4 (k1966k): Zeittafel

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 19. 1966Mende besichtigt die Berliner MauerMünchen wird Austragungsort für die Olympischen Spiele 1972Die Autobahnbrücke über die Saale wird für den Verkehr freigegebenCDU/CSU und SPD nehmen Koalitionsverhandlungen auf

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Zeittafel

27. Januar
Die Genfer Abrüstungskonferenz der achtzehn Mächte nimmt ihre Beratungen wieder auf.

29. Januar
Die EWG-Mitgliedstaaten einigen sich im sogenannten Luxemburger Kompromiss. Frankreich kehrt an den Verhandlungstisch zurück.

7. bis 8. Februar
Bundeskanzler Ludwig Erhard hält sich zu Konsultationsgesprächen in Paris auf.

21. Februar
Frankreich zieht sich aus der NATO zurück und verschärft damit die Krisenlage der Institution.

21. bis 24. Februar
Der britische Premierminister Harold Wilson hält sich zu Besprechungen in Moskau auf.

21. Februar bis 16. März
Bundespräsident Heinrich Lübke besucht auf seiner Afrika-Reise ehemalige französische Kolonien bzw. Mandatsgebiete.

2. März
Das Kabinett beschließt weitere humanitäre Hilfen für die Opfer des Krieges in Süd-Vietnam.

7. März
Das vierte Passierscheinabkommen wird unterzeichnet.

16. März
Der britische Außenminister Michael Stewart und der Bundesminister des Auswärtigen Gerherd Schröder vereinbaren die Verstärkung deutsch-britischer Konsultationen.

17. März
Der Deutsche Bildungsrat tritt in Bonn zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

21. bis 23. März
In Bonn findet der 14. Bundesparteitag der CDU statt.

23. März
Bundeskanzler Ludwig Erhard wird zum Vorsitzenden der CDU gewählt.

25. März
Die Botschafter der Bundesrepblik Deutschland übergeben die Note zur deutschen Friedenspolitik an die Vertreter der Staaten, mit denen die Bundesrepublik Deutschland diplomatische Beziehungen unterhält, sowie an die Vertreter der arabischen und osteuropäischen Staaten.

21. April
Erhard führt mit Vertretern der drei im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien ein erstes sogenanntes Deutschlandgespräch.

26. April
In Rom fällt die Entscheidung über die Vergabe der Olympischen Sommerspiele für das Jahr 1972 zugunsten der Stadt München.

29. April
Die Bundesregierung veröffentlicht das Weißbuch zur Deutschlandpolitik.

11. Mai
Das Kabinett verabschiedet Richtlinien für den Verkehr in Verwaltungsangelegenheiten zwischen Verwaltungsbehörden in der Bundesrepublik Deutschland und den zuständigen Dienststellen der DDR.

12. Mai
Die Bundesrepublik vereinbart ein Jahr nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen mit Israel das erste Abkommen über Wirtschaftshilfe.

23. bis 25. Mai
Erhard trifft sich während seines Besuchs in London anlässlich der deutsch-britischen Regierungsbesprechungen zu Gesprächen mit Premierminister Wilson.

1. Juni
Der Regierende Bürgermeister von Berlin Willy Brandt schlägt auf dem SPD-Parteitag in Dortmund die Bildung eines „Deutschen Rates" vor.

6. bis 7. Juni
In Nürnberg findet der 17. Bundesparteitag der FDP statt.

20. Juni bis 1. Juli
Der französische Staatspräsident Charles de Gaulle besucht die Sowjetunion.

22. Juni bis 22. Juli
In Oslo erzielt die Konferenz des Internationalen beratenden Ausschusses für den Funkdienst (CCIR) keine Einigung über ein einheitliches Farbfernsehsystem.

29. Juni
Die SED zieht ihr Einverständnis zum geplanten Redneraustausch mit der SPD zurück.

10. Juli
Bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen erzielt die SPD große Stimmengewinne. Ministerpräsident Franz Meyers kann jedoch seine Koalition aus CDU und FDP zunächst fortführen.

21. Juli
Während seines Besuchs in Bonn im Rahmen der deutsch-französischen Konsultationen führt de Gaulle Gespräche mit Erhard und dem ehemaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer.

22. Juli
Die Sozialenquete-Kommission legt ihren Bericht zum geltenden Sozialrecht in der Bundesrepublik vor.

25. Juli
Das Kabinett berät über Grundsatzfragen des Bundeshaushalts 1967 und beschließt, den Gesamtplafonds in Höhe von 74 Milliarden DM nicht zu überschreiten.

