Das Bundesarchiv

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Weiterer Anstieg der Zugriffszahlen für ARGUS in 2011

Die Nutzung von ARGUS für die internetbasierte Recherche in den Beständen des Bundesarchivs hat sich im letzten Jahr erneut deutlich gesteigert.

Im Jahr 2011 wurden insgesamt 13 Mio. Seiten herunter geladen gegenüber 10 Mio. im Jahr 2010 und 5,5 Mio. im Jahr 2009. Gleichzeitig ist die Zahl der jeweils bei einem Besuch von ARGUS genutzten Seiten von knapp 40 auf über 50 gestiegen. Daraus kann auf noch intensivere Nutzung geschlossen werden. Es zeigt, dass mit der stetig vergrößerten Menge an Erschließungsinformationen die mit ARGUS verfolgten Ziele erreicht werden, nämlich eine übergreifende Rechercheplattform zu den Beständen des Bundesarchivs bereit zustellen, in der man sich selbständig bewegen und neue Bereiche erkunden kann.


Recherche in ARGUS

Recherche in ARGUS

Quelle: Bundesarchiv

2.000 Online-Findbücher mit 1,9 Mio. darin beschriebenen Verzeichnungseinheiten sind inzwischen in ARGUS integriert. Das entspricht einer Online-Quote von 34% der in der Online-Beständeübersicht genannten 6000 Bestände. Damit steht ein großes Netz aus detaillierten Angaben zu den bestellbaren Einheiten und zu den noch nicht online stehenden Beständen für Recherchen zur Verfügung. Die Verknüpfungen in diesem Netz lassen immer wieder neue Zusammenhänge erkennbar werden. Die Informationen über die Bestände sind in ARGUS zudem bereits mit zahlreichen Digitalisaten aus den Schriftgutbeständen verknüpft. Sie können im Browser auch auf Smartphones und Tablets eingesehen werden. 


Frühere Findkarteien

Frühere Findkarteien

Quelle: Bundesarchiv

Gut 2 Mio. digitalisierte Seiten aus 20 Beständen sind direkt lesbar. 60% davon stammen aus den Beständen der früheren Parteien und Gewerkschaften der DDR, die von der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv zur Nutzung bereitgestellt werden. Dazu gehören die Akten von Ulbricht und Honecker als Generalsekretäre der SED. 150.000 digitalisierte Seiten stammen aus der Kanzlei und dem Einsatzstab Rosenberg der NSDAP und legen den Kunstraub in den von deutschen Truppen besetzten Gebieten offen. Diese Findbücher mit den Digitalisaten sind ebenfalls eingebunden in ein Portal des Nationalarchivs der USA, das Unterlagen zur Restitution von geraubtem Kulturgut zusammenstellt. Am häufigsten aufgerufen werden die Digitalisate der Druckgenehmigungsakten des früheren Kulturministeriums der DDR.


Seit dem 15. Januar 2012 sind die in ARGUS nutzbaren Findmittel des Bundesarchivs außerdem zusammen mit Findbüchern aus weiteren 16 Ländern und 60 Archiven mit Links zu insgesamt 63 Mio. Digitalisaten über das europäische Archivportal, einem Produkt des Projektes APEnet, zugänglich.

ARGUS ist über die Auswahlliste unter: "Recherche im Archivgut" auf der Einstiegsseite des Bundesarchivs erreichbar.