Das Bundesarchiv

Direkt zur Navigation Direkt zur Unternavigation Direkt zum Artikel

Navigation

Unternavigation

Ehemalige Dauerausstellung des Heeresarchivs digitalisiert

Bedeutende Zeugnisse preußisch-deutscher Militärgeschichte jetzt online zugänglich.

Mobilmachung vom 1. August 1914

Mobilmachung vom 1. August 1914

Quelle: BArch, RH 18/1873

Neues Fenster: Großansicht des Bildes

Im Jahr 1937 stellte das Heeresarchiv in Potsdam aus den von ihm verwahrten Akten eine Dauerausstellung zur preußisch-deutschen Militärgeschichte zusammen. Diese Ausstellung befand sich im Archivgebäude auf dem Brauhausberg in Potsdam und ihr Besuch war fester Bestandteil von Archivführungen. Im Zuge der zunehmenden alliierten Luftangriffe wurden die Dokumente der Dauerausstellung in der Endphase des Zweiten Weltkrieges nach Bayern ausgelagert und dort von der US-Armee erbeutet. In den 1960er Jahren gingen diese Unterlagen zurück an die Bundesrepublik Deutschland. Sie sind Teil des Bestandes RH 18 Chef der Heeresarchive.

Die Dokumente der Dauerausstellung des Heeresarchivs erstrecken sich über den Zeitraum von 1679 bis 1937. Die meisten dieser Stücke wären vermutlich, hätte man sie nicht dem ursprünglichen Aktenkontext entnommen und im Original in die Ausstellung aufgenommen, beim Brand des Heeresarchivs infolge des alliierten Luftangriffs auf Potsdam im April 1945 vernichtet worden. Die Dauerausstellung enthält einige der bedeutendsten Zeugnisse preußisch-deutscher Militärgeschichte. Insbesondere zum Ersten Weltkrieg finden sich hier zahlreiche Schriftstücke von herausgehobener Bedeutung.

Die Dokumente der ehemaligen Dauerausstellung wurden im Sommer 2017 digitalisiert. Die Digitalisate sind nunmehr im Internet einsehbar.


Link