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                <titleproper>Beständeübersicht zum Pilotprojekt daofind</titleproper>
                <subtitle>Integrierte Präsentation von Beständen der SED aus der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganistionen der DDR im Bundesarchiv</subtitle>
                <author>Anke Löbnitz</author>
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                <p>1. Auflage</p>
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                <publisher>Pilotprojekt des Bundesarchivs mit Unterstützung der Andrew W. Mellon-Stiftung</publisher>
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            <author>Anke Löbnitz</author>
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            <unittitle>Tektonik und Bestandsbeschreibungen</unittitle>
            <repository>Pilotprojekt des Bundesarchivs mit Unterstützung der Andrew W. Mellon-Stiftung Berlin</repository>
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                    <addressline>Berlin</addressline>
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            <abstract encodinganalog="Zusammenfassung">Zusammenfassung:
Diese integrierte HTML-Präsentation von Erschließungsinformationen und digitalisiertem Archivgut wurde mit Hilfe von Stylesheets aus EAD, EAC und METS-kodierten XML-Dateien erzeugt. 
Beispielhaft wurden drei Teilbestände der SED aus der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv (SAPMO) ausgewählt: die Zentrale Parteikontrollkommission und die Sekretariate Helmut Lehmann und Paul Merker. Der Umfang der drei Bestände ist 18 lfm. Die Akten sind komplett auf Micorfiches verfilmt. Die Bestände Sektretariat Paul Merker und Sekretariat Helmut Lehmann wurden von den Mikrofiches komplett digitalisiert. Aus dem Bestand der Zentralen Parteikontrollkommission wurden 11 Akten digitalisiert.
In der daofind-Beständeübersicht sind alle Informationen verfügbar, die in der Beständeübersicht der SAPMO (Führer zu Archiv- und Bibliotheksbeständen, hrsg. v. Angelika Menne-Haritz, Bremerhaven 2006.) in der Tektonik oberhalb der ausgewählten Teilbestände dargestellt wurden. 
Von den drei Bestandsbeschreibungen innerhalb der daofind-Beständeübersicht ausgehend wird jeweils auf selbständige Präsentationen der Findbücher und der Angaben über die Herkunftsstellen verwiesen. Von den Findbüchern aus gelangt man über die in strukturierter Form präsentierten Verzeichnungseinheiten jeweils zur Präsentation einer komplett digitalisierten Akte. 
Die Gestaltung der drei Findbücher und der strukturierten Beständeübersicht knüpft an das Präsentationsmodell der aus MidosaXML generierten Online-Findbücher an, die einzeln über die Webseite des Bundesarchivs oder integriert über die Suchmaschine MidosaSEARCH zugänglich sind. Im Unterschied zu den MidosaXML-Findbüchern, die eine HTML-Darstellung von aus einer an EAD angelehnten XML-Struktur sind, wurden die hier präsentierten HTML-Seiten direkt aus EAD-Dateien generiert. Für die HTML-Präsentation der EAC-Dateien zur Beschreibung der Herkunftsstelle wurde das auf der EAC-Webseite verfügbare Stylesheet verwendet, das ein bestimmtes Set von Kategorien interpretiert. Neu entwickelt wurde im Rahmen von daofind die Präsentation von komplett digitalisierten Akten, die als METS-Dateien vorliegen. Über eine Einstiegsseite, die inhaltlich, formal oder quantitativ bedeutsame Schriftstücke zur schnellen Orientierung hervorhebt, kann man an jeder beliebigen Stelle der Akte einsteigen und blättern. Von den insgesammt 189 digitalisierten Akten sind 180 einsehbar. 9 Akten wurden nicht online bereit gestellt, um schutzwürdiger Belange Betroffener zu wahren. Alle auf Basis der drei Strukturstandards EAD, EAC und METS erfassten XML-Dateien wurden mit dem neu entwickelten Editorenset MidosaEditor für XML-Standards (MEX) erstellt. MEX wurde auch für die Genierierung der HTML-Präsentation eingesetzt.</abstract>
            <abstract encodinganalog="Vorwort">Danksagung: 

Das Bundesarchiv bedankt sich für bei der Mellon-Foundation für die finanzielle Unterstützung ohne die das Projekt nicht hätte realisiert werden können.</abstract>
        </did>
        <scopecontent encodinganalog="Einleitung">
            <head>Einleitung</head>
            <p>Für die Beständeübersicht zum Pilotprojekt daofind wurden die Bestandsbeschreibungen der drei Teilbestände der SED: ZPKK und die Sekretariate Helmut Lehmann und Paul Merker aus der Beständeübersicht der SAPMO entnommen. Gleichzeitig werden Teilbestände in der Gesamttektonik der Stiftung verortet. Die Bestandsbeschreibungen geben Informationen zur Entwicklung und den Arbeitsfeldern der Organisation sowie zur Struktur und Entstehung der Unterlagen. Für alle Texte wurden die neuen Rechtschreibregelungen verwendet. Historische Schreibweisen der Provenienzstellen wurden in ihrer ursprünglichen Schreibweise belassen. In die daofind-Beständeübersicht wurde der Gliederungsstrang der SAPMO-Tektonik mit all den Gliederungsstufen (einschließlich Beschreibungen) aufgenommen, die in der Struktur oberhalb der Teilbestände enthalten sind. Auf diese Weise bleibt die Verortung der drei Bestände in der Gesamttektonik der Stiftung erkenntlich. Gleichzeitig wird demonstriert, wie eine tiefgegliederte Tektonik mit Hilfe der Standards EAD und EAC abgebildet werden kann. Die Besonderheit des SED-Archivguts ist es, dass es sich in Teilbestände unterteilt. Die hier präsentierten Teilbestände gehören von oben nach unten zu den Gliederungsstufen 1. Archivgut -&gt; 1.1 Deutsche Demokratische Republik und SBZ -&gt;1.1.2 Parteien -&gt; Sozialistische Einheitspartei Deutschlands. Von oben nach unten ergeben sich daraus für die Teilbestände Sekretariat Paul Merker und Sekretariat Helmut Lehmann folgende übergeordnete Gliederungsstufen 1. Archivgut -&gt; 1.1 Deutsche Demokratische Republik und SBZ -&gt;1.1.2 Parteien -&gt; Sozialistische Einheitspartei Deutschlands -&gt; Büros und Sekretariate. Der Bestand der ZPKK gehört zum Gliederungsstrang 1. Archivgut -&gt; 1.1 Deutsche Demokratische Republik und SBZ -&gt;1.1.2 Parteien -&gt; Sozialistische Einheitspartei Deutschlands -&gt; Abteilungen. Die Beständeübersicht hat einen Korporationsindex, einen Personenindex und einen Sachindex, der online als Mischindex präsentiert wird und nur die erfassten Begriffe der drei Teilbestände abbildet.</p>
        </scopecontent>
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            <legalstatus>Sonstiges</legalstatus>
        </accessrestrict>
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                    <unittitle>Tektonik und Bestandsbeschreibungen</unittitle>
                </did>
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                        <unittitle>1. Archivbestände</unittitle>
                    </did>
                    <scopecontent encodinganalog="Zusammenfassung">
                        <head>Die folgenden Informationen beziehen sich auf das gesamte Archivgut und wurden der SAPMO-Beständeübersicht entnommen:</head>
                        <p>Zuständigkeit&#xd;
&#xd;
Die Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv ist entsprechend ihrem Gesetzesauftrag vor allem für die auf zentraler Ebene entstandenen Unterlagen von Parteien und Massenorganisationen der DDR und der mit ihnen verbundenen Organisationen und juristischen Personen zuständig. Vor der Übernahme in die Stiftung befanden sich diese Bestände fast ausschließlich in partei- bzw. organisationseigenenen Archiven und Registraturen. Insbesondere die großen Archive wie das Zentrale Parteiarchiv der SED (Umfang ca. 5.000 lfm) und das Zentrale Gewerkschaftsarchiv des FDGB (Umfang ca. 3.200 lfm) ergänzten ihre eigenen Unterlagen durch weitere Bestände, Nachlässe und archivische Sammlungen. Um den historischen Zusammenhang zu wahren und die gewachsenen Archivbestände nicht zu zerstören, gingen auch diese Materialien auf die Stiftung über. &#xd;
