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Sophie und Hans Scholl, zum Tode verurteilt am 22.02.1943

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Protokoll der Beschuldigtenvernehmung von Sophie Scholl vom 21.02.1943

Quelle: BArch ZC 13267 Bd. 3

Sophie und Hans Scholl werden nach ihrer Festnahme und Inhaftierung mehrfach durch die Gestapo verhört. Die überlieferten Vernehmungsprotokolle dokumentieren, dass die Geschwister versuchen, sich und andere zunächst mit Falschaussagen zu schützen. Ihr gemeinsamer Widerstand bricht während der ununterbrochenen Verhöre.

Weitere Dokumente der Galerie

  • Sophie Scholl, in Familienbesitz, überliefert auch in BArch DZ 9 Bild / 367
  • Hans Scholl, BArch DZ 9 Bild / 367
  • Sophies Brief an Fritz vom 20.11.1937, BArch, N 2370/1
  • Sophies Brief an Fritz vom 20.11.1937, Rückseite, BArch, N 2370/1
  • Sophie als Schülerin, ca. 1938, in Familienbesitz
  • Flugblatt der
  • Flugblatt Rückseite, BArch ZC 13267 Bd. 5
  • Fritz' Brief an Sophie vom 17.01.1943, BArch N 2370/23
  • Fritz' Brief an Sophie vom 17.01.1943 Rückseite, BArch N 2370/23
  • Rundschreiben der Staatspolizeileitstelle München an das Reichssicherheitshauptamt sowie an alle süddeutschen Staatspolizeileitstellen vom 11.02.1943, BArch ZC 13267 Bd. 1
  • Rundschreiben der Staatspolizeileitstelle München an das Reichssicherheitshauptamt sowie an alle süddeutschen Staatspolizeileitstellen, Blatt 2, BArch ZC 13267 Bd. 1
  • Rundschreiben der Staatspolizeileitstelle München an das Reichssicherheitshauptamt sowie an alle süddeutschen Staatspolizeileitstellen, Blatt 3, BArch ZC 13267 Bd. 1
  • Rundschreiben der Staatspolizeileitstelle München an das Reichssicherheitshauptamt sowie an alle süddeutschen Staatspolizeileitstellen, Blatt 4, BArch ZC 13267 Bd. 1
  • Flugblatt der
  • Flugblatt Rückseite, BArch ZC 13267 Bd. 5
  • Sophies Brief an Fritz vom 16.02.1943, BArch, N 2370/9
  • Sophies Brief an Fritz vom 16.02.1943, Rückseite, BArch, N 2370/9
  • Protokoll der Vernehmung des Jakob Schmid vom 18.02.1943, BArch ZC 13267 Bd. 1
  • Protokoll der Vernehmung des Jakob Schmid vom 18.02.1943, Rückseite, BArch ZC 13267 Bd. 1
  • Protokoll der Beschuldigtenvernehmung von Sophie Scholl vom 21.02.1943, Rückseite, BArch ZC 13267 Bd. 3
  • Bericht der Gestapo vom 21.02.1943 über die Sicherstellung und Beschlagnahme von Beweismitteln, BArch ZC 13267 Bd. 1
  • Exmatrikulation der Studentin Sophie Scholl, BArch ZC 13267 Bd. 1
  • Anklageschrift des Oberreichsanwalts beim Volksgerichtshof zum Strafverfahren gegen Hans Scholl, Sophie Scholl und Christoph Probst vom 21.02.1943, BArch ZC 13267 Bd. 1
  • Auszug aus dem Urteil des Volksgerichtshofes in der Strafsache gegen Hans Scholl, Sophia Scholl und Christoph Probst vom 22. Februar 1943 (Blatt 1), BArch ZC 13267 Bd. 1
  • Gnadengesuch der Eltern und des Bruders Werner vom 22.02.1943, BArch ZC 13267 Bd. 12
  • Gnadengesuch der Eltern vom 22.02.1943, Rückseite, BArch ZC 13267 Bd. 12
  • Protokoll über die Vollstreckung des Todesurteils des Volksgerichtshofes an Sophie Scholl, BArch ZC 13267 Bd. 8
  • Protokoll über die Vollstreckung des Todesurteils des Volksgerichtshofes an Sophie Scholl, Rückseite, BArch ZC 13267 Bd. 8
  • Gnadengesuch von Fritz Hartnagel vom 27.02.1943, BArch, ZC 13267 Bd. 11
  • Sophie Scholl, in Familienbesitz

Hintergrundinformationen

Elisabeth Hartnagel geb. Scholl übergab dem Bundesarchiv im Oktober 2012 die private Korrespondenz ihrer Schwester Sophie Scholl mit Fritz Hartnagel. Die im Rahmen einer Schenkung aus Familienbesitz übernommenen Briefe sind überaus wertvolle Zeugnisse, spiegeln sie nicht nur die innersten Gedanken und Gefühle der heranwachsenden Sophie in der Beziehung zu ihrem langjährigen Freund Fritz, sondern auch ihre politische Entwicklung, ihren überaus mutigen Widerstand gegen den Nationalsozialismus wider.

Eine Auswahl der Briefe edierte Thomas Hartnagel, Sohn von Fritz Hartnagel, in seiner Publikation "Sophie Scholl, Fritz Hartnagel, Damit wir uns nicht verlieren, Briefwechsel 1937-1943", erschienen im S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2005. Ihm sei an dieser Stelle für die Hilfe und Unterstützung bei der Übergabe der Nachlasspapiere an das Bundesarchiv und die Genehmigung zur Verwendung und kostenfreien Nutzung der Fotos aus Familienbesitz gedankt.

Kerstin Schimmeck