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Die letzte Volkskammer der DDR auf dem Weg in die deutsche Einheit - Neues Online-Angebot des Bundesarchivs und des Bundestages

Berlin, den 18. März 2010

20 Jahre nach den ersten freien und geheimen Wahlen zur Volkskammer der DDR präsentiert das Bundesarchiv die in Kooperation mit dem Deutschen Bundestag digitalisierten Unterlagen dieser letzten Wahlperiode im Internet. Während der Deutsche Bundestag auf seiner Webseite die Druckschriften sowie Protokolle im PDF-Format veröffentlicht und TV-Mitschnitte der 10. Volkskammer anbietet, können auf der Webseite des Bundesarchivs sämtliche 730 Akten mit mehr als 142 000 digitalisierten Seiten eingesehen werden.


Vorstellung des Kooperationsprojektes zwischen dem Deutschen Bundestag und dem Bundesarchiv auf der Pressekonferenz am 16. März 2010 durch Bundestagspräsident Prof. Dr. Lammert.

Vorstellung des Kooperationsprojektes zwischen dem Deutschen Bundestag und dem Bundesarchiv auf der Pressekonferenz am 16. März 2010 durch Bundestagspräsident Prof. Dr. Lammert.

Quelle: Bundesarchiv

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Mit der am 18. März 1990 gewählten Volkskammer entstand erstmals in der DDR ein demokratisches Parlament auf der Grundlage freier Wahlen. Neben den bisherigen Blockparteien waren darin auch die neu gegründeten Parteien und anderen politischen Vereinigungen vertreten. Dieses demokratisch legitimierte Parlament schuf durch seine gesetzgeberische Arbeit Rahmenbedingungen für das Zusammengehen beider deutscher Staaten im Einigungsprozess. In den knapp sechs Monaten absolvierten die Abgeordneten 38 Plenarsitzungen, verabschiedeten 164 Gesetze, fassten 93 Beschlüsse, und gaben zahlreiche Stellungnahmen ab. Neben den Wahlniederschriften und Wahlergebnissen, den Einladungen und stenografischen Protokollen, den Anträgen der Fraktionen und den Sitzungsberichten oder Beschlussprotokollen der 26 Volkskammerausschüsse sind auch Schriftwechselakten und die Eintragungen der neuen Parteien in das Parteienregister im Internet einsehbar.

Kontakt:
Petra Rauschenbach, Tel.: 030/18 7770-500, E-Mail: p.rauschenbach@bundesarchiv.de

Pressekontakt:
Dr. Monika Kaiser, Tel.: 030/18 7770-102, E-Mail: m.kaiser@bundesarchiv.de


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