2.66.7 (k1951k): 7. Mitteilung über die in Aussicht genommene Besetzung von auswärtigen Vertretungen, AA

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 4. 1951Kabinettssitzung im Palais Schaumburg am 5. Juni 1951.Foto: Die Hochkomissare der drei Westmächte in Deutschland.Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland - Verdienstkreuz am BandeFoto: Otto Lenz

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7. Mitteilung über die in Aussicht genommene Besetzung von auswärtigen Vertretungen, AA

Das Kabinett nimmt von der Liste über die in Aussicht genommene Besetzung auswärtiger Vertretungen Kenntnis 19. Es bleibt den einzelnen Kabinettsmitgliedern vorbehalten, gegebenenfalls noch irgendwelche Vorstellungen oder Gegenvorstellungen gegen einzelne Persönlichkeiten zu erheben. Der Bundesminister für Verkehr bittet, insbesondere nochmals wegen Prof. Herbig 20 Erkundigungen einzuziehen, da ihm mitgeteilt sei, daß Herbig noch bis 1948 zu einem Ostblockpolitiker Beziehungen gehabt habe. Die Bundesminister für Wirtschaft und für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten glauben, Herrn Dr. Kaumann zur Zeit noch nicht entbehren zu können. Sie sind der Meinung, daß sie ihn bei der Bedeutung des Ost-West-Handels noch etwa 2 bis 3 Monate für seine gegenwärtige Tätigkeit notwendig hätten 21.

19

Als Botschafter wurden vorgeschlagen: Dr. Wilhelm Haas für Ankara; Prof. Dr. Ernst Wilhelm Meyer für Delhi; Dr. Karl von Campe für Santiago. Als Gesandte wurden vorgeschlagen: Dr. Gottfried Kaumann für Bangkok; Dr. Friedrich Wilhelm Holzapfel für Bern; Dr. Ernst-Günther Mohr für Caracas; Hans von Hentig für Djakarta; Wilhelm Mackeben für Lima; Prof. Gustav Herbig für Montevideo; Dr. Joachim Kühn für Quito; Dr. Walther Hess für Sidney. Als Generalkonsuln wurden vorgeschlagen: Dr. Adolf Reifferscheidt für Casablanca; Dr. Herbert Nöhring für Singapore; Dr. Wolfgang Krauel für Sao Paulo. Als Konsuln wurden vorgeschlagen: Dr. Heinrich Rieber für Lille; Ludwig Beye für Nairobi; Dr. Rudolf Pamperrien für Porto Alegre; Dr. Hermann Schlag für Los Angeles; Karl Wilhelm Steimer für Lourenço Marques und Dr. Heinrich Böx für St. Louis (B 134/3352).

20

Gustav Herbig (1888-1965). 1919-1938 Lehrer im Sudetenland. 1938 bis zur Versetzung in den Ruhestand 1942 Lehrer an der Handelsakademie in Prag. 1949-1951 MdB (SPD). 1952-1954 Gesandter in Montevideo. - Fortgang 199. Sitzung am 1. Febr. 1952 TOP 6.

21

Fortgang (Kaumann) 237. Sitzung am 25. Juli 1952 TOP 6.

Außerhalb der Tagesordnung

[Es folgen TOP A bis D dieser Sitzung.]

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