Das Bundesarchiv

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Filmförderung

Im Bundesarchiv werden die Anträge auf Filmförderung durch die Beauftragte für Kultur und Medien der Bundesregierung ebenso entgegengenommen wie Belegexemplare aus der Bund- und Länderförderung, die als Gegenleistung einzureichen sind.

Es ist damit der wichtigste deutsche Partner in dem Bemühen von Europarat und Europäischer Union, das europäische Filmerbe durch Pflichthinterlegung der Mitgliedsstaaten zu sichern.


Einreichadresse (Anträge auf Filmförderung):

Einreichadresse (Belegexemplare):

Bundesarchiv

Filmförderung

Fehrbelliner Platz 3

10707 Berlin

Bundesarchiv

Filmförderung

Lindenallee 55-57

15366 Hoppegarten



Kontakt:

E-Mail: filmfoerderung@bundesarchiv.de

Telefon: 03018/7770 950



Archivierungsstelle für Filmförderung des Bundes

Filmförderungsgesetz und Filmförderungsrichtlinien der Bundesrepublik Deutschland sehen für das Bundesarchiv die Abgabe einer Kopie von Filmen vor, die den Deutschen Filmpreis, den Kurzfilmpreis, die Produktionsförderung für abendfüllende oder Kurzfilme oder aber eine Kopien- oder Verleihförderung erhalten. Dies gilt auch für Filme aus der Referenzfilmförderung der Filmförderungsanstalt und dem DFFF.  Ersatzweise können die Negative als Depositum übergeben werden. Auch das Kuratorium Junger Deutscher Film, die einzige gemeinschaftlich von den Ländern getragene Förderinstitution, in der Produktionen wiederum vom Bund gefördert werden, nutzt das Bundesarchiv, um Kinderfilme und Filme des filmkünstlerischen Nachwuchses als Kulturgut zu erhalten.


Archivierungsstelle für Filmförderung der Länder

Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein.

Im Rahmen einer Selbstverpflichtungserklärung der Filmförderungseinrichtungen der Länder, öffentlich geförderte Filme archivieren zu lassen, ist das Bundesarchiv von elf der sechzehn Einrichtungen als Archivierungsstelle benannt worden.


Filmmagazin

Filmmagazin

Quelle: Bundesarchiv

Alle Belegexemplare aus der öffentlichen Förderung werden bei Eingang im Bundesarchiv auf ihren Erhaltungszustand geprüft und dann in kontrollierten klimatischen Verhältnissen gelagert, um das deutsche Filmerbe für künftige Generationen zu erhalten. Daten werden auf eigenen, nur intern zugänglichen Serversystemen des Bundesarchivs redundant gespeichert und regelmäßig gesichert.

Die Filme stehen der Allgemeinheit wieder zur Verfügung, wenn zu einem späteren Zeitpunkt Duplikate angefertigt sind, die bei Beschädigung Ersatz garantieren, oder Benutzungsderivate transkodiert werden. Eine Nutzung der Filme unterliegt den Bestimmungen des Bundesarchivgesetzes und des Urheberrechts, unterschiedslos, ob es sich um Filmmaterial oder Datenformate handelt.


Einreichung von Belegexemplaren

Begleitformular zur Übergabe Ihres Films

Für die technische Prüfung Ihres Belegexemplars und die Ausstellung der Eingangsbestätigung zur Vorlage bei Ihrer filmfördernden Einrichtung benötigen wir - je nach Förderart - verschiedene Informationen zu der Förderung und den technischen Spezifikationen. Daher bitten wir Sie, Ihrem Film das entsprechende Begleitformular ausgefüllt und unterschrieben beizufügen. Eine Bearbeitung Ihres Belegexemplars kann erst nach Eingang des vollständig ausgefüllten Begleitformulars erfolgen.


Begleitformular zur Übergabe von Belegexemplaren - Digitale Neuproduktionen(pdf, ~167.65KB)
Begleitformular zur Übergabe von Belegexemplaren - Digitalisierung von Content(pdf, ~166.22KB)

Sofern nicht Rückfragen oder Reklamationen bestehen, verschicken wir die Eingangsbestätigung in der Regel vier Wochen nach Eingang des Belegexemplars in Berlin. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zwischenzeitliche Anfragen nach dem Termin der Zusendung nicht eigens beantworten.


Welche Archivformate akzeptieren wir?

