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"Dokumente zur Deutschlandpolitik" Band VI/7 (1. Januar 1981 bis 1. Oktober 1982)

Rückblick auf die Buchvorstellung in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 29. November 2016

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Martin Sabrow, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Möller, Dr. Jacqueline Boysen, Prof. Dr. Bernd Faulenbach (v.l.n.r.)

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Martin Sabrow, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Möller, Dr. Jacqueline Boysen, Prof. Dr. Bernd Faulenbach (v.l.n.r.)

Quelle: Bundesarchiv

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Am 29. November 2016 wurde der neu erschienene Band der "Dokumente zur Deutschlandpolitik" der Öffentlichkeit vorgestellt. Er zeichnet anhand ausgewählter Dokumente die deutsch-deutschen Beziehungen in den Jahren 1981 und 1982 bis zum Sturz der sozialliberalen Regierung nach.
Jörn Petrick, M.A., einer der Bearbeiter des Bandes, führte in die wesentlichen Handlungslinien des Bandes ein, in deren Mittelpunkt das Treffen von Erich Honecker und Helmut Schmidt im Dezember 1981 am Werbellinsee stand. Ausgehend von der in einem zeitgenössischen Dokument festgehaltenen Einschätzung Klaus Böllings, des damaligen Leiters der Ständigen Vertretung in Ost-Berlin, diskutierte ein hochkarätig besetztes Podium, das von Dr. Jacqueline Boysen moderiert wurde. Die Professoren Dr. Bernd Faulenbach, Dr. Horst Möller und Dr. Martin Sabrow erörterten unter anderem die Auswirkungen des Spitzentreffens, die Gestaltungsräume beider Akteure sowie die Charakterisierung der Deutschlandpolitik im Zusammenhang mit der neuen Ostpolitik der sozial-liberalen Koalition generell. Ob die bilateralen Beziehungen am Ende des Jahres 1981 an einem Tiefpunkt angelangt waren oder ob es beiden deutschen Staaten gelang, sich wenigstens teilweise von den zwischen den beiden Großmächten USA und der UdSSR bestehenden Spannungen abzukoppeln, wurde dabei unterschiedlich akzentuiert und eingeschätzt. Neben diesen zum Teil kontrovers diskutierten Themen wurde auch die grundlegende Bedeutung von Editionsprojekten für die historische Forschung herausgestellt.