2.13.2 (vpa1p): 2. Mechernicher Werke.

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Das Kabinett von Papen Band 1Das Kabinett von Papen Bild 183-R1230-505Wahllokal in Berlin Bild 102-03497AGöring, Esser und Rauch B 145 Bild-P046294Ausnahmezustand in Berlin während des „Preußenschlages“.Bild 102-13679

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RTF

[32]2. Mechernicher Werke.

Dem Vorschlag des Reichswirtschaftsministers, die Gewerkschaft Mechernicher Werke weitere zwei Jahre aus Reichsmitteln zu unterstützen5, wurde zugestimmt. Der Beschluß soll in der Presse veröffentlicht werden.

5

In seiner Kabinettsvorlage vom 20. 4./27.5.32 hatte der RWiM mitgeteilt: Für die aus sozial- und wirtschaftspolitischen Gründen (u. a. Devisenersparnis) dringend erforderliche Aufrechterhaltung der Bleigrube „Gewerkschaft Mechernicher Werke“ (Eifel) seien aus öffentlichen Mitteln seit 1928 annähernd 4 Mio RM je zur Hälfte vom Reiche und Preußen aufgewendet worden. Da wegen der hohen Weltvorräte an Blei, die zu starkem Preisverfall geführt hätten, mit einer nennenswerten Besserung auf dem Bleimarkt nicht zu rechnen sei, werde die Grube auch in absehbarer Zeit nicht ohne öffentliche Zuschüsse weiterarbeiten können. Er schlage daher vor, den Mechernicher Werken in den Rechnungsjahren 1932 und 1933 einen laufenden monatlichen Zuschuß von 80 000 RM zu gewähren. Erforderlich sei außerdem eine einmalige sofortige Beihilfe von 250 000 RM, die für „Betriebsverbesserungen“ verwendet werden solle. Im Rechnungsjahre 1932 würden somit „vom Reiche und Preußen je 605 000 RM und vom Reiche ferner 55 000 RM Zinsen, von diesem insgesamt also 660 000 RM zur Verfügung zu stellen sein“ (R 43 I/2179, Bl. 144–146, 170). Weiteres umfangreiches Material zur Vorgeschichte bezw. zur Fortsetzung der Stützungsaktion in den nachfolgenden Rechnungsjahren in R 43 I/2177–2178; R 2/15396–15398.

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