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Badische Revolutionäre, der amerikanische Bürgerkrieg und die deutsche Demokratie

Vortrag von Professor Dr. Wolfgang Hochbruck

Kalender 06.06.2019

Uhrzeit 19:00 – 21:00

Standort Rastatt

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Wir laden Sie ein zum Vortrag von
Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck: Badische Revolutionäre, der amerikanische Bürgerkrieg und die deutsche Demokratie
Veranstaltungsort: Vortragssaal (OG) der Erinnerungsstätte im Residenzschloss Rastatt.
Eintritt frei!

Franz Sigel aus Sinzheim, Max Weber aus Achern und der Säckinger Mützenmacher Adolph Dengler: Alle drei werden 1824 geboren, beteiligen sich an der Revolution 1848/49 und müssen nach deren Scheitern fliehen. Ihre neue Heimat wird die USA.
Sie mischen sich ein, als 1861 elf US-Bundesstaaten gegen die Regierung von Abraham Lincoln rebellieren. Die Aufständischen behaupten, für ihre Freiheit und Rechte zu kämpfen. Tatsächlich meinen die Rebellen damit aber vor allem das Recht, Sklaven zu halten. Viele der nach 1848/49 in die USA emigrierten deutschen Revolutionäre greifen aktiv in die amerikanische Politik ein. In den Reihen der Unionsarmee tragen sie zum Sieg über die Sezessionisten bei.

Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck studierte in Freiburg Englisch und Deutsch für das Lehramt. Nach seiner Habilitation in Stuttgart lehrte er als Universitätsprofessor in Braunschweig und seit 2003 im Fach Nordamerikanische Philologie an der Universität Freiburg. Unter anderem ist er Zweiter Vorsitzender im Carl-Schurz-Haus Deutsch-Amerikanisches Institut e.V. und Vorstandsmitglied des Fördervereins der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte. In seinem Vortrag widmet er sich auch der Frage, ob wir in Deutschland ein Denkmal für die „Forty-Eighters“ brauchen.

Nach der Veranstaltung lädt der Förderverein zu einem Umtrunk ein.

Die Mitglieder des Fördervereins sind bereits um 17 Uhr zur Jahreshauptversammlung in die Erinnerungsstätte eingeladen.

Um Anmeldung wird gebeten: erinnerung@bundesarchiv.de oder telefonisch unter 07222 / 77139-0. Die Anmeldung ist nicht mit einer Sitzplatzreservierung verbunden.