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Es geschah am 20. Juli 1944: Das Attentat auf Adolf Hitler

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Nationalsozialistischer Aufmarsch in Weimar, Oktober 1930

Quelle: BArch, Bild 102-10541 / Pahl, Georg

Vor 70 Jahren, am 20. Juli 1944, wurde Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg gemeinsam mit weiteren hohen Offizieren erschossen, weil sie versucht hatten, Adolf Hitler mit einer Bombe zu töten. Dieser Anschlag misslang und die Attentäter sowie Mitverschwörer wurden hingerichtet.

Die Nationalsozialisten errichteten ab 1933 in Deutschland eine Diktatur nach dem Führerprinzip und entfesselten mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 den Zweiten Weltkrieg. Neben der Verfolgung und Ermordung politisch Andersdenkender verübten sie zahlreiche weitere Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegenüber ethnischen, religiösen und anderen Minderheiten.

Der Offizier der deutschen Wehrmacht Claus Schenk Graf von Stauffenberg (1907-1944) erkannte den verbrecherischen Charakter des NS-Regimes und leistete aktiv Widerstand. Zusammen mit Friedrich Olbricht, Albrecht Merz von Quirnheim und Henning von Tresckow arbeitet er den Operationsplans „Walküre“ aus. … [weiterlesen]

Ergänzende Informationen

Bild im Digitalen Bildarchiv des Bundesarchivs

Weitere Dokumente der Galerie

  • Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf einem Pferd des 17. Regiments in Bamberg, ca. 1926/1934, BArch, Bild 183-C0716-0046-003 / o.Ang.
  • Werner Karl von Haeften, ca. 1939/1944, BArch, Bild 146III-347 / o.Ang.
  • Adolf Hitler bei einer Lagebesprechung, wie sie auch auf der Wolfsschanze hätte ablaufen können, Juni 1942., BArch, Bild 183-B24543 / o.Ang.
  • Führerhauptquartier
  • Generalmajor Henning von Tresckow (1901-1944), , BArch, Bild 146-1976-130-53 / o.Ang.
  • General der Infanterie Friedrich Olbricht (1888-1944), ca. 1939/1944, BArch, Bild 146-1981-072-61 / o.Ang.
  • Berlin -Volksgerichthof, Prozess zum 20. Juli, Vernehmung des Angeklagten Hellmuth Stieff, 7. August 1944, BArch, Bild 151-10-45 / o.Ang.

Hintergrundinformationen

In der Zeit vom 07. bis zum 18. Juli 2014 absolvierte ich im Bundesarchiv am Standort Koblenz mein Schulpraktikum der neunten Klasse  zur Berufsorientierung. In dieser Zeit erhielt ich einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche dieser wissenschaftlichen  Einrichtung. Zu meinen Aufgaben gehörten u.a. die Auflistung der wichtigsten Ereignisse im Ersten Weltkrieg für das Internetportal, die Erarbeitung einer Übersicht zu den im Internet präsentierten Archivquellen in virtuellen Galerien des Bundesarchivs.

Meine Hauptaufgabe war jedoch das Erstellen einer Internetgalerie. Diese sollte den Ablauf der Ereignisse am 20. Juli 1944 darstellen. Anlass für die Galerie ist der 70. Jahrestag des auf Adolf Hitler verübten Attentats.

Zuerst informierte ich mich über den 20. Juli 1944, den Widerstand in der NS-Zeit und über am Attentat beteiligte Personen anhand vorhandener Literatur und über Quellen im Internet. Danach recherchierte ich in Schriftgut- und Bildbeständen des Bundesarchivs und lernte dabei die Rechercheanwendung invenio und das digitale Bildarchiv kennen. Aus diesem wählte ich passende Fotos aus und verfasste kurze Texte. Abschließend bereitete ich die Onlinestellung der Galerie vor.

Bei der Erarbeitung der Galerie lernte ich die Vielfalt der Überlieferung im Bundesarchiv und den sorgfältigen Umgang mit archivischen Quellen kennen. Ich erfuhr wie Rechercheinstrumente zu nutzen sind und wie Quellen für das Internet bereitgestellt werden.

Ellen Schaefer