29. Juli
Die Bundesregierung und der Berliner Senat geben das vorläufige Scheitern der Passierscheinverhandlungen bekannt.

12. August
Der Luftwaffeninspekteur General Werner Panitzki tritt im Zusammenhang mit der „Starfighter"-Affäre von seinem Amt zurück.

13. August
Generalinspekteur der Bundeswehr Heinrich Trettner reicht seinen Rücktritt ein.

28. August bis 1. September
Erhard und Schröder halten sich zu einem Staatsbesuch in Norwegen auf.

31. August
Das Kabinett berät Maßnahmen zur Vermeidung eines Haushaltsfehlbetrages im Bundeshaushalt 1966.

14. September
Das zum Hospitalschiff umgebaute ehemalige Hamburger Seebäderschiff „Helgoland" trifft in Saigon ein.

14. September
Kanzleramtschef und Bundesminister für besondere Aufgaben Ludger Westrick reicht sein Rücktrittsgesuch ein.

1. Oktober
Die 1946 bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen zu zwanzig Jahren Haft verurteilten NS-Politiker Albert Speer und Baldur von Schirach werden aus dem Spandauer Militärgefängnis entlassen.

6. Oktober
Eine Vereinbarung über die Wiedereröffnung der Passierscheinstelle für dringende Familienangelegenheiten bis zum 31. Januar 1967 wird unterzeichnet.

7. Oktober
Der amerikanische Präsident Lyndon B. Johnson hält vor Journalisten in New York eine viel beachtete Rede über die Europa-Politik der Vereinigten Staaten.

11. und 12. Oktober
In der Zeitschrift „Deutsches Panorama" erscheinen erste Auszüge aus dem Interview von Günter Gaus mit Herbert Wehner über dessen Vorstellungen zur Deutschlandpolitik.

14. Oktober
Das Kabinett berät ausführlich Fragen der Außen-, Verteidigungs- und Sicherheitspolitik und der Deutschlandpolitik.

20. und 21. Oktober
In Bonn beraten Vertreter der USA, Großbritanniens und der Bundesrepublik in einem ersten sogenannten Dreier-Gespräch über Fragen des Devisenausgleichs.

27. Oktober
Der Rücktritt der vier FDP-Bundesminister Erich Mende, Rolf Dahlgrün, Ewald Bucher und Walter Scheel beendet die Koalition von CDU/CSU und FDP.

2. November
Bundeskanzler Erhard erklärt sich zum Rücktritt bereit.

6. November
Bei den Landtagswahlen in Hessen erreicht die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) 7,9% der Stimmen. Damit zieht erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik die rechtsextreme Partei in ein Landesparlament ein.

8. November
Der Deutsche Bundestag fordert durch die Annahme eines Antrages der SPD-Fraktion den Bundeskanzler dazu auf, die Vertrauensfrage zu stellen. Erhard lehnt diese Aufforderung als verfassungswidrig ab.

10. November
Kurt Georg Kiesinger wird zum Kanzlerkandidaten der CDU/CSU-Fraktion nominiert.

20. November
Bei den Landtagswahlen in Bayern zieht die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) mit 7,4% der Stimmen in den Landtag ein.

30. November
CDU/CSU und SPD verständigen sich auf die Bildung einer Großen Koalition.

In Nordrhein-Westfalen zerbricht die christlich-liberale Koalition und die FDP ermöglicht eine sozial-liberale Koalition.

1. Dezember
Der Deutsche Bundestag wählt Kurt Georg Kiesinger zum neuen Bundeskanzler.

13. Dezember
Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger gibt im Bundestag seine Regierungserklärung ab.

14. Dezember
Bundesaußenminister Willy Brandt erklärt vor der Westeuropäischen Union (WEU) in Paris, die neue Bundesregierung strebe keine atomare Mitbeteiligung innerhalb des NATO-Verteidigungsbündnisses an.

19. Dezember
Nach Abschluss des Wiederaufbaus wird die Saalebrücke für den Verkehr freigegeben.

21. Dezember
Mit Frankreich kommt eine Einigung über den weiteren Verbleib französischer Truppen in der Bundesrepublik zustande.

Die Regierungschefs der Länder stimmen einem Kompromiss über das Beteiligungsverhältnis von Bund und Ländern an der Einkommen- und Körperschaftsteuer zu.

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