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Militärattachés

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General der Panzertruppe Leo Freiherr Geyr von Schweppenburg, u.a. Militärattaché London

Quelle: BArch MSg 109/10846

General der Panzertruppe Leo Freiherr Geyr von Schweppenburg
Militärattaché 1. April 1933 - 30. September 1937

Leo Freiherr Geyr von Schweppenburg

geb. 2. März 1886 in Potsdam
gest. 27. Januar 1974
Am 1. April 1933 als Militärattaché (ab 1. Juli 1935 zusätzlich als Luftattaché) in London, Brüssel und Den Haag. Nach seiner Abberufung am 30. September 1937 als Generalleutnant Kommandeur der 3. Panzerdivision. Im Krieg zunächst Befehlshaber verschiedener Korps. Nach der Invasion der Alliierten 1944 Oberbefehlshaber der Panzergruppe West. Ab Juli 1944 Inspekteur der Panzertruppe.

Weitere Dokumente der Galerie

  • Generalleutnant Friedrich von Boetticher (Militärattaché Washington, D.C), Parade von US-Truppen in Galveston, BArch N 323/148
  • Bestimmungen für die Tätigkeit der Militärattachés, 1933, BArch RH 2/2945
  • Propaganda mit Riefenstahl-Film, 1936,  BArch RH 67/76
  • Bericht über Ägyptenreise des Militärattachés London (1. Seite), BArch RH 67/46
  • Bericht über Ägyptenreise des Militärattachés London (2. Seite), BArch RH 67/46
  • Generalleutnant von Rintelen (Militärattaché Rom) und Mussolini,1942, BArch N 433/26
  • General der Kavallerie Ernst August Köstring, Militärattaché Moskau , BArch MSg 109/10848
  • Deutsch-sowjetische Vereinbarung, 21. September 1939,  BArch RH 67/14
  • Generalleutnant Friedrich von Boetticher (Militärattaché Washington, D.C), Propagandaveranstaltung in New York,  BArch N 323/148
  • Deutsche Attachés bei Parade der türkischen Armee, 1942,  BArch MSg 1/3425

Hintergrundinformationen

Militärattachés

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurden 1933 wieder Militärattachés zu den deutschen diplomatischen Vertretungen im Ausland entsandt. Ihre Aufgabe war in erster Linie die Informationsbeschaffung für die Heeresführung, gleichzeitig waren sie die Repräsentanten des deutschen Heeres im Ausland.

Die Dienstanweisung für die Militärattachés vom 13. Februar 1933 bestimmte: "[die Militärattachés haben] sich ein klares Bild und Urteil über die Wehrmacht des Empfangsstaates zu verschaffen. Zu diesem Zweck haben sie einen zutrauenerweckenden Verkehr mit den zuständigen Behörden sowie kameradschaftlichen und geselligen Verkehr mit den in Betracht kommenden Personen zu pflegen, rege an Truppenübungen teilzunehmen, militärische Einrichtungen zu besuchen sowie die Fachliteratur und die Presse zu verfolgen. Über ihre Beobachtungen haben sie nach pflichtgemäßem Ermessen zu berichten." (zitiert nach Manfred Kehrig: Die Wiedereinführung des deutschen militärischen Attachédienstes nach dem Ersten Weltkrieg. Boppard 1966).

Das leider sehr unvollständig erhalten gebliebene Schriftgut der Militärattachés bildet im Bundesarchiv-Militärarchiv den Bestand RH 67. Zu diesem wurde Ende 2003 ein Online-Findbuch erstellt, das in seiner Vorbemerkung eine eingehende Beschreibung der Geschichte des Militärattachédienstes 1933-1945, der Aufgaben der Attachés, der Quellenlage sowie Literaturhinweise bietet.