&#xd;
Insgesamt umfassen die Archivbestände der Stiftung gegenwärtig ca. 11.050 lfm Schriftgut. Hinzu kommen etwa 500 Karten und Pläne, ca. 1,8 Millionen Bilddokumente, ca. 30.000 Plakate sowie ungefähr 5.800 Tonträger. Die Überlieferungen erstrecken sich über einen Zeitraum von etwa 1850 bis 1990. Vereinzelt kann Schriftgut bis 2002, im Nachlassbereich sogar bis zur Gegenwart nachgewiesen werden. &#xd;
&#xd;
Den Schwerpunkt bildet das Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR mit ca. 9.300 lfm. Das Archivgut der SED (ca. 2.500 lfm) gewährt einen Überblick nicht nur über die Organisation und Arbeitsweise innerhalb der Partei, sondern verdeutlicht auch die politischen und gesellschaftliche Verflechtungen in der DDR und ihre internationalen Beziehungen. Ebenso hervorzuheben ist das Archivgut des FDGB (ca. 2.600 lfm). Auch es ermöglicht Einblicke in nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche. Neben den Materialien der Massenorganisationen wie der FDJ und dem DTSB befinden sich in der Stiftung auch Unterlagen berufsständischer, so-zialer, kultureller und anderer Organisationen.&#xd;
&#xd;
Aus dem Zentralen Parteiarchiv der SED und dem Zentralen Gewerkschaftsarchiv wurden Unterlagen kommunistischer, sozialdemokratischer und sozialistischer Parteien und Organisationen aus der Zeit vor 1945 sowie Unterlagen zur Geschichte von Widerstand, Verfolgung und Emigration während der Zeit des Nationalsozialismus übernommen. Hinzu kommt Archivgut der KPD (Bundesrepublik Deutschland) sowie Sammlungen zur Geschichte linker Parteien, Organisationen und Bewegungen in der Bundesrepublik Deutschland.&#xd;
&#xd;
In der Stiftung befinden sich mehr als 400 Nachlässe v. a. von führenden Funktionären der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung und von Funktionsträgern des zentralen Parteiapparates der SED. Daneben gibt es ca. 2.000 Erinnerungen, die auf Anregung des früheren ZPA  verfasst worden sind, vor allem zu Persönlichkeiten und Ereignissen der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung, zum antifaschistischen Widerstand, zur deutschen Emi-gration vor und während des Zweiten Weltkrieges und zur Entwicklung in der SBZ und DDR. &#xd;
&#xd;
Die Unterlagen der Parteien und Massenorganisationen der DDR werden ergänzt durch sach-thematische Sammlungen, eine umfangreiche Bildsammlung sowie Flugblatt-, Plakat-, Foto- und Tondokumenten-Sammlungen. &#xd;
&#xd;
Erschließung&#xd;
&#xd;
Seit ihrer Gründung bildete die Erschließung unbearbeiteter oder unzureichend erschlossener Bestände einen wesentlichen Arbeitsschwerpunkt in der SAPMO. Vor allem in der ersten Hälfte der 1990er Jahre waren diese Arbeiten geprägt von den Anforderungen an eine schnelle Bereitstellung von Dokumenten für die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit. Sie konzentrierten sich dabei auf Bestände und Aktengruppen, die für die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur, die Rehabilitierung ihrer Opfer und die Wiedergutmachung besonders wichtig erschienen, sowie auf das Wirken gesellschaftlicher Organisationen. &#xd;
&#xd;
Neben der Neuerschließung wurde eine Vielzahl der vorhandenen Findmittel, die in unterschiedlichster Qualität vorlagen, überprüft und überarbeitet. Über Projekte zur Digitalisierung vorhandener Findmittel konnte ein großer Teil der konventionellen Findmittel abgelöst werden. Seit 2002 werden in zunehmendem Maße Findbücher online gestellt und können im Internet auf den Seiten des Bundesarchivs eingesehen werden.&#xd;
&#xd;
Bestandserhaltung&#xd;
&#xd;
Im Interesse der dauerhaften Sicherung wird der Erhaltung des Archivgutes besondere Auf-merksamkeit gewidmet. Hierzu zählt die technische Bearbeitung des Archivgutes im Zusammenhang mit der Erschließung. Die Akten werden in säurefreie Mappen und Kartons verpackt. Zuvor werden in der Regel alle Metallteile entfernt. Stark beschädigte Archivalien werden in der Restaurierungswerkstatt bearbeitet. &#xd;
&#xd;
Einige Bestände der Stiftung, z. B. der Bestand SED, werden sehr intensiv benutzt. Durch die Benutzung und häufige Erstellung von Kopien wird der physische Zustand des Archivgutes stark belastet. Aus diesem Grund bemühte sich die Stiftung in den vergangenen Jahren verstärkt um die Verfilmung dieser Bestände. Verfilmte Akten werden den Benutzern nicht mehr im Original vorgelegt.&#xd;
&#xd;
Benutzung&#xd;
&#xd;
Die Benutzung der Bestände der Stiftung folgt den Vorschriften des Bundesarchivgesetzes1  vom 06.01.1988 (BGBI. l S. 62), zuletzt geändert durch Gesetz zur Änderung des Bundesarchivgesetzes vom 05.06.2002 (BGBI. l S. 1782), dem Erlass des Bundesministers des Innern über die Errichtung einer "Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR" vom 06.04.1992 (GMBI. S.310) und der Verordnung über die Benutzung von Archivgut beim Bundesarchiv vom 29.10.1993 (BGBL. l S. 1857).&#xd;
&#xd;
Für die Archivgutbestände der Stiftung ist die 30-Jahres-Schutzfrist aufgehoben, die im Bundesarchiv grundsätzlich auch für das bei Stellen der DDR entstandene Schriftgut gilt. Davon unberührt bleiben die Schutzfristen für personenbezogene Unterlagen ebenso wie die besonderen Vereinbarungen, die mit den Eigentümern privaten Archivgutes getroffenen worden sind. Zahlreiche Nachlassverträge enthalten Sondervereinbarungen mit Benutzungseinschränkungen, teilweise nur für einen bestimmten vertraglich geregelten Zeitraum und für einzelne Aktengruppen bzw. Einzeldokumente.&#xd;
&#xd;
Inhalt und Aufbau der Übersicht zu den Archivbeständen&#xd;
&#xd;
In der nachfolgenden Übersicht sind alle Archivbestände erfasst, die in den Zuständigkeitsbereich der Stiftung gehören, unabhängig vom jeweiligen Erschließungsstand. &#xd;
Die erste Gliederungsstufe orientiert sich weitgehend an den Tektonikgruppen. Zuerst werden die Provenienzbestände aufgeführt, danach folgen die Sammlungen. Anders als in der Kurzüber-sicht über die Bestände der Stiftung2 beginnt die Übersicht mit den DDR-Beständen, da diese Arbeitsschwerpunkt der Stiftung sind. Es folgen Bestände aus der Zeit vor 1945, der Bundes-republik Deutschland und Nachlässe. Die Sammlungen gliedern sich in Sachthematische Samm-lungen, Fotosammlungen, Plakatsammlungen sowie Tondokumente.&#xd;
&#xd;
Je nach Bedarf erfolgen weitere Untergliederungen. Für die DDR-Bestände und die Bestände vor 1945 sind dies vor allem die Gruppen "Parteien", "Gewerkschaften" und "Organisationen". &#xd;
Die einzelnen Bestände wurden innerhalb der Gruppen alphabetisch geordnet3. Darüber hinaus sind die Bestände der SED und des FDGB in einzelne Strukturteile untergliedert.&#xd;
&#xd;
Aufbau der Bestandsbeschreibungen&#xd;
&#xd;
Die Beschreibung der Bestände erfolgt nach einem einheitlichen Muster und umfasst in der Regel den Gesamtbestand. Sie trifft Aussagen über die Bestandssignatur, die Bestandsbezeichnung, vorhandene Findmittel, die Laufzeit, den Umfang, über Aufgaben und Organisation (bzw. Biographische Angaben bei Nachlässen), über Bestandsinformation/Beschreibung und sie verweist auf weitere Bestände. Je nach Art der Bestände (Provenienzbestände, Nachlässe, Sammlungen) kann es hiervon geringfügige Abweichungen geben. &#xd;
&#xd;
Die Beschreibungen entsprechen dem folgenden Schema.&#xd;
&#xd;
DY 21 Zentraler Ausschuß für Jugendweihe&#xd;
Findmittel: Findbuch&#xd;
Umfang: 76 AE (1,5 lfm)&#xd;
Laufzeit: 1954-1992&#xd;
&#xd;
Aufgaben und Organisation:&#xd;
Jugendweihefeiern fanden in Deutschland seit der zweiten Hälfte des 19. Jhd. statt. ….Seit ihrer Bundesversammlung am 13.06.1992 trägt diese Interessenvereinigung den Namen "Interessenvereinigung für humanistische Jugendarbeit und Jugendweihe e. V.".&#xd;
&#xd;
Bestandsinformation:&#xd;
- Tagungen des ZAJ von 1974 bis 1985 ….&#xd;
- Arbeitspläne, Analysen, Gelöbnisse sowie Anleitungen für Referenten.&#xd;
&#xd;
Verweise:&#xd;
&gt;&gt;SED&#xd;
&gt;&gt;FDJ&#xd;
&gt;&gt;FDGB.&#xd;
