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Reaktionen in der DDR auf den Volksaufstand in Ungarn 1956

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Quelle: BArch DY 34/18881

Bericht vom 2. Nov. 1956 über die Lage in Budapest, geschrieben von Paul Wolff als Vertreter des FDGB, späterer Generalsekretär der Int. Vereinigung der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes.

Weitere Dokumente der Galerie

  • In der Molybdän-Fertigung des Drahtwerkes im BGW erhält eine Kollegin eine Spende für ihre Sammelliste., BArch Bild 183-42684-0002; Foto: Zühlsdorf
  • BArch DC 20/2137, Bl. 1
  • Ein Agitator (2.v.l.) spricht mit Kollegen der Schleiferei über Ungarn., BArch Bild 183-42666-0002; Foto: Schlegel
  • BArch DY 34/22289
  • Beim Verladen der Kisten, die Lebensmittel und Bekleidung für Ungarn enthalten., BArch Bild 183-40490-0002; Foto: Opitz
  • BArch DL 2/1057, S. 1-5
  • Unter der Leitung des Chefapothekers (r.) wird im Wismut-Krankenhaus Stollberg die Arzneimittel verpackt., BArch Bild 183-42722-0001; Foto: Schlegel
  • BArch DL 2/1057, Blatt 38-42
  • Die Sprecher Kurt Teiche (l.) und Günter Meier-Brede verlesen die Musikwünsche und die Namen der Spender., BArch Bild Bild 183-42805-0002; Foto: Junge
  • BArch DY 34/22289, Blatt 29
  • Adolf Hennecke (r.) im Gespräch mit Botschafter Safranko (l.) über den Stand der Solidaritätsaktion., BArch Bild 183-42864-0003; Foto: Sturm
  • BArch DC 20/2137, Bl. 64
  • BArch DC 20/2137, Bl. 56

Hintergrundinformationen

Beim Volksaufstand in Ungarn (23. Oktober bis 4. November 1956) erhob sich die ungarische Gesellschaft gegen die sowjetische Besatzung und die Herrschaft der kommunistischen Partei und ihre Politik. Die ungarische Kommunistische Partei ließ auf die Demonstranten schießen. Es bildete sich eine neue Regierung unter Imre Nagy, welche den Austritt Ungarns aus dem Warschauer Vertrag veranlasste, die ungarische Neutralität erklärte und die Rote Armee im Lande zum Abzug aufforderte.

Sowjetische Truppen schlugen daraufhin den Aufstand nieder und besetzten das Parlamentsgebäude. Eine kommunistisch geführte Regierung konstituierte sich am 4. Nov. 1956 unter Janós Kádár. Die Freiheitskämpfe dauerten in verschiedenen Teilen des Landes noch bis Anfang 1957.

Die DDR beteiligte sich nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen daran, die politischen Verhältnisse in Ungarn zu stabilisieren und reagierte in unterschiedlicher Weise. Das Bundesarchiv verwahrt in der Überlieferung aus der DDR einzelne Dokumente, die Beispiele für diese Reaktionen liefern sowie die politische Einschätzung der Ereignisse durch die DDR-Regierung widerspiegeln.

Patrick Frischmuth