4.2 (k1962k): B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 15. 1962Fünftes Kabinett AdenauerEWG-BinnenzollsenkungStaatsbesuch de GaulleAktion Adler

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B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

Dr. Helmut Allardt (1907-1987)

1936-1945 auswärtiger Dienst mit Stationen in Teheran (1938-1940), Kopenhagen (1940-1941) und Ankara (1941-1945), 1945-1946 in britischer Internierung, 1947-1949 Mitarbeiter des wirtschaftspolitischen Verlags „Archiv der Gegenwart" in Wien, 1949-1952 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes bzw. BMWi, dort Angestellter in der Handelspolitischen Abteilung, seit 1952 erneut Auswärtiges Amt, dort 1952-1954 in der Handelspolitischen Abteilung Leiter des Referates 416 (Europäischer, Mittlerer und Naher Osten), 1954-1958 Botschafter in Djakarta, 1958-1961 bei der EWG in Brüssel, dort beim Kommissar für Überseeische Entwicklungsfragen Generaldirektor mit Zuständigkeit für die assoziierten Gebiete, 1961-1963 Leiter der Handelspolitischen Abteilung im Auswärtigen Amt, 1963-1968 Botschafter in Madrid, 1968-1972 Botschafter in Moskau.

Walter Bargatzky (1910-1998)

1937-1945 Reichsjustizministerium, 1939-1944 Kriegsdienst, 1945-1948 Polizeidirektor in Baden-Baden, 1948-1950 Direktor beim Verwaltungsgericht Baden-Baden, 1950-1962 BMI, dort 1950-1952 Leiter des Referates I A 3 (Wahlrecht, Parteien), 1952-1953 Leiter des Referates VI A 4 (Generalreferat für die Angelegenheiten des Bundesgrenzschutzes und der Bereitschaftspolizeien der Länder), 1952-1954 zugleich (bis 1953) in Unterabteilung ZB (Ziviler Bevölkerungsschutz) Leiter des Referates ZB I (u. a. zuständig für Allgemeine Angelegenheiten, Rechtsfragen, Zusammenarbeit mit den Ländern, Grundsätzliche Fragen des Truppenvertrages, EVG-Vertrag, Mitwirkung bei der militärischen Verteidigung), 1954-1955 Leiter der Unterabteilung VI A (Polizeirecht und Staatsschutz), 1955-1957 Leiter der Abteilung VI (Öffentliche Sicherheit), 1958-1962 Leiter der Abteilung ZB bzw. (ab 1958) der Abteilung VII (Ziviler Bevölkerungsschutz), 1963-1966 Staatssekretär im BMGes, 1950-1967 Vizepräsident und 1967-1982 Präsident des Deutschen Roten Kreuzes.

Karl Blessing (1900-1971)

Seit 1920 Tätigkeit bei der Reichsbank, 1930-1934 abgeordnet zur Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), dort Abteilungsleiter, 1934-1937 Reichswirtschaftsministerium, 1937-1939 Mitglied des Reichsbankdirektoriums, 1939-1941 Vorstandsmitglied der Margarine-Union AG (Tochtergesellschaft von Unilever), 1941-1945 kriegsdienstverpflichtet in der Mineralölwirtschaft, 1948-1957 erneut Tätigkeit bei Unilever, Mitglied von Aufsichtsräten verschiedener Unternehmen, 1958-1969 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Dr. Curt Bretschneider (1898-1966)

1926-1945 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1946-1948 Referent, später Leiter der Haushaltsabteilung beim Zentralhaushaltsamt für die Britische Zone in Hamburg, 1948-1963 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BML, dort 1950-1952 Leiter des Referats I 4 (Haushalts-, Rechnungs- und Kassenwesen), 1952-1955 Leiter der Unterabteilung I A (Organisation und Haushalt), 1955-1958 Leiter der Abteilung III (Ernährungswirtschaft), 1958-1963 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung).