&#xd;
Die einzelnen Elemente der Beschreibungen enthalten:&#xd;
&#xd;
Bestandssignatur: Über die Bestandssignaturen (hier DY 30 bzw. DY 21) werden die Bestände in die Gesamttektonik des Bundesarchivs eingeordnet. Der erste Buchstabe untergliedert die Stiftungsbestände in Hauptgruppen: das "D", kennzeichnet einen DDR-Bestand, "R" leitet sich von "Reich" ab und steht für Überlieferungen vor 1945, "B" steht für Bundesrepublik Deutschland, "N" für Nachlass, "Sg" für Sammlungsgut, "Bild" für Fotos, "Ton" für Tondokumente und "Plak" für Plakate. Der letzte Buchstabe, das "Y", weist auf einen Stiftungsbestand hin. Die nachfolgende Nummer reiht die Bestände innerhalb der Hauptgruppen.&#xd;
Der Bestand DY 30 wurde bereits im Zentralen Parteiarchiv der SED in eine Vielzahl Teilbestände untergliedert. Diese Teilbestände sind durch Kombinationen aus römischen und arabischen Zahlen gekennzeichnet, die wesentliche Teile der Bestandssignatur sind.&#xd;
&#xd;
Bestandsbezeichnung: Die Bestandsbezeichnung entspricht in der Regel der letzten Bezeichnung der Organisation, bei der die Akten entstanden sind. Unterlagen von Vorgängern bzw. Nachfolgern können in den Bestand eingegangen sein.&#xd;
Bei Nachlässen entspricht der Name des Nachlassers der Bestandsbezeichnung. Zusätzlich sind die Lebensdaten und eventuelle Pseudonyme aufgeführt. &#xd;
Die Bestandsbezeichnungen der Sammlungen leiten sich aus deren Inhalt ab.&#xd;
&#xd;
Findmittel: Findmittel ermöglichen den Zugang zum jeweiligen Bestand. Ihr Erscheinungsbild ist sehr vielfältig, angefangen von einfachen Listen bis hin zu Findbüchern mit umfangreichen Einleitungen und Indices. &#xd;
In dem Bestandsführer wird unterschieden zwischen "Verzeichnis", "Kartei" und "Findbuch". Gibt es keine Angabe, ist der Bestand noch unerschlossen. &#xd;
&#xd;
Umfang: Der Umfang der Bestände wird in laufenden Metern (lfm) gemessen. Ein laufender Meter entspricht einem Aktenstapel von einem Meter. Bei kleinen Beständen, z. B. bei einer Vielzahl der Nachlässe, wird der Umfang bis auf die zweite Kommastelle angegeben, bei allen größeren Beständen wurde auf halbe bzw. ganze Meter gerundet. Soweit möglich, wurde bei bearbeiteten Beständen die Anzahl der Akteneinheiten (AE) angegeben. Gegebenenfalls erfolgt ein Hinweis auf verfilmte Bestandsteile.&#xd;
&#xd;
Laufzeit: Die Laufzeit des Bestandes kennzeichnet den Zeitraum, aus dem Akten vorhanden sind. Hierbei kann es sich auch um Unterlagen handeln, die vor der Bildung bzw. nach Auflösung der Organisation entstanden sind. &#xd;
&#xd;
Aufgaben und Organisation (bzw. Biographische Angaben bei Nachlässen): Umfang und Intensität der Beschreibungen differieren sehr stark. Dies begründet sich unter anderem im unterschiedlichen Erschließungsstand der Bestände und den daraus resultierenden Kenntnissen zu den Aufgaben und der strukturellen Entwicklung der jeweiligen Organisation. Im Sinne einer umfassenden Darstellung der Stiftungsbestände wurden Ungleichheiten in den einzelnen Beschreibungen bewusst in Kauf genommen.&#xd;
&#xd;
Bestandsinformation: Unter "Bestandsinformation" finden sich vor allem Aussagen zum Bearbeitungsstand und zu den Überlieferungsschwerpunkten.&#xd;
&#xd;
Verweise: Verweise auf andere Bestände der Stiftung, die bei Recherchen berücksichtigt werden sollten, erfolgen durch "&gt;&gt;", sowohl in den Beschreibungen als auch separat darunter.&#xd;
&#xd;
Verbindungen zu anderen Archiven&#xd;
&#xd;
Die Stiftung ist für die Überlieferung auf zentraler Ebene zuständig. Die bei der Erschließung ermittelte regionale Überlieferung der Parteien und Massenorganisationen wurde an die zuständigen Landesarchive abgegeben.&#xd;
&#xd;
Laut Vereinbarung zwischen der Treuhandanstalt und dem Bundesarchiv vom 18.10.1994 und Vertrag zwischen dem Bundesarchiv und der Konrad-Adenauer-Stiftung vom 31.07.1994 verbleiben die Unterlagen der CDU im Original im Archiv für Christlich-Demokratische Politik in Sankt Augustin. Kopien der Findmittel sind im Bundesarchiv einsehbar.&#xd;
&#xd;
Laut Vereinbarung zwischen der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben und dem Bundesarchiv vom 29.07.1996 und dem Vertrag zwischen dem Bundesarchiv und der Friedrich-Naumann-Stiftung vom 01./09.08.1996 verbleiben die Unterlagen der LDPD im Original im Archiv des Deutschen Liberalismus in Gummersbach. Kopien der Findmittel sind im Bundesarchiv einsehbar.&#xd;
&#xd;
Lohn- und Gehaltsunterlagen der Parteien und Organisationen befinden sich nur in wenigen Fällen in den Beständen der Stiftung. Eine aktuelle Übersicht über den Verbleib der Unterlagen kann im Internet eingesehen werden (www.bundesarchiv.de)&#xd;
&#xd;
In den Überlieferungen der Parteien und Organisationen befanden sich bei der Übernahme teilweise auch Dokumentar- und andere Filme, so vor allem in den Beständen des Nationalrates der Nationalen Front, der SED, der NDPD, der FDJ einschließlich der Jugendhochschule beim Zentralrat der FDJ, des FDGB, der Urania, der GST, des Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR, der DSF, des Kulturbundes und der VdgB. Diese Filme werden in der Abteilung Filmarchiv des Bundesarchivs verwahrt und können dort benutzt werden. &#xd;
&#xd;
Museale Sammlungen wurden an das Deutsche Historische Museum in Berlin abgegeben. Ausgenommen sind Plakate, Fotos, Abzeichen, Urkunden, Aufkleber, Embleme sowie Sonder- und Beitragsmarken, die in der Stiftung eigene Sammlungen bilden.&#xd;
&#xd;
______________________________________&#xd;
&#xd;
(1) Oldenhage, Klaus: Die Gesetzgebung zur Sicherung des Archivguts der Parteien und Massenorganisatio-nen der DDR. - 1995. - In: Historisch-politische Mitteilungen. - 02 (1995), S. [299] - 307.&#xd;
(2) Die Bestände der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv : Kurzübersicht / hrsg. von d. Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundes-archiv. - Berlin : Ed. Colloquium, 1996. - 178 S.&#xd;
(3) Im Anhang zum Beständeführer ist eine nach Bestandssignaturen geordnete Liste der Bestände beigefügt.</p>
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                        <did>
                            <unittitle>1.1 Deutsche Demokratische Republik und SBZ</unittitle>
                        </did>
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                                <unittitle>1.1.2 Parteien</unittitle>
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                                <did>
                                    <unittitle>Sozialistische Einheitspartei Deutschlands</unittitle>
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                                <scopecontent encodinganalog="Zusammenfassung">
                                    <head>Die folgenden Informationen beziehen sich auf das gesamte SED-Archivgut und wurden der SAPMO-Beständeübersicht entnommen:</head>
                                    <p>1. Aspekte der Strukturentwicklung der zentralen Parteigremien

Die Geschichte der SED ist unauflösbar mit der Geschichte der DDR verbunden. Die politischen Ereignisse in der DDR wirkten sich oft unmittelbar auf die innerparteiliche Entwicklung der SED aus. Veränderungen ihrer Organisationsstruktur lassen sich vielfach nur unter Berücksichtigung des politischen Geschehens erklären. Die komplizierte Parteigeschichte kann hier nicht im Einzelnen dargestellt werden, nur bestimmte historische Eckpunkte können dargestellt werden [Seit 1990 erschienen zu den verschiedensten Aspekten der Geschichte der SED bzw. DDR wissenschaftliche Abhandlungen, insbesondere sei verwiesen auf: Die SED. Geschichte-Organisation-Politik. Ein Handbuch. Hrsg.: Andreas Herbst, Gerd-Rüdiger Stephan, Jürgen Winkler, Berlin 1997]. Der Leser soll einen ersten Überblick über die Struktur und die Schriftgutverwaltung des zentralen Parteiapparates erhalten, um die Ablage des Schriftgutes besser verstehen zu können und Ansatzpunkte für Recherchen zu finden. 
