Das Bundesarchiv

Direkt zur Navigation Direkt zur Unternavigation Direkt zum Artikel

Navigation

Unternavigation

Bundesarchiv und United States Holocaust Memorial Museum unterzeichnen Kooperationsvertrag

Grußwort des Botschafters John B. Emerson (links). Rechts: Präsident Dr. Michael Hollmann (Bundesarchiv), 2.v.l.: Director Radu Ioanid Ph.D. (USHMM)

Grußwort des Botschafters John B. Emerson (links). Rechts: Präsident Dr. Michael Hollmann (Bundesarchiv), 2.v.l.: Director Radu Ioanid Ph.D. (USHMM)

Quelle: US Embassy Berlin

Neues Fenster: Großansicht des Bildes

Im Beisein des US-Botschafters John B. Emerson unterzeichneten Dr. Michael Hollmann, Präsident des Bundesarchivs, und Radu Ioanid Ph.D., Director International Archival Programs des United States Holocaust Memorial Museums (USHMM), am 5. Februar 2014 in der amerikanischen Botschaft in Berlin einen Kooperationsvertrag. Der Vertrag stellt die langjährige Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen auf ein festes Fundament und öffnet die Tür für weitere gemeinsame Projekte.

Das Bundesarchiv bekennt sich zu der Aufgabe, durch die Bereitstellung von Unterlagen zur Dokumentation von NS-Gewaltverbrechen das Ziel des USHMM zu unterstützen, die Weitergabe und Verbreitung der Kenntnisse über den Holocaust auf der ganzen Welt zu befördern. Zu diesem Zweck definiert der Vertrag Bedingungen für die Durchführung von Reproduktionsprojekten, in denen im Auftrag des Washingtoner Museums Archivgut des Bundes in großem Umfang mikroverfilmt oder digitalisiert wird. Das Museum verpflichtet sich und seine Benutzer zur Einhaltung der archivgesetzlichen Regelungen für den Zugang zu personenbezogenen Unterlagen.


Gruppenbild auf der Terrasse der US-Botschaft, v.l.n.r.: A. Steck (USHMM), R. Kleindiek (BMFSFJ), M. Hollmann (BArch), R. Ioanid, K. Müller (beide USHMM), T. Herrmann, A. Hänger (beide BArch)

Gruppenbild auf der Terrasse der US-Botschaft, v.l.n.r.: A. Steck (USHMM), R. Kleindiek (BMFSFJ), M. Hollmann (BArch), R. Ioanid, K. Müller (beide USHMM), T. Herrmann, A. Hänger (beide BArch)

Quelle: US Embassy Berlin

Neues Fenster: Großansicht des Bildes

Beide Kooperationspartner zeigten sich sehr erfreut über den Abschluss des in langjährigen Vorverhandlungen ausgearbeiteten Vertrags. Die Investitionen des USHMM in die Reproduktion von Archivgut kommen nicht zuletzt dem Schutz der Originale zugute: Das Bundesarchiv erhält eine hochwertige Kopie aller entstehenden Mikrofilme und Zugriff auf eventuelle Digitalisate. Die Holocaust-Forschung insbesondere in den USA wird durch die Zugangsmöglichkeit über das USHMM unterstützt. Durch den Vertrag ist aber gleichzeitig sichergestellt, dass die Benutzung der Unterlagen dort zu denselben Bedingungen erfolgt wie im Bundesarchiv. Das USHMM erhofft sich von der Vereinbarung eine Musterfunktion für weitere Partnerschaften mit Archiven in Europa.


R. Ioanid (links sitzend) und M. Hollmann (rechts sitzend) während...

R. Ioanid (links sitzend) und M. Hollmann (rechts sitzend) während...

Quelle: US Embassy Berlin

Neues Fenster: Großansicht des Bildes
... und nach der Unterzeichnung des Vertrags. Stehend v.l.n.r.: Botschafter Emerson, R. Kleindiek, A. Steck, K. Müller, T. Herrmann, A. Hänger

... und nach der Unterzeichnung des Vertrags. Stehend v.l.n.r.: Botschafter Emerson, R. Kleindiek, A. Steck, K. Müller, T. Herrmann, A. Hänger

Quelle: US Embassy Berlin

Neues Fenster: Großansicht des Bildes