Dr. Werner Dollinger siehe Regelmäßige Teilnehmer - Der Bundesschatzminister

Wolfgang Döring (1919-1963)

1938-1945 Berufsoffizier, zuletzt Hauptmann bei der Panzertruppe, 1946-1950 Betriebsleiter, 1950-1956 Hauptgeschäftsführer der FDP Nordrhein-Westfalen, 1954-1958 MdL Nordrhein-Westfalen, dort 1956-1958 Fraktionsvorsitzender, 1956-1957 Bundeswahlkampfleiter der FDP, 1957-1963 MdB, dort 1961-1963 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1958-1963 Mitglied des FDP-Bundesvorstands, 1962-1963 stellvertretender Bundesvorsitzender.

Josef Hermann Dufhues (1908-1971)

1935-1945 Rechtsanwalt, 1945 Mitbegründer der CDU Westfalen, 1946-1950 Vorsitzender der Jungen Union Westfalen, 1949-1950 Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands, 1945-1946 Richter am Landgericht Bochum, ab 1946 erneut Rechtsanwalt, ab 1951 gleichzeitig Notar, 1946-1947 und 1950-1971 MdL Nordrhein-Westfalen, 1955-1971 Vorsitzender des Verwaltungsrates des Westdeutschen Rundfunks, 1958-1962 (26. Juli) Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, 1959-1971 Vorsitzender des Landesverbandes Westfalen-Lippe der CDU, 1962-1966 geschäftsführender Bundesvorsitzender der CDU, 1966-1969 Vorsitzender des Präsidiums der CDU in Nordrhein-Westfalen, 1966 Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen.

Felix von Eckardt siehe Regelmäßige Teilnehmer - Der Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung

Dr. Ernst Féaux de la Croix (1906-1995)

1934-1945 Reichsjustizministerium, 1946 Regional Food Office, Hamburg, 1946-1949 Tätigkeit in einem Steuerberatungsbüro in Berlin, 1949-1971 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebietes bzw. BMF, dort 1950-1952 Leiter des Referates VI 4 (Gesetzgebung über Reichs- und Staatsvermögen), 1952 zusätzlich Leiter des Referates II B 1 (Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft), 1953-1959 Leiter der Unterabteilung V B (Wiedergutmachung, Liquidation des Krieges, Rechtsangelegenheiten), 1959-1971 Leiter der Abteilung VI (Liquidation des Krieges, Verteidigungslasten, Finanzielle Verteidigungsangelegenheiten, Rechtsangelegenheiten).

Friedrich Albert Foertsch (1900-1976)

Seit 1918 Berufssoldat, im Zweiten Weltkrieg zuletzt 1943-1945 (Januar) Chef des Generalstabs der 18. Armee und anschließend bis Kriegsende der Heeresgruppe Kurland, 1945-1955 Kriegsgefangenschaft, seit 1956 Bundeswehr, dort 1956-1958 Kommandeur der 2. Panzergrenadierdivision mit zwischenzeitlicher Beauftragung als Kommandeur des II. Korps, 1959-1961 Stellvertretender Chef des Stabes Plans and Policy (Planung und Grundsatzfragen) im NATO-Hauptquartier SHAPE in Paris, 1961-1963 Generalinspekteur der Bundeswehr.

Hans von der Groeben (1907-2005)

1933-1942 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1942-1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1945-1952 Oberpräsidium Hannover, Abteilung Finanzen, bzw. Niedersächsisches Ministerium der Finanzen, 1952-1958 BMWi, dort 1952-1958 Leiter der Unterabteilung III D (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl), seit 1956 Vorsitzender des Ausschusses Gemeinsamer Markt der Brüsseler Regierungs-Konferenz, 1958-1970 Mitglied der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft bzw. (ab 1967) der Europäischen Gemeinschaften in Brüssel.

Karl Gumbel (1909-1984)

1946 Oberregierungspräsidium Pfalz in Neustadt, 1947-1949 Ministerium des Innern des Landes Rheinland-Pfalz, 1949-1955 Bundeskanzleramt, dort zuletzt 1953-1955 Leiter der u. a. für Inneren Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMG, BMBR, BMFa, BMAt, AA und der Dienststelle Blank bzw. des BMVtg zuständigen Unterabteilung A, 1955-1966 BMVtg, dort Leiter der Abteilung III (Personal), 1959-1964 Stellvertreter des Staatssekretärs und 1964-1966 Staatssekretär, 1967-1969 Staatssekretär im BMI.

