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„Freiheit 1848 – ein europäischer Traum“

Inszenierung feiert Deutschlandpremiere im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde

04.11.2022

Öffentlichkeitsarbeit

Plakat

Das Jahr 1848 steht für den Ruf nach Freiheit, für den Kampf gegen Unterdrückung und für Selbstbestimmung und für den Kampf um die Einheit der Nation. Es steht für die Anfänge einer deutschen Demokratie, für das Ringen um Freiheiten, wie sie heute selbstverständlich erscheinen, um die aber weltweit gerungen wird. Die neue Produktion des Axensprung Theaters, die am 9. November 2022 im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde Deutschlandpremiere feiert, setzt sich mit entscheidenden Ereignissen und Personen aus der Zeit zwischen März 1848 und Juli 1849 auseinander. Die Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte in Rastatt hat das Projekt initiiert und gefördert.

In der Inszenierung wogt es hin und her: Radikale Demokraten proben den Aufstand. Liberale Bürger wollen Freiheit, haben aber Angst vor Anarchie, überforderte Monarchen sind hin- und hergerissen zwischen Zugeständnissen und brutalem Gegenschlag. Und mittendrin die Nationalversammlung, in der heftig um eine Verfassung gestritten wird: Wie soll die deutsche Nation aussehen? Mit welchen Freiheiten und für wen? Soll es eine Republik oder konstitutionelle Monarchie werden? Durch das Stück unter der Regie von Erik Schäffler ziehen sich drei Handlungsstränge, die in Form einer Parallelmontage miteinander verwoben werden. In historischen und selbst komponierten Liedern werden die Ereignisse und Protagonisten, aber auch Phänomene, wie die europäische Dimension der Volksaufstände, musikalisch eingebettet.

Termin: „Freiheit! 1848 - Ein europäischer Traum“: 9., 10. und 11 November, 19.30 Uhr im Bundesarchiv, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin-Lichterfelde. Eintritt frei.