Das Bundesarchiv

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„Offensive 77“. Linksterrorismus der Roten Armee Fraktion und politische Reaktionen

Ausstellung
Koblenz
25.09.2017
- 22.12.2017

Ausstellung im Bundesarchiv, Koblenz, bis 22. Dezember 2017

Seit der Verhaftung von Siegfried Haag im August 1976 sind im Bundeskriminalamt Pläne bekannt, die inhaftierten RAF-Mitglieder zu befreien. Trotz der akribischen Auswertung der beschlagnahmten Papiere kann nicht ermittelt werden, wer konkret von einem Attentat bedroht, wann genau damit zu rechnen ist.

Am 7. April 1977 wird Generalbundesanwalt Siegfried Buback ermordet, am 31. Juli der Vorstandssprecher der Dresdner Bank Jürgen Ponto. Mit der Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer und der Lufthansamaschine „Landshut“ erreicht die Terrorwelle im „Deutschen Herbst“ ihren Höhepunkt: Auf den 5. September folgen 44 Tage höchster Anspannung.

In Akten aus dem Bundeskanzleramt spiegeln sich die dramatischen Ereignisse dieser Wochen wider. Für diese Ausstellung ausgewählte Schriftstücke geben exemplarisch Einblick, wie die Bundesregierung auf die Herausforderung durch politische Gewaltkriminalität in den 1970er Jahren reagiert hat.

Zeichnung: Rinah Lang