Das Bundesarchiv

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"Offensive 77" Linksterrorismus der Roten Armee Fraktion und politische Reaktionen

Ausstellung
Rastatt
21.11.2017
- 31.03.2018

Ausstellung des Bundesarchivs

1977 halten linksterroristische Attentate Öffentlichkeit und Politik in Atem: Am 7. April wird Generalbundesanwalt Siegfried Buback ermordet, am 31. Juli der Vorstandssprecher der Dresdner Bank Jürgen Ponto. Die „Offensive 77″ der Roten Armee Fraktion hat begonnen. Hinweise auf geplante Anschläge waren im November des Vorjahres bei der Verhaftung von Siegfried Haag sichergestellt worden. Wen genau die RAF ins Visier genommen hatte, ging daraus allerdings nicht hervor. Alle Aktionen dienen einem vorrangigen Ziel: Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Jan-Carl Raspe u.a. inhaftierte RAF-Mitglieder zu befreien. Mit der Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer und der Lufthansamaschine Landshut erreicht die Terrorwelle im Deutschen Herbst ihren Höhepunkt. In Akten aus dem Bundeskanzleramt, dem Innenministerium oder der Bundesanwaltschaft spiegeln sich die dramatischen Ereignisse jener sechs Wochen höchster Anspannung wider.

Die Ausstellung kann vom 21. November 2017 bis zum 31. März 2018 zu den regulären Öffnungszeiten der Erinnerungsstätte kostenfrei besichtigt werden.