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EHRI-Stipendien für Archivaufenthalte

Das von der EU geförderte Projekt EHRI (European Holocaust Research Infrastructure) bietet Holocaust-Forschern wieder Stipendien für Archivaufenthalte in 15 verschiedenen Institutionen an. Bewerbungsfrist ist der 31. Dezember 2017.

Das Projekt European Holocaust Research Infrastructure (EHRI) wurde im Oktober 2010 begonnen und ist im Mai 2015 in die zweite Phase eingetreten. Im Rahmen des Projekts werden ambitionierte und innovative Programme zur Förderung der Holocaust-Forschung entwickelt und durchgeführt. EHRI wird getragen von einem Konsortium internationaler Partnerinstitutionen, zu denen das Bundesarchiv gehört, und einem Netzwerk mit weiteren Partnern, in dem die Perspektiven aus den Disziplinen Holocaust studies, Archivwissenschaften und Digital Humanities zusammengeführt werden.

Bis zum 31. Dezember 2017 besteht erneut die Möglichkeit, sich um Kurzzeitstipendien zu bewerben. Das Angebot richtet sich insbesondere an ArchivarInnen, KuratorInnen und WissenschaftlerInnen mit Interesse an einem Zugang zu Archiven, Bibliotheken und Forschungsinstitutionen an 15 unterschiedlichen europäischen, israelischen und US-amerikanischen Einrichtungen (u.a. in Amsterdam, Brüssel, Prag, London, Jerusalem, Washington D. C., Warschau, Paris, Wien, Bukarest und Mailand). Die Stipendien dienen auch der Förderung des transnationalen Austauschs über Fragen des Archivwesens und der Digital Humanities im Zusammenhang mit dem Holocaust.

Für Aufenthalte an deutschen Institutionen können sich nur ausländische Kandidaten bewerben. Deutschen Kandidaten steht umgekehrt eine Bewerbung für die teilnehmenden ausländischen Institutionen frei.