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Einladung zum Vortrag am 18.3.2010 in Berlin-Lichterfelde

Wilhelm Zaisser

Wilhelm Zaisser

Quelle: SAPMO-BArch, BildY10-20588

"Wilhelm Zaisser – Erster Minister für Staatssicherheit im Kalten Krieg. Ein Leben mit politischen Schlüsselkonflikten"

1. Vortrag des Jahres 2010 der gemeinsamen Vortragsreihe des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung, der Johannes-Sassenbach-Gesellschaft und der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv

Wilhelm Zaisser (1893-1958)

1918 USPD, Sept. 1919 KPD, u.a. ab Aug. 1923 Nachrichtendienst der KPD, 1927-1939 Mitarbeiter der Kommunistischen Internationale in Moskau (Einsätze u.a. in China, Mandschurei, in der tschechischen Armee), 1936 Einsatz in Internationalen Brigaden im spanischen Bürgerkrieg, ab 1943 Lehrer an Antifa-Schulen in der Sowjetunion, 1948 Innenminister des Landes Sachsen, 1950 Mitglied des PB des ZK der SED,  Febr. 1950 Minister für Staatssicherheit, 1953 wegen "fraktioneller Tätigkeit" aus PB und ZK ausgeschlossen und als Minister abgesetzt, 1954 Parteiausschluss

Dr. Wilfriede Otto

Forschungsschwerpunkte: Deutsche Geschichte; ab 1989 insbesondere zur Problematik Opfer des Stalinismus (NKWD-Opfer vor 1945, SMT-Verurteilte, zu Unrecht Verurteilte in der DDR); Entnazifizierung in der Sowjetischen Besatzungszone; Waldheimer Prozesse 1950, DDR- und SED-Geschichte, Rolle des MfS; biographische Forschungen

Dr. Helmut Müller-Enbergs

Forschungsschwerpunkte: Inoffizielle Mitarbeiter; Hauptverwaltung A (HV A); Spionage; Nachrichtendienstpsychologie

Termin:  18.03.2010, 18.00 Uhr
Ort:        Bundesarchiv, 12205 Berlin, Finckensteinallee 63,
               Konferenzraum Casino-Gebäude, 1. OG