Prof. Dr. Walter Hallstein (1901-1982)

1929 Privatdozent, 1930-1941 Professor für Privat- und Gesellschaftsrecht, 1946 Lehrstuhl für Internationales Privatrecht, Völkerrecht, Rechtsvergleichung und Gesellschaftsrecht an der Universität Frankfurt/Main, 1950 Leiter der deutschen Verhandlungsdelegation für den Schuman-Plan, 1950-1951 Staatssekretär im Bundeskanzleramt, 1951-1958 im AA, 1958-1967 Präsident der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in Brüssel, 1968 Präsident des Rates der Europäischen Bewegung, 1969-1972 MdB (CDU).

Dr. Hilmar Hartig (geb. 1912)

1938-1945 Reichswirtschaftsministerium und Kriegsdienst, 1946-1949 IHK Emden, 1949-1950 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, 1950-1951 BMM, 1951-1952 OFD Köln, 1952-1977 BMF, dort 1952-1955 (Mai) Hilfsreferent im Referat II A 9 (Finanzielle Verteidigungsfragen), 1954-1957 (bis Mai 1955 gleichzeitig) Leiter des Referates II C 7 (Europäische Gemeinschaft, Verteidigungsbeitrag) bzw. (ab März 1957) VI A 1 (Finanzielle Verteidigungsangelegenheiten im Rahmen der NATO und der Westeuropäischen Union), 1954 (Juni-Dezember) zugleich im BMF Vertreter des Deutschen Finanzdelegierten beim Interimsausschuß für die Errichtung einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft in Paris, 1959-1966 Leiter des Referates VI A 6 bzw. (ab Januar 1960) V B 4 (Preisausgleichs-, Bevorratungs- und Verbilligungsmaßnahmen auf dem Ernährungsgebiet, ab 1959 zusätzlich zivile Notstandsgesetzgebung und -planung sowie ab 1961 finanzielle Angelegenheiten der gemeinsamen Agrarwirtschaft in der EWG), 1966-1977 Leiter der Unterabteilung V B (Finanzielle Angelegenheiten der Europäischen Gemeinschaften, der Entwicklungshilfe, der sonstigen internationalen Beziehungen und der Außenwirtschaft).

Eugen Huthmacher (1907-1967)

1937 Geschäftsführer beim Reichsverband der Kolonialwaren- und Feinkosthändler in Berlin und 1937-1942 Geschäftsführer der Bezirksfachgruppe Saar-Pfalz in Saarbrücken, 1943-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, seit 1947 in der Wirtschaftsabteilung der Verwaltungskommission des Saarlandes bzw. Leiter der Abteilung Wirtschaft im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft, dort seit 1951 ständiger Vertreter des Wirtschaftsministers, 1955 (Oktober)-1956 (Januar) im Übergangskabinett Welsch Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft sowie für öffentliche Arbeit und Wiederaufbau, 1956-1960 im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft Leiter der Abteilung W (Wirtschaft) und ständiger Vertreter des Ministers, 1960-1967 erneut Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft des Saarlandes, 1960-1961 und 1965-1967 MdL Saarland (CDU), 1961-1962 MdB.

Dr. Josef Jansen (1909-1966)

1934-1945 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, zuletzt 1939-1943 kaufmännischer Direktor der griechischen Osram-Gesellschaft, Athen, 1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946 Erster Geschäftsführer des Groß- und Außenhandelsverbandes Ruhrgebiet, Essen, 1946-1948 Landrat des Kreises Zell, 1948-1951 des Kreises Mayen, 1951-1954 Generalkonsul bzw. (ab April 1951) Gesandter in Luxemburg, 1954-1956 Leiter des Referates 202 (Deutschland-Referat) im Auswärtigen Amt, 1956-1960 Gesandter I. Klasse an der Botschaft in Paris, 1960-1965 Leiter der Abteilung West I bzw. (ab 1963) der Abteilung I (Politische Abteilung) im Auswärtigen Amt, 1965-1966 Botschafter beim Heiligen Stuhl.

