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Das schwarz-weiße Bild zeigt elf Männer, aufgestellt in zwei Reihen. Die fünf Männer der vorderen Reihe sitzen auf Stühlen, der Rest steht hinter ihnen. Die Männer tragen Anzüge und haben große Schnurbärte. Der Präsident Anton Geißen sitzt in der Mitte.

Gruppenbild der vorläufigen badischen Volksregierung von 1918. In der Mitte Präsident Anton Geiß. In zweiter Reihe (dritter von links) Justizminister Ludwig Marum. LABW GLA Karlsruhe J-Ac B 116.

Ein Leben für Recht und Republik. Ludwig Marum (1882-1934)

Zeit

-
  • Montag: 09:30 - 17:00 Uhr
  • Dienstag: 09:30 - 17:00 Uhr
  • Mittwoch: 09:30 - 17:00 Uhr
  • Donnerstag: 09:30 - 17:00 Uhr
  • Freitag: 09:30 - 14:00 Uhr
  • Sonntag: 09:30 - 17:00 Uhr
Ort

Bundesarchiv Rastatt – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 (Schloss)
76437 Rastatt
Telefon: 030 18665-1133
E-Mail: erinnerung@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv Rastatt – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 (Schloss)
76437 Rastatt
Telefon: 030 18665-1133
E-Mail: erinnerung@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Der jüdische Rechtsanwalt Ludwig Marum war einer der Wegbereiter der parlamentarischen Demokratie in Baden 1918/19. Zeitlebens setzte er sich für Humanität, religiöse Toleranz und Gleichberechtigung ein. Sein unerschütterlicher Glaube an den Rechtsstaat, sein Beharren auf Recht und Gesetz, seine Zugehörigkeit zur SPD, aber auch seine jüdischen Wurzeln führten dazu, dass er unmittelbar nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten verhaftet und in ein Lager verschleppt wurde. Ludwig Marum steht dafür, dass Freiheit und Rechtsstaatlichkeit auch in einer Demokratie stets verteidigt werden müssen.

Die Sonderausstellung zeigt das Lebens Marums und seiner Angehörigen anhand von historischen Fotographien und Dokumenten und beschreibt so eine deutsch-jüdische Familiengeschichte, die trotz aller Ungewöhnlichkeit einen Einblick in das öffentliche Leben des 20. Jahrhunderts gewährt.

Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, dem Landesarchiv Baden-Württemberg und dem Forum Ludwig Marum e.V. konzipiert und gestaltet. Sie ist vom 15. Oktober 2025 bis zum 12. April 2026 im Revolutionsmuseum Rastatt zu sehen. Der Weg zum Ausstellungsraum im 1. OG ist nicht barrierefrei.

Im Rahmen der Sonderausstellung findet ein Begleitprogramm statt. Nähere Informationen dazu folgen.

Der Eintritt ist frei!

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