Das Bundesarchiv

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cinefest 2017 - Zwischen Revolution und Restauration. Kultur und Politik 1789-1848 im Spiegel des Films

Das Bundesarchiv präsentiert Filme aus seinen Archivbeständen.

Das cinefest 2017 - XIV. Internationales Festival des deutschen Filmerbes, gemeinsam veranstaltet von Cinegraph Hamburg e. V. und dem Bundesarchiv, widmet sich in diesem Jahr der Epoche zwischen der französischen Revolution 1789 und der Wiederherstellung der "guten alten Ordnung" nach dem Scheitern der demokratischen Revolutionen 1848/49, die Zeitgenossen ebenso wie Künstler und Literaten späterer Jahre bewegte. Das zeigt sich in
den Werken revolutionärer Autoren wie Georg Forster und Büchner. Während Heine im
revolutionären Paris an der deutschen Gegenwart verzagte, entwickelten Schiller und
Goethe sich vom Sturm und Drang zum höfischen Establishment. In der Romantik fand
sich die Verklärung der Vergangenheit (Fouqué) ebenso wie düstere Brechungen der
damaligen Gegenwart (E. T. A. Hoffmann). Ähnliche Entwicklungen traten auch in anderen
europäischen Ländern auf.

Das Bundesarchiv präsentiert verschiedene Filme aus seinen Archivbeständen und stellt die Titel "Durch die Wälder, durch die Auen" (BRD 1956, Regie: G. W. Pabst) und "Heinrich Heine" (BRD 1969/70, Regie: Herbert Seggelke) für die diesjährige DVD bereit.

Die Begleitausstellung zum cinefest lädt traditionell in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg zu einem Besuch ein. (13. November - 13. Dezember 2017, Montag - Samstag, 11-19 Uhr. Eintritt frei)


30. Internationaler Filmhistorischer Kongress in Hamburg

Parallel zum cinefest findet vom 23.11. bis 25.11.2017 der 30. Internationale Filmhistorische Kongress statt, bei dem einige der thematischen Schwerpunkte vertieft werden.