Dr. Kurt Jantz (1908-1984)

1934-1935 Deutscher Gemeindetag, 1935 Reichswirtschaftsministerium, 1935-1938 Reichsversicherungsamt, 1938-1945 Reichsarbeitsministerium, dort Referent für die Kranken- und Unfallversicherung, 1947-1949 Theologiestudium, 1949-1951 Vikar und Dozent an der Kirchlichen Hochschule Bethel, 1951-1953 BMF, dort Leiter des Referats II C 8 (Sozialversicherung, Kriegsopferversorgung), 1953-1973 BMA, dort 1953-1955 Leiter des Referats IV 1 (Generalreferat für die Reform der Sozialversicherung), 1955-1973 Leiter der Abteilung IV (Sozialversicherung), 1955 (Juli)-1970 Generalsekretär für die Sozialreform, ab 1957 Mitglied des Sachverständigenbeirats für soziale Sicherheit im Internationalen Arbeitsamt in Genf, ab 1966 Honorarprofessor für Sozialpolitik an der Universität Köln.

Dr. Günther Joël (1899-1986)

1929-1946 Tätigkeit als Rechtsanwalt und bei der Justizverwaltung Berlin, 1946-1948 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, 1948-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1964 BMJ, dort 1949-1964 Leiter der Abteilung III (Handelsrecht, Recht der gewerblichen Wirtschaft und der Landwirtschaft, gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, ab 1952: Handels- und Wirtschaftsrecht), ab 1954 zusätzlich Leiter der Unterabteilung III B, 1962 (November)-1963 (Mai) mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Staatssekretärs beauftragt.

Ludwig Kattenstroth (1906-1971)

1939 Rechtsanwalt, 1940-1941 beim Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete und beim Militärbefehlshaber in Frankreich, 1947-1948 Dokumentenabteilung des Internationalen Militärgerichtshofes in Nürnberg, 1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1962 BMWi, dort 1949-1954 Leiter der Abteilung II (Wirtschaftsordnung bzw. seit 1953: Wirtschaftsordnung und -förderung), 1954-1956 der Abteilung Z (Zentralabteilung), 1956-1962 der Abteilung III (Bergbau, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl), 1962-1963 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung II (Wirtschaft, Finanzen, Soziales), 1963-1965 Staatssekretär im BMSchatz, 1965-1969 Staatssekretär im BMA.

Hans Clausen Korff (1905-2000)

1933-1940 Landesfinanzamt Schleswig-Holstein sowie Finanzämter Flensburg, Wismar, Schwerin, Hagenow und Berlin-Mitte, 1940-1945 Leiter der Abteilung Finanzen beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1948 Oberfinanzpräsidium Schleswig-Holstein, 1948-1949 Ministerium für Finanzen und 1949-1950 Landeskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, 1950 Stellvertretender Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, 1950-1969 BMF, dort 1950-1957 Leiter des Referats II A 2 (Bundeshaushalt: Einzelpläne 12 und 13, Haushalt der Verkehrsträger, Hilfsmaßnahmen für Handelsflotte, Beteiligung an Verkehrsmittelunternehmungen), 1957-1958 Leiter der Unterabteilung VI A (Finanzbeziehungen zu den internationalen Einrichtungen, zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschafts- und Verkehrsangelegenheiten), 1958-1959 Leiter der Abteilung VI (Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung, Verteidigungslasten, Rechtsangelegenheiten u. a.), 1959-1969 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt).