Die SED konstituierte sich in der Sowjetischen Besatzungszone am 21./22.04.1946 durch Zusammenschluss der KPD und der SPD [Vgl. Protokoll des Vereinigungsparteitages der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) am 21. und 22.04.1946 in der Staatsoper "Admiralspalast" in Berlin, Berlin 1946]. Sie wählte auf ihrem Gründungsparteitag die Parteivorsitzenden, Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl, sowie die leitenden Organe. Das erste Statut, das die grundlegenden Regeln für die Struktur und Tätigkeit der SED festlegte, wurde angenommen. Als höchstes Organ bestimmte es den Parteitag. Dessen Delegierte sollten die politische Generallinie ausarbeiten und festlegen, wurden aber in der Realität dieser Aufgabe nicht gerecht. Zur Leitung der Partei zwischen den Parteitagen wählten sie einen Parteivorstand (PV; 1946: 80 Mitglieder), seit 1950 das Zentralkomitee (ZK; 1986: 165 Mitglieder und 57 Kandidaten) [Eine Analyse der personellen Zusammensetzung des ZK findet sich in: Hans-Hermann Hertle, Gerd Rüdiger Stephan. Das Ende der SED. Die letzten Tage des Zentralkomitees. Berlin 1997. S. 22-24]. Der PV bzw. ab 1950 das ZK bestimmte für die Arbeit zwischen den Vorstandstagungen ein Zentralsekretariat (ZS; 1946:14 Mitglieder) und seit Anfang 1949 zwei Gremien: das Politbüro (PB; 1949: 7 Mitglieder, 2 Kandidaten, 1986: 22 Mitglieder, 5 Kandidaten) und das Sekretariat des ZK (1949: 5 Mitglieder, 1986 11 Mitglieder) [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ IV 2/1/ 60 sowie DY 30/ IV 2/1/ 650]. Das ZS stellte das eigentliche Entscheidungszentrum dar und baute für die unmittelbare Arbeit einen hauptamtlichen Parteiapparat, der zunächst auf dem der KPD basierte, auf. Das Rückgrat dieses Apparates bildeten die Fachabteilungen, die sich in Referate/Sektoren gliederten. Die Abteilungen mussten während der gesamten Zeit ihres Bestehens v. a. Beschlussvorlagen für das ZS bzw. PB und Sekretariat erarbeiten und die Umsetzung der Beschlüsse kontrollieren, Stellungnahmen und Berichte vorlegen, die nachgeordneten SED-Bereiche anleiten, die Verbindungen zu den entsprechenden staatlichen Stellen halten, die Kader zielgerecht fördern sowie fachspezifische Informationen sammeln und weitergeben. Die konkreten Aufgaben legte die jeweils gültige "Arbeitsordnung des Apparates des ZK" fest. Sie wurde bis 1989 mehrmals überarbeitet und präzisiert [Die Arbeitsordnungen liegen vor in: SAPMO-BArch, DY 30/J IV 2/3/ 358; 767; 809; 1194; 2499]. Die Abteilungen wurden bis Ende der 50er Jahre häufig umgebildet, zusammengelegt oder auch umbenannt. Arbeiteten 1946 etwa 300 Mitarbeiter dort, waren im Januar 1989 über 2000 Mitarbeiter in 45 Abteilungen tätig [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ 2180]. Nach Gründung der DDR gewannen die Abteilungen zunehmend an Bedeutung und bestanden parallel zu den Ministerien des Staatsapparates. Sie waren für das jeweilige Fachgebiet verantwortlich und dem zuständigen Sekretär im ZK unterstellt. Zwar arbeiteten die staatlichen Organe die Gesetze, Verfügungen und Verordnungen aus, aber die dazu notwendigen prinzipiellen Direktiven wurden im Parteiapparat vorbereitetet und vom PB beschlossen. Parteibeschlüsse hatten jedoch keine Gesetzeskraft. 
Bis zur ersten Parteikonferenz im Januar 1949 wurden die Leitungsfunktionen, so auch die der verantwortlichen Sekretäre und die der Abteilungsleiter, paritätisch mit jeweils einem ehemaligen Mitglied der KPD sowie der SPD besetzt. Auf der Suche nach einer effektiveren Arbeitsweise und auf Grund sich vollziehender gesellschaftlicher Wandlungen kam es zwischen 1947 und 1950 häufig zu strukturellen Änderungen. Drei zentrale Organisationskonferenzen befassten sich 1946 mit dem Aufbau des Parteiapparates aller Ebenen. Die SED vereinheitlichte den aus KPD- und SPD-Strukturen übernommenen Parteiapparat, drängte v. a. sozialdemokratische Einflüsse zurück und setzte die kommunistischen Organisationsprinzipien des demokratischen Zentralismus durch. Auch die vom ZS am 24.12.1946 erlassenen "Richtlinien für den organisatorischen Aufbau der SED" knüpften an kommunistische Traditionen an [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ IV 2/5/ 29]. Auf Grund der dort fixierten Festlegungen verlagerte die SED ihren Wirkungskreis in die Betriebe, die Betriebsgruppen wurden gestärkt, die Ortsgruppen geschwächt. 
Mit den Beschlüssen des II. Parteitages im September 1947 wurde die Umwandlung der SED in eine zentralistische Partei vorangetrieben. Der PV schlug auf seiner 16. Tagung am 24.01.1949 vor, ein Politisches Büro (PB) und ein Kleines Sekretariat des PB (ab November 1949 Sekretariat) zu bilden. Dieser Beschluss wurde einen Tag später auf der 1. Parteikonferenz der SED angenommen [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ IV 2/1/ 60 und DY 30/ IV 1/1/ 1 bis 5]. Beide Gremien bildeten das eigentliche Entscheidungszentrum der Partei. Die Aufgabenverteilung zwischen ihnen war in der Praxis, v. a. in den 50er und 60er Jahren, nicht immer eindeutig geregelt. Das PB behandelte alle wichtigen Fragen der Parteiführung und -politik und wurde zum bedeutendsten Gremium. Seine Beschlüsse waren für alle nachgeordneten Bereiche im SED-Apparat bindend. Das Sekretariat unterstützte dessen Arbeit, bereitete die Beschlüsse für das PB vor, kontrollierte deren Umsetzung und regelte die Verbindung mit den Abteilungsleitern. Das bis dahin mit diesen Machtbefugnissen ausgestattete ZS tagte Ende Februar 1949 letztmalig. Es wurde aber offiziell nie aufgelöst. Diejenigen Mitglieder des ZS, die nicht ins PB gewählt wurden, verloren somit ihren Einfluss. 1949 verabschiedete der PV weitere organisationspolitische Beschlüsse, u. a. die Entschließung "Über die Verbesserung der Organisationsarbeit der Partei" am 21.07.1949 [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ IV 2/1/ 67]. 
Mit der Gründung der DDR am 07.10.1949 wurde die SED staatstragende Partei. Ihr Anspruch auf Führung des Staates und der Gesellschaft erforderte neue Strukturen. Am 03.06.1950 legte der PV die Entschließung "Über Maßnahmen zur Verbesserung der organisatorischen Arbeit der Partei" vor [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ IV 2/1/ 81]. Sie klärte die Zuständigkeiten und die generellen Aufgaben der Gremien der einzelnen Ebenen, übertrug die unmittelbare Anleitung des Apparates dem Sekretariat, erweiterte damit dessen Machtfülle und betonte die Notwendigkeit der weiteren Entwicklung der SED zur "Partei neuen Typs". Diesen Prozess der Veränderungen seit 1946 sanktionierte das neue Statut, welches die Delegierten des III. Parteitages im Juli 1950 annahmen [Vgl. Protokoll der Verhandlungen des III. Parteitages der SED, 20. bis 24. Juli 1950 in der Werner-Seelenbinder-Halle zu Berlin, Bd. 2, Berlin 1951]. An Stelle des PV wurde ein ZK gewählt, das zwischen den Parteitagen statutengemäß als höchstes Organ fungieren sollte. Aussprachen oder grundlegende Diskussionen fanden hier jedoch nur in den 1950er und 1960er Jahren statt. In den 1970er und 1980er Jahren fehlten diese gänzlich. In der Regel wurden die Entscheidungen nicht im ZK, sondern im PB oder Sekretariat getroffen. Das ZK wählte in geschlossener Sitzung das PB, das Sekretariat des ZK sowie den Generalsekretär (ab 1953 Erster Sekretär, ab 1976 erneut Generalsekretär). Von 1950 bis 1971 hatte Walter Ulbricht diese Funktion neben weiteren (u. a. von 1960 bis 1973 Vorsitzender des Staatsrates, von 1960 bis 1971 Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates) inne. 
Die 2. Parteikonferenz (09.-12.07.1952) setzte den Aufbau des Sozialismus auf die Tagesordnung. Die Realisierung dieses Vorhabens erforderte im Verständnis der Parteiführung eine zentralistische Leitung der Gesellschaft unter Führung der SED. Nach der Verwaltungsreform im Juli 1952 wurde der Parteiapparat vergrößert, die Landesverbände wurden aufgelöst sowie Bezirks- und Kreisleitungen geschaffen. Mit Beschluss des PB vom 11.11.1952 "Über die Verbesserung der Arbeit der leitenden Organe der Partei und des Apparates des Zentralkomitees" erfolgten erneut Umstrukturierungen [SAPMO-BArch, DY 30/ IV 2/2/ 244]. Die Arbeit des Apparates sollte qualitativ verbessert werden. So wurde die Bildung neuer Abteilungen sowie mehrerer Kommissionen beim PB mit Beratungs- und Koordinierungsfunktionen beschlossen (im September 1953 umgesetzt) und deren Aufgaben definiert. 
