Das Bundesarchiv

Direkt zur Navigation Direkt zur Unternavigation Direkt zum Artikel

Navigation

Unternavigation

"Was treiben die Deutschen in Afrika?!" Deutschland und Kamerun in Fotos und Dokumenten aus dem Bundesarchiv

Ausstellung
Rastatt
10.05.2017, 19:00 Uhr
- 10.05.2017, 21:00 Uhr

Das Bundesarchiv und der Förderverein der Erinnerungsstätte laden Sie herzlich ein zur Ausstellungseröffnung und zum Vortrag von Christian Bommarius "Der gute Deutsche. Die Ermordung Manga Bells in Kamerun 1914". Der Eintritt ist frei!

Hochzeitspaar in Duala, vor 1916.

Hochzeitspaar in Duala, vor 1916.

Quelle: BArch, Bild 146-2006-0136; Fotograf: o. Ang.

Neues Fenster: Großansicht des Bildes

In der ruhmlosen deutschen Kolonialgeschichte schlägt Christian Bommarius ein besonderes finsteres Kapitel auf: Er stellt uns Manga Bell vor, einen König der Duala, der eine Deutsche Schule besucht hatte und 1891 fünf Jahre lang als Pflegekind in einer deutschen Familie in Aalen lebte.

Christian Bommarius studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Von 1987 bis 1997 war er Korrespondent der dpa, u.a. beim Bundesverfassungsgericht. Danach leitete er zwei Jahre lang das Ressort Politik der Badischen Zeitung, bevor er 1999 zur Berliner Zeitung wechselte. Seit 2010 arbeitet er als Chefkommentator der DuMont Redaktionsgemeinschaft.

Musikalisch wird die Veranstaltung vom Duo "Geschichte in Liedern" (Stephan Höning und Joachim Seltmann) umrahmt.

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt der Förderverein der Erinnerungsstätte zu einem Umtrunk ein.

Kontakt: erinnerung@bundesarchiv.de, Tel.: 07222/77139-0

Die Ausstellung „Was treiben die Deutschen in Afrika?!″ präsentiert bildliche Zeugnisse von Begegnungen zwischen Kamerunern und Deutschen. In der Erinnerungsstätte sind ergänzend zu den Fotografien besondere Schriftstücke aus dem Bundesarchiv zu sehen, u.a der 1885 unterzeichnete „Schutzvertrag″ und das Motiv, das für die Flagge der deutschen Kolonie vorgeschlagen wurde. Dokumentiert wird zum Beispiel die Bitte der kamerunischen Befreiungsorganisation an die SED um Unterstützung ihrer Ziele oder auch die Gepäckliste von Bundespräsident Heinrich Lübke bei seinem Staatsbesuch 1966.

Die gemeinsame Ausstellung von Bundesarchiv und Goethe-Institut ist während der Öffnungszeiten der Erinnerungsstätte bis zum 3. September 2017 zu sehen.