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Digitalisierung der NSDAP-Kartei abgeschlossen

Im Mikrofilmlesesaal des Bundesarchivs in Berlin-Lichterfelde ist ab sofort die digitalisierte NSDAP-Mitgliederkartei benutzbar.

Frontansicht einer Schublade der NSDAP-Mitgliederkartei

Frontansicht einer Schublade der NSDAP-Mitgliederkartei

Quelle: Bundesarchiv

Hinter dem Begriff NSDAP-Mitgliederkartei, die ab sofort in Berlin-Lichterfelde einsehbar ist, verbergen sich die sogenannte Zentralkartei und die sogenannte Gaukartei, in denen die NSDAP-Mitglieder erfasst waren. Der Gesamtbestand beläuft sich auf rund 12,7 Millionen Karteikarten.

Der Anwendung ist eine ausführliche Einweisung ("Dokumentation") beigegeben. In ihr erhalten die Benutzerinnen und Benutzer nicht nur wertvolle Hinweise zur Recherche in den Digitalisaten. Darüber hinaus werden Hintergrundinformationen zum Inhalt und zur wechselvollen Bestandsgeschichte geboten. Erläutert wird auch, was das Fehlen einer Karte bedeuten kann.

Wegen der enormen Masse der Digitalisate ist keine einfache Volltextrecherche möglich. Weil jede 50. Karte indexiert wurde, "springt" die Anwendung aber bei Eingabe eines Namens in den passenden Abschnitt. Die weitere Suche innerhalb des Abschnitts ähnelt dem Durchblättern eines Karteikastens mit 50 enthaltenen Karten. Hat man die gewünschte Karteikarte gefunden, kann sie mit einer Lupenfunktion betrachtet und ein Ausdruck erstellt werden.

Der vollständige Zugang zur Gesamtdatenbank ist allerdings an bestimmte rechtliche Voraussetzungen und Verpflichtungen geknüpft, weshalb auch keine Präsentation über das Internet erfolgen kann. Eine vorherige Kontaktaufnahme ist daher unbedingt erforderlich, um die Möglichkeiten des Zugangs abzuklären. Auskünfte zu einzelnen Personen erhalten hingegen alle Benutzerinnen und Benutzer auf Antrag.

Für alle Fragen rund um die Benutzung der NSDAP-Mitgliederkartei nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf: berlin@bundesarchiv.de