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Blick auf die ehemalige Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg

Blick auf die ehemalige Stasi-Zentrale, den heutigen „Campus für Demokratie“, Quelle: Dronebrothers.de

„Jugendstrafvollzug in der DDR“

Zeit

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  • Montag: 10:00 - 18:00 Uhr
  • Dienstag: 10:00 - 18:00 Uhr
  • Mittwoch: 10:00 - 18:00 Uhr
  • Donnerstag: 10:00 - 18:00 Uhr
  • Freitag: 10:00 - 18:00 Uhr
  • Samstag: 10:00 - 18:00 Uhr
  • Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr
Ort

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103
"Haus 22"
10365 Berlin
Telefon: 030 18665-6699
E-Mail: campus@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv
Frankfurter Allee 204
10365 Berlin
Telefon: 030 18665-6699
E-Mail: campus@bundesarchiv.de

Mitveranstalter

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG)
Ruschestr. 103, Haus 1, 6. Etage
10365 Berlin

Zeit-Geschichte(n) Verein für erlebte Geschichte e.V.
Große Ulrichstraße 51
06108 Halle (Saale)
Telefon: 0345 20360-40
E-Mail: post@zeit-geschichten.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Die sogenannten „Jugendhäuser“ der DDR waren Gefängnisse für jugendliche Straftäter. Die Wanderausstellung beleuchtet auf 16 Tafeln sowie anhand originaler Objekte anschaulich und gut verständlich die Realität hinter den Gefängnismauern. Im Mittelpunkt stehen der Haftalltag und die Bedingungen in den Jugendhäusern von Halle, Hohenleuben, Dessau und Torgau.
Die Unterbringung war geprägt von einem strengen Tagesablauf, Zwangsarbeit, militärischem Drill und systematischer Drangsalierung. Gleichzeitig zeigen die Berichte aber auch den Eigensinn und den Widerstandsgeist der jungen Inhaftierten. Machtmissbrauch durch das Aufsichtspersonal sowie eine brutale Häftlingshierarchie unterliefen den offiziell propagierten Erziehungsauftrag massiv. Zahlreiche Fotos und persönliche Dokumente früherer Häftlinge vermitteln eindrückliche und bewegende Einblicke in das Leben junger Frauen und Männer hinter Stacheldraht und Gefängnismauern.

Eine Ausstellung des Zeit-Geschichte(n) e.V. Halle in Kooperation mit Gedenkstätte Roter Ochse Halle (Saale), Erinnerungsort Torgau/Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk".

Finanziert wurde die Ausstellung von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, den Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie der Stiftung Sächsische Gedenkstätten.

Vortrag zur Finissage am 17. Februar 2026 von Prof. Dr. Udo Grashoff zum Thema „Makarenko und die Anfänge des DDR-Jugendstrafvollzugs im Jugendhaus Dessau“. Beginn: 17:00 Uhr; Ort: "Haus 7", Raum 427. Im Anschluss Kuratorenführung durch die Wanderausstellung in "Haus 22".

Die Ausstellung kann vom 11. Dezember 2025 bis zum 17. Februar 2026 auf dem Campus für Demokratie, "Haus 22" (U-Bahnhof Magdalenenstraße) täglich von 10:0018:00 Uhr kostenfrei besichtigt werden. Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.

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