3.1.4 (k1956k): Der Chef des Presse- und Informationsamtes

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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Text

Der Chef des Presse- und Informationsamtes

Der Bundesregierung (BPA)

Felix von Eckardt (1903-1979)

1927-1929 außenpolitischer Berichterstatter des Hauses Ullstein, 1929-1932 Presseattaché an der deutschen Gesandtschaft in Brüssel, 1933-1945 Tätigkeit als Filmbuchautor und Dialogregisseur; 1945-1951 Begründer, Herausgeber und Chefredakteur des Weserkurier, 1952-1955 Chef des BPA, 1955-1956 Botschafter bei den Vereinten Nationen; 1956-1962 erneut Chef des BPA (1958 Staatssekretär); 1962-1965 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin; 1965-1972 MdB (CDU).

Edmund Forschbach (1903-1988)

1932-1940 Rechtsanwalt, 1933 Mitglied des Preußischen Landtages und 1933-1934 des Reichstages (DNVP), 1940-1945 Beauftragter Richter beim Amts- und Landgericht Breslau; 1946-1951 Stadtverwaltung Köln, 1951-1954 und 1956-1957 BMI, 1954-1955 stellvertretender und 1955-1956 kommissarischer Leiter des BPA, 1957-1968 BMG.

Dr. iur. Robert Dvorak (1906-1991)

1932-1934 Journalist bei der Gelsenkirchener Zeitung, 1934-1946 Werbetexter bei Bayer, Leverkusen, während des Krieges Dolmetscher beim OKW in Berlin; 1946-1950 Korrespondent bei der Tageszeitung Die Welt, 1951-1954 Pressereferent an der deutschen Botschaft in Brüssel, 1955-1956 stellvertretender Leiter des BPA, 1956-1971 erneut im auswärtigen Dienst mit Stationen in Den Haag (1956-1961) und Genua (1961-1963 und 1968-1971).

Werner Krueger (geb. 1915)

1937 Redakteur der Westfälischen Volkszeitung; 1946 Redakteur der Westfalenpost, 1947 Pressereferent beim CDU-Zonenausschuß der Britischen Zone, 1950-1954 BPA (1950 Persönlicher Referent des Chefs des BPA, 1950-1951 Leiter der Abteilung Inland, 1951-1954 Stellvertreter des Bundespressechefs), 1954-1956 Chefredakteur der Abteilung Fernsehen beim NWDR Hamburg/Köln bzw. ab 1955 beim WDR Köln, Juli 1956-Jan. 1967 erneut stellvertretender Chef des BPA, 1967 Beauftragter für den Aufbau des Planungsstabes im Bundeskanzleramt.

Dr. iur. Wolfgang Glaesser (1908-1973)

1934 Emigration nach Österreich und 1938 in die Schweiz, dort bis 1950 u.a. Mitarbeiter der Neuen Zürcher Zeitung, Vorsitzender der Liberaldemokratischen Vereinigung der Deutschen in der Schweiz und Geschäftsführender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Demokratisches Deutschland, Gründungsmitglied der FDP, zeitweise im Bundesvorstand, 1950-1973 BPA (1951-1963 Leiter der Abteilung Inland, 1963-1966 der Abteilung Information, seit 1966 Abteilungsleiter z.b.V.).

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