Franz Krapf (1911-2004)

1937-1938 Geschäftsführer der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, 1938-1945 im auswärtigen Dienst mit Stationen in Kairo (1939), Moskau (1939-1940) und Tokio (1940-1945), 1948-1950 kaufmännische Tätigkeit, 1950-1951 BPA, dort in der Abteilung II (Beobachtung und Auswertung der ausländischen Presse, Betreuung und Unterrichtung der ausländischen Journalisten, Unterrichtung der Auslandspresse über außenpolitische Fragen) Leiter des Referats 5 (Italien, Spanien, Südamerika), 1951-1976 erneut im auswärtigen Dienst mit Stationen in Paris (1951-1953), in der Zentrale (1953-1955), bei der NATO in Paris (1955-1958) und in Washington (1958-1961), 1961-1963 im AA Leiter der Abteilung 7 (Ostabteilung), 1963-1966 Leiter der Abteilung II (Politische Abteilung), 1966-1971 Botschafter in Japan, 1971-1976 Botschafter bei der NATO.

Dr. Wolfram Langer (1916-2002)

1940-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1947 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, Minden, 1947-1958 Redakteur beim Handelsblatt, Frankfurt/Main und Bonn, 1958-1966 BMWi, dort 1958-1963 Leiter der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), 1963-1966 Staatssekretär, 1966-1968 Staatssekretär im BMSchatz, 1968-1978 Präsident der Deutschen Pfandbriefanstalt (Depfa).

Walter Mann (1898-1976)

1926-1947 in der Forstverwaltung, u. a. 1936-1939 Vorstand des Forstamtes Kösching, 1939-1945 Abteilungsleiter bei der Forstverwaltung Krakau, 1947-1949 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1963 BML, dort 1949-1951 Leiter des Referates V A 3 (u. a. Planung des Holzeinschlags, Vertretung bei OEEC und FAO, Grundsatzfragen der Holzein- und -ausfuhr, Rohholzpreise, Holzzölle), 1951-1963 Leiter der Abteilung V (Forst- und Holzwirtschaft).

Dr. Erich Mende (1916-1998)

1936-1945 Berufssoldat, 1945 Mitbegründer der FDP, 1950-1953 Dozent für Öffentliches Recht und Politische Wissenschaften an der Universität Köln, 1949-1980 MdB (FDP, 1970 CDU), dort 1949-1953 parlamentarischer Geschäftsführer, 1953-1957 stellvertretender und 1957-1963 Fraktionsvorsitzender, 1960-1968 Bundesvorsitzender der FDP, 1963-1966 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen und Stellvertreter des Bundeskanzlers, 1967-1970 Deutschland-Manager der amerikanischen Investmentfirma IOS, 1970-1980 Tätigkeit als Wirtschaftsjurist für Bonn-Finanz/Deutscher Herold.

Dr. Reinhold Mercker (1903-1996)

1925-1945 im Reichspostdienst, 1947-1949 niedersächsischer Justizdienst, 1950-1951 niedersächsisches Justizministerium, 1951-1956 BMJ, dort Leiter des Referats IV 1 (Verfassungsrecht), 1956-1966 Bundeskanzleramt, dort 1956-1960 Leiter der Unterabteilung A (Referate 1, 3, 4, 5, 9 und 11: u. a. zuständig für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, BMFa, BMAt und des AA), 1960-1966 Leiter der Abteilung I (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, Bundespräsidialamt, Bundestag und Bundesrat), 1965-1966 auch Stellvertreter des Chefs des Bundeskanzleramts, 1966-1967 Staatssekretär im Bundesministerium für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates, 1967-1968 Staatssekretär (mit Sonderaufgabe) im BML.

Dr. Udo Müller (geb. 1902)

1932-1945 Rechtsanwalt in Dessau, 1945-1949 Präsident des Landgerichts Dessau, 1950 erneut Rechtsanwalt in Dessau, 1950-1952 nach Übersiedlung in die Bundesrepublik Hauptreferent und zuletzt Senatsdirektor beim Senator für Bundesangelegenheiten des Landes Berlin in Bonn, 1953-1965 BMG, dort Leiter der Abteilung I (insbes. Angelegenheiten der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands und der deutschen Ostgebiete, Maßnahmen zur Wiedervereinigung dieser Gebiete mit der Bundesrepublik, Förderung des gesamtdeutschen Gedankens).

