2.53.4 (k1956k): D. Freigabe des Flughafens Köln-Wahn

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[D.] Freigabe des Flughafens Köln-Wahn

Der Bundeskanzler berichtet über die Störung der Landung des Flugzeuges von Ministerpräsident Mollet durch englische Düsenjäger 15. Ein solches Vorkommnis dürfe sich nicht wiederholen. Es müsse daher die völlige Freigabe des Flugplatzes Köln-Wahn für den zivilen Flugdienst gefordert werden. Der Bundesminister für Verkehr unterstützt diese Forderung. Eine Kombination von zivilen und militärischen Flughäfen sei unhaltbar. Ein Ersatzflugplatz für englische Militärflugzeuge sei nicht erforderlich. Die vorhandenen Flughäfen seien ausreichend. Er empfehle daher einen Brief an den englischen Botschafter und eine Kabinettvorlage, die dem Bundesverteidigungsminister aufgibt, die Freigabe des Flugplatzes zu erwirken. Das Kabinett ist einverstanden 16.

15

Die Sondermaschine Mollets hatte am 29. Sept. 1956 etwa eine Stunde auf die Landeerlaubnis durch die britische Flughafenverwaltung warten müssen (Schreiben der Oberstadtverwaltung Köln an das Bundeskanzleramt vom 1. Okt. 1956 in B 136/1573). - Seit 1949 hatte sich die Bundesregierung um die Freigabe des 1945 von der britischen Besatzungsmacht belegten Flugplatzes bemüht. 1953 waren dort etwa 60 Düsenjäger stationiert worden. Die Benutzung des Flughafens für militärische und zivile Zwecke seit 1953 hatte immer wieder zu Behinderungen geführt.

16

Fortgang 157. Sitzung am 17. Okt. 1956 TOP D.

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