Nach den Ereignissen am 17.06.1953 kam es zur Entfernung von Kritikern aus der Parteiführung, Zuständigkeiten mussten neu bestimmt werden. Die Bezeichnung "Generalsekretär" wurde in "Erster Sekretär" umbenannt [SAPMO-BArch, DY 30/ IV 2/1/ 121]. Der IV. Parteitag verabschiedete im April 1954 das dritte Statut, das erstmals offen den Führungsanspruch der SED gegenüber allen anderen gesellschaftlichen Kräften formulierte [Vgl. Protokoll der Verhandlungen des IV. Parteitages der SED, 30. März bis 6. April 1954 in der Werner-Seelenbinder-Halle, Bd. 1, Berlin 1954]. Mitte der fünfziger Jahre kam es zu vielfältigen Veränderungen bzw. Ergänzungen der Geschäftsordnung des ZK und seines Apparates, die die Arbeit des PB, des Sekretariats und der Abteilungen detailliert bestimmten. 
Das ZK beschloss am 30.01.1957 auf seiner 30. Tagung Maßnahmen zur Vereinfachung der Arbeit des Parteiapparates und zur Verbesserung der organisatorischen Arbeit, u. a. wurden die zur Arbeit notwendigen 16 Abteilungen, deren Untergliederungen und sieben Kommissionen sowie die zuständigen Sekretäre des ZK benannt [Vgl. DY 30/ IV 2/1/ 173]. 
Der VI. Parteitag verabschiedete im Januar 1963 ein überarbeitetes Statut und Programm, das den "umfassenden Aufbau des Sozialismus" zur Hauptaufgabe der SED erklärte [Vgl. Protokoll der Verhandlungen des VI. Parteitages der SED, 15. bis 21. Januar 1963 in der Werner-Seelenbinder-Halle, Bd. 1, Berlin 1963]. Ein Reformkonzept für die Wirtschaft, das "Neue Ökonomische System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft" wurde angenommen und zeigte bald Auswirkungen auf andere gesellschaftliche Bereiche, so auch auf die Arbeitsweise des Parteiapparates. Mit Beschluss des PB vom 26.02.1963 wurde die Leitung der Parteiarbeit nach dem Produktionsprinzip auf allen Ebenen mit dem Ziel einer effektiveren Gestaltung der Arbeit eingeführt [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ J IV 2/2/ 864]. Priorität besaß die Erfüllung der ökonomischen Pläne. Die Parteiarbeit wurde auf allen Ebenen verstärkt und zusätzliche Leitungsgremien, wie z. B. das Büro für Industrie und Bauwesen gebildet. Diese Überbetonung des Produktionsprinzips in der Parteiarbeit wurde bereits auf der 7. Tagung des ZK im Dezember 1964 zurückgenommen und durch eine Kombination des Territorial- und des Produktionsprinzips ersetzt [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ IV 2/1/ 316]. Das 11. Plenum im Dezember 1965 beendete das kurzzeitige Reformprogramm. In den folgenden Jahren verstärkten sich Stagnationstendenzen in der Gesellschaft, besonders auf ökonomischem Gebiet. Das PB, das Sekretariat und der zentrale Parteiapparat hatten sich als die Machtzentrale etabliert und im Artikel 1 der Verfassung der DDR von 1968 wurde der Führungsanspruch der SED erstmalig verfassungsmäßig verankert. 
Auf der 16. Tagung des ZK am 03.05.1971 wurden Erich Honecker zum Ersten Sekretär und Walter Ulbricht ehrenhalber zum Vorsitzenden der SED gewählt. Die Funktion des Vorsitzenden war im Statut nicht vorgesehen. Die Delegierten des VIII. Parteitages bestätigten diese personelle Veränderung und erklärten die Erhöhung des Lebensstandards der Bevölkerung zur innenpolitischen "Hauptaufgabe", die über die Steigerung der Arbeitsproduktivität erfüllt werden sollte [Vgl. Protokoll der Verhandlungen des VIII. Parteitages der SED, 15. bis 19. Juni 1971 in der Werner-Seelenbinder-Halle, Bd. 1, Berlin 1971]. Die Realisierung dieser Maßnahmen überforderten jedoch das ökonomische Leistungsvermögen, Anspruch und Wirklichkeit drifteten immer weiter auseinander. 
In den 1970er und 1980er Jahren kam es seltener zu strukturellen Veränderungen im Apparat. Personell bündelte sich die Macht in immer weniger Händen. Zu Beginn der 1970er Jahre wurden führende Positionen mit Funktionären besetzt, die Honeckers Vertrauen besaßen und seine Machtbasis sicherten. Mit der Übernahme des Vorsitzes des Staatsrates 1976 lagen die höchsten Ämter von Partei und Staat in seiner Hand. Bereits seit Mai 1971 war Honecker auch Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates der DDR. Politische und ökonomische Entscheidungen wurden zunehmend in alleiniger Absprache zwischen Erich Honecker, Erich Mielke und Günter Mittag getroffen. 1976 nahmen die Delegierten des IX. Parteitages ein neues Statut und Programm an [Vgl. Protokoll der Verhandlungen des IX. Parteitages der SED, 18. bis 22. Mai 1976 im Palast der Republik in Berlin, Bd.1 und Bd. 2, Berlin 1976]. 
Die SED-Führung setzte ihre dogmatischen Politik fort, trat gegen gesellschaftliche Veränderungen auf und bereitete mit dieser Reformfeindlichkeit in den 1980er Jahren unbewusst ihr eigenes Ende vor. Seit 1987 verschärfte sich die innenpolitische Situation zusehends, die allgemeine gesellschaftliche Krise war nicht mehr aufzuhalten. Mit der Ablösung Erich Honeckers und der Wahl Egon Krenz zum Generalsekretär auf der 9. Tagung des ZK am 18.10.1989 begann die SED-Führung, Reformen von oben einzuleiten, die jedoch den Verlust ihrer Führungsrolle im Herbst 1989 nicht mehr verhindern konnten. Die Apparate der zentralen und regionalen Ebene lösten sich auf und neue Gremien begannen sich zu formieren. Am 3.12.1989 traten sowohl das gesamte PB als auch das ZK zurück [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ IV 2/1/ 716; 717. Vgl. Hans-Hermann Hertle und Gerd Rüdiger Stephan. Das Ende der SED. Die letzten Tage des Zentralkomitees, Berlin 1997]. Auf einem außerordentlichen Parteitag am 8./9. sowie 16./17.12.1989 wurde die SED in SED-PDS umbenannt und strukturierte sich in den kommenden Monaten völlig neu [Vgl. Außerordentlicher Parteitag der SED/PDS. Protokoll der Beratungen am 8./9. und 16./17. Dezember 1989 in Berlin. Hrsg.: Lothar Hornbogen, Detlef Nakath, Gerd-Rüdiger Stephan, Berlin 1999]. 
 
2. Verwaltung und Archivierung des Schriftgutes im zentralen Parteiapparat

Während des Bestehens der SED gab es zwei Archive, in denen das Schriftgut aus den Registraturen des zentralen Parteiapparates lag, das Zentrale Parteiarchiv (ZPA) und das Interne Parteiarchiv (IPA). Beide Archive waren keine öffentlichen, sondern organisationseigene Einrichtungen der SED. Das ZPA entstand entsprechend einem Sekretariatsbeschluss vom 08.04.1963 aus dem Historischen Archiv des Instituts für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (IML). Das gehörte seit Mitte der 50er Jahre zur Abt. Geschichte der Arbeiterbewegung im IML und erfasste vorwiegend Sammlungsgut zur Geschichte der Arbeiterbewegung [SAPMO-Barch, DY 30/ J IV 2/3/ 876]. Das ZPA war von 1963 bis Anfang 1990 eine eigenständige Abteilung im IML und von Januar 1990 bis Januar 1992 ein Bereich des Instituts für Geschichte der Arbeiterbewegung (früher IML). Als dieses 1992 seine Arbeit einstellen musste, wurde das Archiv gemeinsam mit der Bibliothek und den drei Werkstätten als "Verbund Archiv/Bibliothek/Technische Werkstätten" dem PV der PDS direkt unterstellt. Mit Vertrag zwischen der BRD und der PDS vom 29.12.1992 wurde das ZPA in die Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv eingebracht. 