Alois Niederalt siehe Regelmäßige Teilnehmer - Der Bundesminister für Angelegenheiten des Bundesrates und der Länder

Dr. Heinz Maria Oeftering (1903-2004)

1929 Regierung von Mittelfranken, 1930-1943 Reichsfinanzverwaltung, zuletzt Reichsfinanzministerium, 1945-1947 Präsident der Rechnungskammer Rheinhessen-Pfalz, 1947-1949 Präsident des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz, 1949-1957 BMF, dort Leiter der Abteilung II (Allgemeine Finanzpolitik und öffentliche Finanzwirtschaft) und Ständiger Vertreter des Staatssekretärs, 1957 Präsident des Bundesrechnungshofes, 1957-1972 Erster Präsident und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bundesbahn, 1972-1975 Präsident des Verwaltungsrates der Deutschen Bundesbahn.

Dr. Franz Josef Röder (1909-1979)

1937-1945 Auslandsschuldienst, 1946-1947 Leiter des Sprachendienstes und Chefdolmetscher in der Generaldirektion der Südwestdeutschen Eisenbahnen in Speyer, seit 1948 im höheren Schuldienst im Saargebiet, 1955-1979 MdL Saarland (CDU), 1957 MdB, 1957-1965 Minister für Kultus, Unterricht und Volksbildung des Saarlandes, 1959-1979 Ministerpräsident des Saarlandes, 1959-1973 gleichzeitig Landesvorsitzender der CDU.

Walter Roemer (1902-1985)

1929-1945 Justizdienst, 1945-1950 Bayerisches Staatsministerium der Justiz, 1950-1968 BMJ, dort Leiter der Abteilung Öffentliches Recht.

Dr. Josef Schafheutle (1904-1973)

1932 Badisches Justizministerium, 1933-1945 Reichsjustizministerium, 1936-1941 Landgerichtsdirektor beim Landgericht Karlsruhe unter gleichzeitiger Weiterbeschäftigung im Reichsjustizministerium, 1939-1945 Kriegsdienst, 1945 Finanzabteilung der Provinzialverwaltung Mark Brandenburg, Mitgründer der CDU Berlin, 1945-1946 Rechtsreferent in der Deutschen Zentralverwaltung der Finanzen in der Sowjetischen Zone, 1946-1950 in sowjetischer Haft im Lager Sachsenhausen, 1950-1951 BMJ, dort Leiter des Referates II 1 (Materielles Strafrecht; Straffreiheitsgesetze), 1951-1953 Generalstaatsanwalt in Freiburg, 1954-1967 erneut BMJ, dort Leiter der Abteilung II (Strafrecht und Verfahren).

Hansgeorg Schiffers (geb. 1913)

1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1949 Ministerium für Wiederaufbau des Landes Nordrhein-Westfalen, 1949 (August-November) beim Chef der Landeskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Büro Bundeshauptstadt, 1949-1956 BMWo, dort Leiter des Referates III/1 (u. a. zuständig für Grundsatzfragen und Richtlinien der Arbeitgeberwohnungsfürsorge aller Bundesressorts, Bergarbeiterwohnungsbau, ECA-Entwicklungsbauten, Koordinierung aller Fragen der Verteidigung, soweit das BMWo berührt wird, Bundesleistungsgesetz), 1956-1973 BMVtg, dort 1956-1958 Leiter der Abteilung U (Unterbringung und Liegenschaftswesen) 1959-1966 Leiter der Abteilung H (Haushalt und Finanzen), 1967-1973 Leiter der Hauptabteilung II (Rüstungsangelegenheiten).

Kurt Schmücker (1919-1996)

1938-1940 Tätigkeit als Buchdrucker bei den „Oldenburgischen Nachrichten", 1940-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, Übernahme der elterlichen Druckerei, 1949-1972 MdB (CDU), dort 1959-1961 Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, 1956-1966 Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung, 1963-1966 Bundesminister für Wirtschaft, 1966 (8. Nov.-1. Dez.) zugleich Bundesminister der Finanzen, 1966-1969 Bundesschatzminister, 1968-1971 Bundesschatzmeister der CDU, 1972-1986 Bürgermeister von Löningen (Oldenburg).

