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Flanke, Schuss und Tor?

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Verbindung zum Deutschen Sportbund

Quelle: BArch B 136/5551

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eugen Huth bringt 1951 den Ball ins Rollen: Er fordert in drei aufeinanderfolgenden Briefen an den Bundeskanzler dazu auf, die "Verbindung zum Sport zu suchen", um "propagandistisch Breitenarbeit zu treiben". Der Vorsitzende der Unionsfraktion Heinrich von Brentano unterstützt dieses Anliegen mit seinem Brief vom 15. März. Wenig später wird im Bundesinnenministerium das Referat V/5 eingerichtet zur "Wahrung gesamtdeutscher Interessen auf dem Gebiete des Sports und der Leibesübungen".

Weitere Dokumente der Galerie

  • Deutscher Fußballmeister 1953, BArch B 122/407
  • Ehrung für Fritz Walter, BArch B 122/407
  • WM 54: Ehrung für die Weltmeister, BArch N 1221/12
  • Fußballer als Diplomaten?, BArch B 106/1824
  • Fußball - zu gefährlich für Soldaten?, BArch B 122/407
  • WM 58: Dank für Glückwunsch, BArch B 136/5563
  • Das
  • Großzügige Unterstützung für den DSB, BArch B 136/5552
  • Hoffnung auf ein Freundschaftsspiel in Leipzig, BArch B 137/2746
  • Keine Reisegenehmigung, BArch B 137/2746
  • WM 66: Auf Sieg und Niederlage vorbereitet, BArch B 136/5563
  • WM 70: Ehrung für die Nationalmannschaft, BArch B 106/49930
  • WM 74: Unterstützung durch Bundeswehrangehörige, BArch B 136/5573
  • Termine für den Bundeskanzler, BArch B 136/5573
  • Titelgewinn 1974, BArch Bild 183-N0716-316

Hintergrundinformationen

Das "Wunder von Bern"

Fußball aus einem anderen Blickwinkel betrachtet - dazu finden sich viele Beispiele in der Ausstellung "Flanke, Schuss und Tor? Sport und Politik in Dokumenten und Bildern aus dem Bundesarchiv", die noch bis zum 21. Juli im Bundesarchiv in Koblenz gezeigt wird. Eine Auswahl daraus ist hier zu sehen.

Erinnert wird selbstverständlich an die WM 1954 und an den erneuten Titelgewinn zwanzig Jahre später, aber auch für die Turniere 1958, 1966 und 1970 wurden Dokumente in Akten aus dem Bundeskanzleramt und dem Bundespräsidialamt gefunden.
Ehrungen für berühmte Fußballsportler und Mannschaften sind ebenso belegt wie Forderungen von Sportverbänden an Politiker. Exemplarisch für die Schwierigkeiten der deutsch-deutschen Sportbeziehungen steht der Versuch, zu einem Freundschaftsspiel nach Leipzig zu reisen.

Gisela Müller