf keinen Fall bereit, sich dieses durch Verfassungsschöpfung demokratischer Instanzen nehmen zu lassen.

Statt also im Frühjahr 1849 die Revolution durch ein weitgehend akzeptiertes Verfassungswerk, dessentwegen die Revolution überhaupt erst in Gang gekommen war, zu schließen, brachen nun in der "Stunde der Wahrheit" alte Wunden und alte Ängste wieder auf.
(...)


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