Das IPA wurde auf Beschluss des Sekretariats vom 19.08.1959 im Büro des PB eingerichtet [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ J IV 2/3/ 653. Die erste Eintragung im Registrierbuch des Archivs über die Übernahme von Schriftgut erfolgte am 17.09.1959]. Dieses Archiv hatte die Aufgabe, die in den politischen Führungsgremien (ZK, PB, und Sekretariat des ZK) entstandenen und als vertraulich oder geheim eingestuften Dokumente zu sichern und zu verzeichnen. Es war nicht vorgesehen, sie für Forschungsvorhaben bereitzustellen. Lediglich führende Funktionäre des zentralen Parteiapparates konnten diese Überlieferung für ihre politische Tätigkeit nutzen [Nur Mitglieder und Kandidaten des ZK, PB, Sekretariats oder Abteilungsleiter im ZK konnten über den Leiter des Büros des PB kopierte Dokumente abrufen.]. Erstmalig bekamen ausgewählte Historiker in den 1980er Jahren für das Projekt "Geschichte der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands in vier Bänden" Dokumente aus dem IPA vorgelegt [Vgl. Beschlussfassung des PB am 29.01.1980 über die "Konzeption und Erarbeitung einer Geschichte der SED in vier Bänden" in: SAPMO-BArch, DY 30/ J IV 2/2/ 1822]. Auf Beschluss des Präsidiums des PV der SED-PDS vom 04.01.1990 wurde das IPA in das ZPA eingegliedert. 
Seit 1963 existierten bei den Bezirksleitungen der SED (BL) die Bezirksparteiarchive (BPA). Sie unterstanden dem Leiter des Büros des Sekretariats der jeweiligen BL und archiverten das archivwürdige Schriftgut der Bezirks- und Kreisleitungen sowie der abgabepflichtigen Grundorganisationen  [SAPMO-BArch, DY 30/ 5404]. 
Das Sekretariat des ZK der SED beschloss am 08.04.1963 die "Richtlinien über den Aufbau des einheitlichen Parteiarchivwesens der SED". Dieser Beschluss regelte die archivische Zuständigkeit und legte die Hauptaufgaben, die Erfassung, Sicherung und Archivierung der Unterlagen aus den aktenführenden Stellen des zentralen Parteiapparates fest [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/J IV 2/3/ 876]. Er enthielt außerdem die Festlegung, in allen BL der SED Bezirksparteiarchive, deren fachliche Betreuung das ZPA übernahm, aufzubauen. 
Allgemein gültige Richtlinien für die Verwaltung des Schriftgutes lagen bis dahin noch nicht vor. Lediglich die Arbeitsordnungen des Apparates des ZK der SED, die jeweils im Sekretariat am 29.01.1953, am 04.10.1961 sowie am 16.05.1962 behandelt wurden, enthielten allgemeine Festlegungen für die Schriftgutverwaltung in den aktenführenden Stellen [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/J IV 2/3/ 385; 767; 809]. Die Registraturen wurden nun verpflichtet, regelmäßig Schriftgut abzugeben. Die erste konzentrierte Übergabe betraf die Materialien aus der Zeit von 1946 bis 1963. Das Büro des PB wies alle Abteilungen und Büros im August 1963 an, die betreffenden Unterlagen dem ZPA zu übergeben. Allerdings waren durch Kassationen in den Registraturen sowie durch häufige Umstrukturierungen und den damit verbundenen Aufräumarbeiten zum Teil erhebliche Lücken in jener Überlieferung entstanden. 
In den folgenden Jahren wurden für den Umgang mit Schriftgut umfangreiche Richtlinien und Grundsatzpapiere von Archivaren erarbeitet und in der Regel im Sekretariat des ZK zum Beschluss erhoben. So entstanden die Arbeitsrichtlinien für die Ordnung und Verzeichnung des Parteischriftgutes, die Arbeitsrichtlinien für die Wertermittlung und Kassation, die Richtlinien für den Umgang mit dem Schriftgut der Grundorganisationen der SED, das Verzeichnis des historisch wertvollen Schriftgutes der SED, das ständig in den Parteiarchiven aufzubewahren ist, die Rahmentektonik, die Archivordnung und die Benutzerordnung des ZPA, die Registraturordnung und der Einheitsaktenplan der SED für die zentrale und regionale Ebene, der im ZK, in den Bezirks- und Kreisleitungen der SED verbindlich anzuwenden war. In den Büros der Sekretäre im ZK fand der Einheitsaktenplan laut Sekretariatsbeschluss vom 18.10.1967 keine Anwendung [SAPMO-BArch, DY 30/ 5429]. 
Um der Schriftgutverwaltung im Apparat stärkeres Gewicht zu verleihen, wurde 1968 die Altregistratur aufgebaut. Sie befand sich im ZK-Gebäude, gehörte aber zum ZPA und erfüllte als Bindeglied zwischen Registratur und Endarchiv die Funktion eines Zwischenarchivs mit zeitlich begrenzter Zuständigkeit für das Registraturgut. Von hier aus erfolgte die Anleitung der Sekretärinnen, die für die Abteilungs- bzw. Sachbearbeiterregistraturen verantwortlich waren und die Schriftgutabgaben vorbereiteten. Die Entscheidungsbefugnis, wann welches Schriftgut der Altregistratur übergeben wurde, lag jedoch letztendlich beim Leiter der jeweiligen Abteilung. In der Altregistratur wurde das Schriftgut bewertet, den Mitarbeitern des Parteiapparates zur laufenden Arbeit bei Bedarf bereitgestellt und schließlich an das ZPA zur endgültigen Bearbeitung abgegeben. 
1975 wurden für alle Positionen des Einheitsaktenplanes  Aufbewahrungsfristen eingeführt. Eine weitere Präzisierung der Befugnisse des ZPA erfolgte 1982 durch die "Richtlinien über den Archivfonds der SED, die Struktur und die Aufgaben der Parteiarchive" [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ J IV 2/3/ 3450]. Auf der Grundlage der genannten Richtlinien wurde das Schriftgut der SED erschlossen. Die Benutzung der Bestände des ZPA regelten die Archiv- und die Benutzungsordnungen des ZPA. Bereits am 22.01.1964 beschloss das Sekretariat des ZK die erste Benutzungsordnung [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ J IV 2/3/ 945], die durch Beschlüsse des Sekretariats am 23.06.1973 [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ J IV 2/3/ 2024] und am 19.12.1988 [Vgl. SAPMO-BArch, DY 30/ J IV 2/3/ 4341] modifiziert wurde. Zwischenzeitlich trat am 01.11.1985 ohne Beschlussfassung eine neue Benutzerverordnung in Kraft. Die Archivordnungen stuften das Schriftgut des PV/ZK der SED generell als vertraulich ein, extra ausgewiesene Teile (z. B. Kaderakten, Dokumente der ZPKK, große Teile der Überlieferung der Abt. Finanzverwaltung und Parteibetriebe, der Abt. Internationale Verbindungen) wurden gesperrt. Nur bereits veröffentlichte Materialien der SED galten als allgemein zugänglich für die Benutzung. Allerdings konnte ein Forscher erst im Archiv arbeiten, nachdem der Archivleiter oder der Direktor des IML die Genehmigung erteilt hatte. Um diese zu erhalten, musste derjenige in der Regel Mitglied der SED sein und über seine Dienststelle einen schriftlichen Studienantrag, der vom Parteisekretär der jeweiligen GO befürwortet wurde, stellen. Findmittel zum SED-Bestand bekam er nicht vorgelegt, die Recherchen übernahmen die zuständigen Archivmitarbeiter. Diese Praxis wurde erst mit der am 01.04.1990 eingeführten neuen Archiv- und Benutzerordnung, die sich an der Bundesarchivgesetzgebung orientierte, verändert. 
Die seit 1965 geltende "Rahmentektonik der Bestände des Zentralen Parteiarchivs und der Bezirksparteiarchive ab 1945" bestimmte die Signatur der Akten. Der Bestand SED erhielt in der Tektonik die römische Ziffer IV. Ausgehend von der Organisationsstruktur wurden die Bestände in Abteilungen und Gruppen aufgegliedert, wobei die konkreten Aufgabenkomplexe berücksichtigt wurden. Außerdem wurde eine zusätzliche Gliederung, die chronologisch den Parteitagsperioden folgte, vorgenommen. So erhielten die Signaturen des Archivguts bis 1962 keinen zusätzlichen Buchstaben (im Sprachgebrauch oft als Null-Bestand bezeichnet, z. B: IV 2/14/...). Den Signaturen des Archivgutes von 1963 bis 1971 wurde ein "A" (z. B.: IV A 2/14/...) und den Signaturen des Archivgutes von 1972 bis 1980 ein "B" (z. B.: IV B 2/14/...) hinzugefügt. Es war geplant, Einschnitte entsprechend den Parteitagsperioden mit weiteren Buchstaben deutlich zu machen. Seit 1997 wurde dieses Signatursystem nicht weitergeführt, sondern die Akten werden fortlaufend nummeriert. Der Bestand SED ist jetzt in der Stiftung unter der Bestandssignatur DY 30 zu finden, die bisherigen Signaturen wurden angefügt (z. B.: DY 30/ IV A 2/14/...). 