A) Kino

Produktion und Distribution analog:

  • eine Kombinierte Kopie im Drehformat 16 oder 35 mm
  • das Originalnegativ Bild / Ton

Digitale Neuproduktion:

  • DCDM (zusätzlich gern unverschlüsseltes DCP InterOp/SMPTE)
  • Ausnahme, falls für die Projektion auch eine Ausbelichtung auf Film erfolgt:
    - nur eine Kombinierte Kopie in 16 oder 35 mm
    - oder ein ausbelichtetes Negativ einschl. Tonträger

Digitalisierung von Content (Förderung der Digitalisierung von analogem Filmmaterial):

  • in 4K: DCDM (zusätzlich gern unverschlüsseltes DCP InterOp/SMPTE)
  • in 2K: unverschlüsseltes DCP InterOp/SMPTE

Hinweise zur Erstellung von DCDM für die Pflichthinterlegung im Bundesarchiv(pdf, ~105KB)
Hier finden Sie detaillierte Informationen zur Erstellung eines DCDM für die Übergabe an das Bundesarchiv.

B) Fernsehen

Bei HD-Produktion:

  • HD CAM SR
  • Datenformate: Codec XDCAM HD 422 50MBit/s, MXF OP 1a

Bei SD-Produktion:

  • DigiBeta
  • IMX D10 50Mbit/s, MXF OP 1a

Datenträger

  • USB-Festplatte oder USB-Stick (USB 2.0 und höher, Formatierung Windows (FAT 32/NTFS) oder Linux) 
  • LTO-Band 5 oder 6 (Formatierung LTFS)
  • Daten-BluRay / Daten-DVD

Barrierefreie Filmfassungen?

Laut der Richtlinie D2 § 10 des FFG bzw. § 5 der Richtlinie des DFFF müssen alle Antragsteller auf Produktionsförderung bei

  • FFA
  • DFFF
  • BKM

für ihre Filme eine barrierefreie Version (deutsche Audiodeskription, deutsche Untertitel) erstellen.

Barrierefreie Versionen sind zusätzlich zu der nicht-barrierefreien Fassung an das Bundesarchiv abzugeben, wenn der Antrag auf Produktionsförderung nach dem 1.1.2014 gestellt wurde.

Die Forderung nach Barrierefreiheit der digitalen Kinoformate ist dann erfüllt, wenn die Untertitel für Hörgeschädigte und die Audiodeskription für Sehbehinderte gemäß den entsprechenden SMPTE-Standards Teil des DCDM bzw. DCP sind.

Die Forderung nach Barrierefreiheit der TV-Formate ist dann erfüllt, wenn die Untertitel für Hörgeschädigte und die Audiodeskription für Sehbehinderte den in den Technischen Richtlinien zur Herstellung von Fernsehproduktionen für ARD, ZDF und ORF aufgestellten Regeln entsprechen.


Bei der ersatzweisen, gerne auch zusätzlichen Einlagerung der Negative wird ein Depositalvertrag zwischen dem Bundesarchiv und dem Filmproduzenten geschlossen. Die Lagerung der Filme ist kostenfrei. Die Beifügung von Werbematerial und sonstigen Informationen zu den Filmen ist erwünscht.


Weitere Informationen

Links


  • Fördereinrichtungen

  • Gesetze und Richtlinien

  • Filmpreise

  • Erhaltung des audio-visuellen Erbes

Technische Hinweise


Hinweise zur Erstellung von DCDM für die Pflichthinterlegung im Bundesarchiv(pdf, ~105KB)
FFA-Förderung der Digitalisierung von Content ("Sicherung des filmischen Erbes")(pdf, ~31.66KB)
Bundesarchiv/Kinematheksverbund: Untersetzungsvorschläge der Förderbedingungen zu Aspekten der archivischen Sicherung des Filmerbes

Belegexemplare zu öffentlich geförderten Filmen:

Eingang 2005(pdf, ~74.18KB)
Eingang 2006(pdf, ~95.04KB)
Eingang 2007(pdf, ~98.35KB)
Eingang 2008(pdf, ~90.24KB)
Eingang 2009(pdf, ~70.3KB)
Eingang 2010(pdf, ~135.56KB)
Eingang 2011(pdf, ~88.38KB)
Eingang 2012(pdf, ~90.58KB)
Eingang 2013(pdf, ~223.64KB)
Eingang 2014(pdf, ~206.54KB)