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Die DDR von A-Z. Dokumente zum DDR-Alltag aus Beständen des Bundesarchivs

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Ampeln für Fußgänger - Erläuterungsblatt (Plakat)

Quelle: Bibliothek / 00 C 593a

Ampelmännchen

Die DDR-Ampelmännchen - Ein roter "Steher" und ein grüner "Geher"- dienen in der heutigen Zeit neben der Funktion als Lichtsignalanlage auch als beliebtes Souvenir vor allem für Touristen.

Karl Peglau, 1961 Psychologe beim Medizinischen Dienst des Verkehrswesens der DDR, gilt als Erfinder dieser Symbole. Sein erklärtes Ziel war die Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger im Straßenverkehr aufgrund des stark heranwachsenden Verkehrsaufkommens. Die Fußgänger erhielten mit diesen Symbolen 2 eigene Farbzeichen in Form eines roten und eines grünen sogenannten Ampelmännchens.

In der Straßenverkehrsordnung wird der Vorgang nüchtern beschrieben:
"Das rote Ampelmännchen symbolisiert anhand der Signalfarbe und den ausgestreckten Armen, dass eine gefahrlose Überquerung der Straße nicht möglich ist. Der Fußgänger soll am Fahrbahnrand stehen bleiben und auf die Freigabe der Fahrbahn warten bzw. die Fahrbahn zügig verlassen. Das grüne Ampelmännchen zeigt anhand seiner gehenden Darstellung und durch das grüne Licht, dass die Verkehrseinrichtung freigegeben ist. Ein gefahrloses Überqueren der Fahrbahn ist zügig und auf dem kürzesten Wege möglich."

Offiziell traten die Ampelmännchen 1969 ihren Dienst an, und zwar zuerst in Berlin an der Kreuzung Unter den Linden/Friedrichstraße.
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Weitere Dokumente der Galerie

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Hintergrundinformationen

Die hier gezeigten Dokumente sind Teil einer Ausstellung für Mitarbeiter in den Diensträumen des Bundesarchivs in Berlin.

Sie spiegeln ausschnittsweise den Alltag und das gesellschaftliche Leben in der DDR wieder.