Die Erschließung der zeitlich gesplitteten Teilbestände, deren Registraturbildner in der Regel eine Abteilung oder ein Büro im ZK waren, brachte verschiedene Findmittel je Teilbestand hervor. Wird der Gesamtzeitraum der Existenz einer Abteilung betrachtet, müssen mitunter bis zu fünf verschiedene Findmittel unterschiedlichen Zustandes (ohne eventuell vorliegende Teilbände) ausgewertet werden. Im ZPA erstellte Findbücher (mit Einleitung und Registern) liegen in der Regel für den Zeitraum bis 1962 vor, für den Zeitraum von 1963 bis 1971 wurde begonnen, die im ZPA gefertigten Karteikarten zu kopieren oder abzuschreiben und als Verzeichnis (ohne Einleitung, ohne Register) zu binden. Findbücher für den Zeitraum von 1972 bis 1980, der jedoch nicht bei allen Teilbeständen bearbeitet ist, wurden noch bis 1994 über PC (als im DBase-Format erfasste Dateien) erstellt. Außerdem stehen für Schriftgut, welches in der Altregistratur oder im IPA lagerte und bis jetzt noch nicht endgültig archivisch bearbeitet vorliegt, kopierte Karteikarten in gebundener Form als Findmittel zur Verfügung. Diese Materialien tragen die Signatur DY 30/ vorl. SED jeweilige Nummer (z. B.: DY 30/ vorl. SED 12345). Wurde das Schriftgut für den gesamten Abschnitt bis 1989 erschlossen, existiert ein mit Einleitung, Registern und Konkordanz ausgestattetes Findbuch (aktuelle Signierung der Akten lautet: DY 30/ fortlaufende Nummerierung). 
Teilweise weisen die einzelnen Strukturteile große Lücken auf, von einigen existieren keine Unterlagen. Die Ursachen sind vielfältiger Natur. De Mitarbeiter des Parteiapparates beschrieben "Papier", um ihre Arbeitsaufgaben zu erfüllen. An seine spätere Bedeutung als Quelle dachten sie, insbesondere in den späten 1940er und frühen 1950er Jahren, nicht. Nachdem das Papier seine Funktion erfüllt hatte, landete es oft im Papierkorb. Schriftgut ging verloren, als einige aktenführende Stellen innerhalb des Parteihauses umzogen und als der gesamte ZK-Apparat 1959 aus der Wilhelm-Pieck-Straße in das Haus des ZK am Marx-Engels-Platz wechselte. 
Es gab Sekretariate, Büros, Kommissionen und Abteilungen (z. B. Sekretariat Edith Baumann, Fred Oelßner, Paul Wandel), deren Schriftgut nicht ins Archiv abgegegeben, sondern unter den Nachfolgern aufgeteilt oder sogar kassiert wurde. In einzelnen Fällen wurde gesondert bestimmt, was mit dem Schriftgut geschehen sollte. Ein anderer Teil der Dokumente fehlt, weil es sich um VS-Schriftgut handelte und dieses, wenn der Geheimhaltungsgrad nicht aufgehoben wurde, von vornherein aus dem Registraturbestand des ZPA herausfiel. VS-Schriftgut wurde entsprechend den "Richtlinien zur Arbeit mit Verschlusssachen für das ZK der SED" nach Gebrauch vernichtet oder an das IPA abgegeben. Die Entscheidungsbefugnis, was mit dem konkreten Schriftstück geschah, lag beim zuständigen Abteilungsleiter, der jedoch an die o. g. Richtlinien gebunden war. [Der Umgang mit vertraulichem und geheimem Schriftgut war in der "Richtlinie zur Arbeit mit Verschlußsachen für das Zentralkomitee der SED" geregelt, erstmalig im Beschluss des PB vom 28.04.1953, in: SAPMO-BArch, DY 30/ J IV 2/2/ 277, letztmalig im Beschluss des Sekretariats vom 24.08.1987, in: SAPMO-BArch, DY 30/ J IV 2/3/ 4152.] 
Aktenvernichtungen fanden vereinzelt im Zuge der Auflösung einzelner Strukturteile des ZK-Apparates statt. Beispielsweise wurden die Unterlagen des Instituts für Meinungsforschung beim ZK der SED im Zusammenhang mit seiner  vom Sekretariat des ZK der SED am 17.01.1979 beschlossenen Auflösung   vernichtet. Deshalb existiert heute kein separater Teilbestand, nur im Schriftgut einiger Abteilungen oder Sekretariate sind einzelne Dokumente zu finden [Vgl. Heinz Niemann, Meinungsforschung in der DDR. Die geheimen Berichte des Instituts für Meinungsforschung an das Politbüro der SED. Köln 1993]. 
Es gab Schriftgut mit ausschließlich praktischem Wert, welches entsprechend den "Richtlinien zur Aufbewahrung und Kassation von Schriftgut der SED" entweder bereits in der aktenführenden Stelle oder nach Ablauf festgesetzter Fristen in der Altregistratur kassiert wurde. In den Phasen des demokratischen Umbruchs im November und Dezember 1989 vernichteten Funktionäre gezielt Dienstschriftgut in den aktenführenden Stellen im ZK-Gebäude. Diesen Aktionen fielen auch die zentrale Mitgliederkartei der SED und fast die gesamte Überlieferung der Abteilung Finanzverwaltung und Parteibetriebe aus den 1970er und 1980er Jahren zum Opfer. Mitarbeitern des ZPA gelang es aber auch, zur Vernichtung bestimmtes Schriftgut im Haus des ZK in diesen beiden Monaten zu sichern [Vgl. Wolfgang Triebel, Aktenvernichtung im Zentralen Parteiarchiv der SED. In: Materialien der Enquete-Kommission "Überwindung der Folgen der SED-Diktatur in Prozeß der deutschen Einheit", Band VI, Baden-Baden 1999]. 
Die folgenden Beständebeschreibungen, die die zuletzt gültigen Bezeichnungen der jeweiligen Registraturbildner tragen, betreffen nur jene Strukturteile, von denen tatsächlich Archivgut vorliegt. Organisationseinheiten, die zwar existierten, aber keine schriftliche Überlieferung hinterlassen haben, finden in der Regel keine Erwähnung. Die einzelnen Teilbestände wurden folgender Systematik zugeordnet und innerhalb dieser Gruppierungen alphabetisch gereiht: 
- Höchste gewählte Gremien, 
- Büros und Sekretariate, 
- Abteilungen, Arbeitsgruppen, Kommissionen beim Politbüro,
- Verlage und Redaktionen,
- Nachgeordnete Einrichtungen. 
Es wird der im Juli 2004 erreichte Bearbeitungszustand dokumentiert. 

Die Filme und Videokassetten, die im Bestand existierten, befinden sich heute in der Abteilung Filmarchiv des Bundesarchivs und können dort benutzt werden. Die regionale Überlieferung der SED (Schriftgut der Landesleitungen bis 1952, der Bezirks- und Kreisleitungen, einschließlich der Dokumente der abgabepflichtigen Grundorganisationen) liegt in den zuständigen Landesarchiven vor. Für das Schriftgut der SED-PDS, der späteren PDS, das seit dem außerordentlichen Parteitag im Dezember 1989 entstand, ist das Archiv der PDS zuständig.</p>
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                                    <c07 level="file">
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                                    <physdesc>
                                    <extent>Umfang: 0,72 lfm, Fiches</extent>
                                    </physdesc>
                                    <note>
                                    <p>Nestler 12-2001</p>
                                    </note>
                                    <unitid type="bestellnummer">DY 30</unitid>
                                    <unittitle>Sekretariat Lehmann
DY 30/ IV 2/2.027/ 1 bis 45 
Findmittel: Findbuch</unittitle>
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                                    calendar="gregorian"
                                    era="ce" normal="">Laufzeit: 1945-1950</unitdate>
                                    <abstract
                                    encodinganalog="EnthaeltDarin" type="enthaelt">Aufgaben und Organisation: 
Helmut Lehmann (1882-1959) wurde im Apr. 1946, auf dem Vereinigungsparteitag von KPD und SPD, in den PV und das ZS (bis 1950) der SED gewählt. Außerdem war er Präsident der Volkssolidarität (ab Okt. 1946) in der SBZ, Mitglied des BuV des &gt;&gt;FDGB (1947), des ZV der &gt;&gt;VVN (1947), des Deutschen Volksrates und Volkskongresses (1948/49) sowie Abgeordneter der Provisorischen Volkskammer bzw. Volkskammer (1949/50) der DDR. 1950 übernahm er den Vorsitz des ZV der Sozialversicherung. Gemeinsam mit Paul Merker war er innerhalb des SED-Apparates für die Bereiche Arbeit und Sozialfürsorge, Landwirtschaft, Genossenschaften, Gesundheitswesen sowie Umsiedlung und rückkehrende Kriegsgefangene zuständig. Der Teilbestand und die Unterlagen der &gt;&gt;Abt. Gewerkschaften und Sozialpolitik folgen zeitlich aufeinander.  

