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Erich Honecker. Das Leben davor 1912-1945

Vortrag
Berlin
15.06.2017, 18:00 Uhr
- 15.06.2017, 20:00 Uhr

Einladung zum Vortrag von Prof. Dr. Martin Sabrow am 15. Juni 2017 im Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin

Erich Honecker nach der Verhaftung im Dez. 1935

Erich Honecker nach der Verhaftung im Dez. 1935

Quelle: BArch, Bild 183-w0910-315

2. Vortrag des Jahres 2017 der gemeinsamen Vortragsreihe des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung, der Johannes-Sassenbach-Gesellschaft und der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv

Prof. Dr. Martin Sabrow:

Historiker; Jg. 1954; 1972-1977 Studium der Geschichte, Germanistik, Politologie in Kiel und Marburg/Lahn; 1979-1993 Studienreferendar bzw. Studienrat in Berlin; 1993 Promotion zum Dr.phil. an der Universität Freiburg mit einer Dissertation zu politischen Attentaten in der frühen Weimarer Republik; 2000 Habilitation an der Freien Universität Berlin mit einer Habilitationsschrift über die DDR-Geschichtswissenschaft 1949-1969; 2004-2009 Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Potsdam; seit Dez. 2004 Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam; 2005-2006 Vorsitzender der Expertenkommission der Bundesregierung zur Erarbeitung eines Geschichtsverbundes "Aufarbeitung der SED-Diktatur"; 2007 Gastprofessor an der Universität Bologna; seit 2009 Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin

Forschungsschwerpunkte: Politische Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, Diktaturforschung, Historiographie- und Erinnerungsgeschichte



Spielmannszug des Roten Frontkämpferbundes in Wiebelskirchen, um 1929.
1. Reihe rechts: Erich Honecker

Spielmannszug des Roten Frontkämpferbundes in Wiebelskirchen, um 1929. 1. Reihe rechts: Erich Honecker

Quelle: BArch, Bild 183-w0910-324

Veröffentlichungen (Auswahl):

Erich Honecker. Das Leben davor 1912-1945, München 2016; Zeitgeschichte schreiben, Göttingen 2014; Die Zeit der Zeitgeschichte, Göttingen 2012; Das Diktat des Konsenses. Geschichtswissenschaft in der DDR 1949-1969 (= Ordnungssysteme. Studien zur Ideengeschichte der Neuzeit, Bd. 8), München 2001; Herr und Hanswurst. Das tragische Schicksal des Hofgelehrten Jacob Paul von Gundling, Stuttgart/München 2001; Die verdrängte Verschwörung. Der Rathenau-Mord und die deutsche Gegenrevolution, Frankfurt a.M. 1999; Die Macht der Mythen. Walther Rathenau im öffentlichen Gedächtnis. Sechs Essays, Berlin 1998; Der Rathenaumord. Rekonstruktion einer Verschwörung gegen die Republik von Weimar, München 1994; zus. mit Jörg Baberowski/Eckart Conze/Philipp Gassert, Geschichte ist immer Gegenwart. Vier Thesen zur Zeitgeschichte, Stuttgart/München 2001

Beginn um 18 Uhr im Konferenzraum, Haus 912, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.