Heribert Schnippenkötter (geb. 1924)

1942-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 Volontär im Dümmler-Verlag, Bonn, 1946-1950 Studium der Philosophie, 1950-1951 Redakteur der „Bergischen Landeszeitung", 1951-1952 Bundeskanzleramt, dort Persönlicher Referent des Staatssekretärs, 1952-1963 BPA, dort 1952 Persönlicher Referent des Amtsleiters, 1953-1956 in der Abteilung III (Inland) Hilfsreferent im Referat III/6 (Zeitschriften und Bücher), 1956-1958 im Referat III/1 (Innenpolitik), 1959-1962 im Referat A 1 (Aktuelle Information), 1962 (Juni)-1963 (Oktober) Abordnung zum Bundeskanzleramt, dort Verbindungsmann zum BPA, danach 1963 im BPA Leiter des Referates VI/1 (Grundsatzangelegenheiten), 1964-1968 BMFa, dort Pressereferent, 1968-1989 erneut BPA, dort 1968-1975 „Chef vom Dienst" im gleichnamigen Referat, 1975-1989 Leiter des Referates IV B 6 bzw. (ab 1983) II 3 und (ab 1989) II 2 (Informationsfunk).

Dr. Gerhard Stoltenberg (1928-2001)

1954-1957 MdL Schleswig-Holstein (CDU), 1955-1961 Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands, 1957-1971 und 1983-1998 MdB (CDU), 1965-1969 Bundesminister für wissenschaftliche Forschung, 1969-1971 Leiter der Stabsabteilung Wirtschaftspolitik bei der Friedrich Krupp GmbH, Essen, 1971-1982 Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, 1971-1989 Landesvorsitzender der CDU in Schleswig-Holstein, 1982-1989 Bundesminister der Finanzen, 1989-1992 Bundesminister der Verteidigung, 1992-1995 Koordinator für die deutsch-französische Zusammenarbeit.

Alexander Freiherr von Süßkind-Schwendi (1903-1973)

1934-1944 Reichswirtschaftsministerium, 1944-1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1948-1949 Leiter der Verbindungsstelle der Wirtschaftsministerien in den Ländern der französischen Zone zur Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1951 BMM, dort Leiter des Referats II 2 (Methoden der europäischen Zusammenarbeit und der Marshallhilfe), 1951-1956 stellvertretender Leiter in der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OEEC in Paris, 1957-1968 erneut BMZ bzw. (ab Oktober 1957) BMBes bzw. (ab 1961) BMSchatz, dort 1957-1959 Dienstaufsicht über die Abteilungen II (Europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit) und III (Verwaltung des ERP-Sondervermögens), 1959-1968 Leiter der Abteilung II (Bundes- und ERP-Vermögen).

Siegfried Zoglmann (geb. 1913)

Seit 1928 führende Tätigkeit in der sudetendeutschen Jugendbewegung, 1934 Eintritt in die NSDAP, Journalist in Köln, seit 1935 in Berlin, dort Leiter der Auslandspressestelle der Reichsjugendführung der NSDAP, Chefredakteur einer Jugendzeitschrift und des Pressedienstes Ostraum, Redakteur des „Berliner Tageblatts" sowie Gebietsführer der Hitler-Jugend, 1939 Abteilungsleiter beim Reichsprotektor in Böhmen und Mähren, 1939-1945 Kriegsdienst, 1950 Eintritt in die FDP, seit 1951 verlegerische und erneut journalistische Tätigkeit, u. a. Geschäftsführer des Norddeutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverlags sowie Chefredakteur der Wochenzeitungen „Fortschritt", „Die Deutsche Zukunft" und „Deutsche Allgemeine Zeitung", 1954-1958 MdL Nordrhein-Westfalen, 1957-1976 MdB, dort 1961-1963 Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion, seit Oktober 1970 nach dem Austritt aus der FDP Gast, seit Dezember 1972 Mitglied der CDU/CSU-Fraktion, 1969 Mitgründer der National-Liberalen Aktion (NLA), 1971-1974 Bundesvorsitzender der Deutschen Union, 1976-1988 Landesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Bayern.

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