Bestandsinformation: 
- Dokumente zur Sozialpolitik, zur Gewerkschaftsarbeit, zur Arbeitsbeschaffung, zur Wohnungspolitik
- Eingliederung ehemaliger Kriegsgefangener und Umsiedler
- Tätigkeit der DWK, der Zentralverwaltung bzw. des Ministeriums für Arbeit und Gesundheitswesen, des BuV des FDGB, der Volkssolidarität, des DRK
- Delegierten- und Interzonenkonferenzen der IG Metall 
- Berichte und Aufrufe der Einheitsfront antifaschistisch-demokratischer Parteien bzw. des Demokratischen Blocks.

Verweise:
&gt;&gt;Sekretariat Merker
&gt;&gt;Abt. Gesundheitspolitik
&gt;&gt;Abt. Frauen
&gt;&gt;Abt. Wirtschaftspolitik
&gt;&gt;Abt. Kaderfragen.</abstract>
                                    </did>
                                    <controlaccess>
                                    <corpname>SED, Sekretariat Lehmann</corpname>
                                    <persname>Lehmann, Helmut</persname>
                                    <persname>Merker, Paul</persname>
                                    </controlaccess>
                                    <otherfindaid>
                                    <p>Findbuch Sekretariat Helmut Lehmann</p>
                                    </otherfindaid>
                                    </c07>
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                                    <physdesc>
                                    <extent>Umfang: 2 lfm, Fiches</extent>
                                    </physdesc>
                                    <note>
                                    <p>Schlüter 12-2001</p>
                                    </note>
                                    <unitid type="bestellnummer">DY 30</unitid>
                                    <unittitle>Sekretariat Merker
DY 30/ IV 2/2.022/ 1 bis 133 
Findmittel: Findbuch</unittitle>
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                                    calendar="gregorian"
                                    era="ce" normal="">Laufzeit: 1945-1950</unitdate>
                                    <abstract
                                    encodinganalog="EnthaeltDarin" type="enthaelt">Aufgaben und Organisation: 
Paul Merker (1894-1969), ehemals führender KPD-Funktionär, wurde 1946 nach Rückkehr aus dem mexikanischen Exil Mitglied des ZS. Gemeinsam mit Helmut Lehmann war er verantwortlich für die Bereiche Arbeit und Sozialfürsorge, Landwirtschaft, Genossenschaften, Gesundheitswesen, Umsiedlung und zurückkehrende Kriegsgefangene. Nach seiner Wahl in das PB übernahm er 1949 die Funktion des Sekretärs für Landwirtschaft des ZK. Außerdem war er Staatssekretär im Ministerium für Land-, Forst-, Nahrungsgüterwirtschaft der DDR, Mitglied der DWK, des Brandenburgischen Landtages und des BuV des &gt;&gt;FDGB (1946-1950). Im Aug. 1950 wurde er von allen gesellschaftlichen und staatlichen Funktionen entbunden. Sein Nachfolger wurde Erich Mückenberger. 

Bestandsinformation: 
- Informationen über Parteitage der SED, die 1. Parteikonferenz, über Parteivorstandssitzungen, Sitzungen des ZS, des PB bzw. des Kleinen Sekretariats
- Umsetzung von Befehlen des Alliierten Kontrollrates und der SMAD
- Durchführung der Bodenreform und des Neubauernprogramms
- Arbeits-, Sozial- und Blockpolitik der SED
- Tätigkeit der KPD und Lage in den westlichen Besatzungszonen Deutschlands.

Verweise (Teilbestände):
&gt;&gt;Sekretariat Lehmann
&gt;&gt;Abt. Wirtschaftspolitik
&gt;&gt;Abt. Landwirtschaft
&gt;&gt;Nachlass Paul Merker.</abstract>
                                    </did>
                                    <controlaccess>
                                    <corpname>SED, Sekretariat Merker</corpname>
                                    <persname>Merker, Paul</persname>
                                    <persname>Lehmann, Helmut</persname>
                                    <persname>Mückenberger, Erich</persname>
                                    </controlaccess>
                                    <otherfindaid>
                                    <p>Findbuch Sekretariat Paul Merker</p>
                                    </otherfindaid>
                                    </c07>
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                                    <unittitle>Abteilungen, Arbeitsgruppen, Kommissionen beim Politbüro</unittitle>
                                    </did>
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                                    <physdesc>
                                    <extent>Umfang: 16 lfm, teilweise Fiches</extent>
                                    </physdesc>
                                    <note>
                                    <p>[Nestler 12-2001]</p>
                                    </note>
                                    <unitid type="bestellnummer">DY 30</unitid>
                                    <unittitle>Zentrale Parteikontrollkommission
DY 30/ IV 2/4/ 1 bis 483, 1948-1962 
DY 30/ IV A 2/4/ 1 bis 149, 1963-1971 
Findmittel: Findbuch</unittitle>
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                                    calendar="gregorian"
                                    era="ce" normal="">Laufzeit: 1948-1971</unitdate>
                                    <abstract
                                    encodinganalog="EnthaeltDarin" type="enthaelt">Aufgaben und Organisation: 
Im Zuge der Stalinisierung der SED beschloss der PV auf seiner 13. Tagung im Sept. 1948, eine ZPKK nach sowjetischem Vorbild zu schaffen. Sie bestand zunächst aus neun hauptamtlichen Mitgliedern und drei ehrenamtlichen Kandidaten. Die Mitglieder und Kandidaten der ZPKK wurden während der Zeit ihres Bestehens vom gewählten PV/ZK berufen. 
Die ZPKK trug die entscheidende Verantwortung bei der Ausrichtung der SED zu einer "Partei neuen Typs". Ergebnisse der Überprüfungen und Untersuchungen im Partei-, Staats- und Wirtschaftsapparat mussten dem &gt;&gt;Sekretariat des ZK zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Die technisch-organisatorischen Aufgaben übernahm das Büro der ZPKK. Als nachgeordnete Kontrollorgane zur Umsetzung des Führungsanspruchs der SED und der Disziplinierung der Parteimitglieder wirkten die Kontrollkommissionen der Länder/Bezirke, der Kreise sowie die Leitungen der Grundorganisationen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens der DDR. Wichtigstes Instrument war die Verhängung von Parteistrafen für Parteimitglieder, die von der offiziellen Parteipolitik abweichende Auffassungen vertraten. 
Vorsitzende der ZPKK waren von 1948 bis 1950 paritätisch Otto Buchwitz und Hermann Matern (zugleich Mitglied des &gt;&gt;ZS), von 1950 bis 1971 Hermann Matern (ab 1950 Mitglied des &gt;&gt;PB. 1949/50 lag die Verantwortung im PB bei Otto Grotewohl), von 1971 bis 1989 die PB-Mitglieder Erich Mückenberger bzw. im Nov./Dez. 1989 Werner Eberlein. 

Bestandsbeschreibung:
- Protokolle von Sitzungen der ZPKK, von Arbeitstagungen mit Vorsitzenden und Vertretern der Bezirks- und Kreisparteikontrollkommissionen
- Berichte aus den Bezirken und Kreisen
- Befragungen, u. a. zur politischen Arbeit in der Emigration vor 1945 in verschiedenen Ländern und in anderen Arbeiterorganisationen vor 1933 in Deutschland, zum Verhalten in Konzentrationslagern während der Zeit des Faschismus 
- Informationen über den antifaschistischen Widerstandskampf
- Politische Aktivitäten in den Ländern der SBZ (auch Ostbüro)
- Personelle Probleme beim Aufbau von zentralen Verwaltungsorganen, Verlagen, gesellschaftlichen Organisationen, Wirtschafts- und Kultureinrichtungen in der SBZ/DDR
- Zentrale Parteiüberprüfung der SED-Mitglieder 1951.
Die Tätigkeit der ZPKK in der Zeit der einheitlichen ideologischen Ausrichtung aller Mitglieder wird von 1949 bis zum Ende der 1950er Jahre gut dokumentiert. Die Überlieferung aus den 1970er und 1980er Jahren war mit der aus dem Büro Mückenberger vermischt. Deshalb wurde dieser Teil dem &gt;&gt;Büro Mückenberger zugeordnet.

Verweise(Teilbestände):
&gt;&gt;Zentralsekretariat
&gt;&gt;Sekretariat des ZK
&gt;&gt;Politbüro
&gt;&gt;Tagungen des ZK
&gt;&gt;Büro Ulbricht
&gt;&gt;Büro Honecker
&gt;&gt;Abt. Kaderfragen
&gt;&gt;Abt. Parteiorgane.</abstract>
                                    </did>
                                    <controlaccess>
                                    <corpname>SED, Zentrale Parteikontrollkommission</corpname>
                                    <persname>Buchwitz, Otto</persname>
                                    <persname>Eberlein, Werner</persname>
                                    <persname>Grotewohl, Otto</persname>
                                    <persname>Matern, Hermann</persname>
                                    <persname>Mückenberger, Erich</persname>
                                    <subject>Emigration</subject>
                                    </controlaccess>
                                    <otherfindaid>
                                    <p>Findbuch ZPKK</p>
                                    </otherfindaid>
                                    </c07>
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