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Der Krieg gegen die Herero 1904

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"200 Hereros beritten bewaffnet letzte Nacht bei Okahandya versammelt ...", Telegramm vom 11. Jan. 1904, Seite 1

Quelle: BArch R 1001/2111

Oberleutnant Techow unterrichtet das Oberkommando der Schutztruppen über einen möglichen Aufstand der Herero und die Mobilmachung der Truppen im nördlichen Deutsch-Südwestafrika. Seite 1

Weitere Dokumente der Galerie

  • "... 400 Mann im Ganzen im Norden zur Verfügung und mobil gemacht", Telegramm vom 11. Jan. 1904, Seite 2, BArch R 1001/2111
  • "Bezirk Swakopmund und benachbarter Distrikt von Militärbehörde in Kriegszustand erklärt ...", Telegramm vom 13. Jan. 1904, BArch R 1001/2111
  • "Sämtliche Farmer in Umgegend Windhuk durch Hereros geplündert ...", Telegramm vom 14. Jan. 1904, BArch R 1001/2111
  • "...eine Änderung der bisherigen Eingeborenen-Politik zu Gunsten unserer eigenen Rasse...", Flugblatt des Deutschen Kolonial-Bundes vom 14. Jan. 1904, BArch R 1001/2111
  • "... den Rebellen ... eine scharfe Züchtigung angedeihen lassen ...", Bericht der Deutschen Botschaft in London vom 26. Jan. 1904 an den Reichskanzler, BArch R 1001/2111
  • "Schnelle Hilfe ist dringend geboten. Auch die kleinste Gabe ist willkommen!", Sammelbogen aus dem Februar 1904, BArch R 8048/473
  • "... zum Besten der deutschen Ansiedler und Truppen in Südwestafrika ...", Programm des Konzerts des vereinigten Musikkorps des Standortes Ingolstadt , BArch R 8048/474
  • "Nach Allerhöchster Kabinettsordre geht die Leitung ... auf Generalstab über ...", Telegramm an den Kommandanten des Kanonenbootes Habicht, BArch R 1001/2111
  • Im Felde, BArch, Bild 183-R18799 / Fotograf: unbekannt
  • Der Feldzug gegen die Hereros, BArch, Bibliothek
  • Der Herero-Krieg als Lehrstück, BArch, Bibliothek
  • Die Gegner im Felde, BArch, Bibliothek
  • "Gänzlich wasserloses Gebiet", Lageskizze aus der Deutschen Kolonialzeitung Nr. 39 vom 29. Sept. 1904, BArch R 8048/474
  • "Ich der große General der Deutschen Soldaten ...", Abschrift, Seite 1, BArch R 1001/2089
  • "Ich der große General der Deutschen Soldaten ...", Abschrift, Seite 2, BArch R 1001/2089
  • Telegramm von Trothas vom 10. März 1905 über die Gesamtzahl der gefangenen Herero und der im Lager Gestorbenen, BArch R 1001/2117
  • "... dass der Krieg jetzt aufhören soll ...", Aufruf Friedrich von Lindequist vom 1. Dezember 1905, Seite 1, BArch R 1001/2119
  • "So kommt denn schnell Hereros, ehe es zu spät ist!", Aufruf Friedrich von Lindequist vom 1. Dezember 1905, Seite 2, BArch R 1001/2119
  • "Das Strafgericht hatte sein Ende gefunden.", Generalstab, BArch Bibliothek

Hintergrundinformationen

Der Aufstand der Herero im Jahre 1904 war nicht die erste Auseinandersetzung, die das Deutsche Reich mit den Bewohnern seiner kolonialen Schutzgebiete in Afrika und im westlichen Pazifik zu führen hatte. Von den anderen kolonialen Kriegen des Deutschen Reiches unterscheidet sich die Niederschlagung des Herero-Aufstands jedoch durch die unerbittliche Härte des militärischen Vorgehens, das eine völlige Vernichtung des Stammes der Herero wissentlich in Kauf nahm.

Von den ca. 80 000 Herero überlebten nur wenig mehr als 15 000 den Völkermord während des Krieges und in den Konzentrationslagern. Nach ihrer Entlassung aus der Gefangenschaft wurden die Herero einem totalitären Regime unterworfen, das dem Einzelnen die persönliche Freiheit und dem Stamm der Herero seine traditionelle Lebensweise nahm.