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                <name>Anke Löbnitz</name>
                <maindate>27. Januar 2006</maindate>
                <maindesc>Die Daten für die Beschreibung des Zentralen Parteikontrollkommission der SED wurden aus der Bestandsbeschreibung der Beständeübersicht der SAPMO und der Einleitung des Online-Findmittels gewonnen. Beide Dokumente wurden von Solveig Nestler erstellt.</maindesc>
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    <condesc>
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            <corphead authorized="Zentrale Parteikontrollkommission">
                <part>Zentrale Parteikontrollkommission der SED</part>
                <usedate calendar="gregorian" era="ce" scope="active">1948-1989</usedate>
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        </identity>
        <desc>
            <corpdesc>
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                    <value>Abteilung des ZK der SED</value>
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                    <date>1948-1989</date>
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                    <place>Berlin</place>
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                <funactdesc>
                    <head>Der ZPKK oblag entscheidende Verantwortung bei der Ausrichtung der SED zu einer "Partei neuen Typs", vereinigte die SED in ihren Reihen nicht nur Mitglieder der KPD und SPD (die nicht selten im Verdacht standen, Kontakte zum Ostbüro der SPD zu unterhalten), sondern auch Angehörige ehemaliger "oppositioneller" Gruppierungen und Parteien, wie der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei (USPD), der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD), der Kommunistischen Partei Deutschlands-Opposition (KPD-O), der Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands (KAPD) und des Leninbundes. Überprüft wurden alle Bereiche und Ebenen des Partei-, Staats- und Wirtschaftsapparates. Dabei arbeitete die ZPKK eng mit staatlichen Stellen zusammen, u. a. mit dem Ministerium für Staatssicherheit, dem Generalstaatsanwalt, der Zentralen Kommission für Staatliche Kontrolle (ZKSK) und der Hauptverwaltung der Deutschen Volkspolizei (HVDP). Die Ergebnisse der Untersuchungen mussten dem Sekretariat des ZK zur Beschlussfassung vorgelegt werden.&#xd;
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Die technisch-organisatorischen Aufgaben übernahm das Büro der ZPKK. Nachgeordnete Kontrollorgane zur Umsetzung des Führungsanspruchs der SED in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens der DDR und bei der Disziplinierung der Parteimitglieder bildeten die Kontrollkommissionen der Länder bzw. nach der Verwaltungsreform 1952 die Kontrollkommissionen der Bezirke und Kreise sowie die Leitungen der SED-Grundorganisationen. Wichtigstes Instrument war die Verhängung von Parteistrafen für Parteimitglieder, die von der offiziellen Parteipolitik abweichende Auffassungen vertraten.</head>
                    <p>Vorsitzende waren</p>
                    <chronlist>
                        <chronhead>
                            <head>Zeitraum</head>
                            <head>Vorsitz</head>
                        </chronhead>
                        <chronitem>
                            <date calendar="gregorian" era="ce">1948-1950</date>
                            <event>paritätisch Otto Buchwitz und Hermann Matern</event>
                        </chronitem>
                        <chronitem>
                            <date calendar="gregorian" era="ce">Januar 1950-1971</date>
                            <event>Hermann Matern</event>
                        </chronitem>
                        <chronitem>
                            <date calendar="gregorian" era="ce">Juni 1971 - November 1989</date>
                            <event>Erich Mückenberger</event>
                        </chronitem>
                        <chronitem>
                            <date calendar="gregorian" era="ce">1989</date>
                            <event>Werner Eberlein</event>
                        </chronitem>
                    </chronlist>
                </funactdesc>
            </corpdesc>
            <bioghist>
                <chronlist>
                    <chronhead>
                        <head>Datum</head>
                        <head>Ereignis</head>
                    </chronhead>
                    <chronitem>
                        <event>Im Zuge der Stalinisierung der SED beschloss ihr Parteivorstand im eine Zentrale Parteikontrollkommission (ZPKK) nach sowjetischem Vorbild zu schaffen. Diese setzte sich zunächst aus neun hauptamtlichen Mitgliedern und drei ehrenamtlichen Kandidaten zusammen. Die Mitglieder und Kandidaten der ZPKK wurden während der gesamten Zeit ihres Bestehens vom Parteivorstand bzw. Zentralkomitee berufen.</event>
                    </chronitem>
                    <chronitem>
                        <date calendar="gregorian" era="ce">1989</date>
                        <event>Auflösung</event>
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                </chronlist>
            </bioghist>
        </desc>
        <eacrels>
            <head>Verwandte Herkunftsstellen sind das Zentralsekretariat, das Sekretariat des ZK, das Politbüro, die Tagungen des ZK, das Büro Ulbricht, das Büro Honecker, die Abteilung für Kaderfragen und die Abteilung Parteiorgane.</head>
        </eacrels>
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