2.1.8 (k1968k): 7. Kuratorium des Deutsch-Französischen Jugendwerkes; hier: Künftige personelle Zusammensetzung, BMFa

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7. Kuratorium des Deutsch-Französischen Jugendwerkes; hier: Künftige personelle Zusammensetzung, BMFa

Nach kurzer Aussprache, an der sich der Bundeskanzler, die Bundesminister Brandt und Dr. Heck beteiligen, billigt das Kabinett den Vorschlag des Bundesministers für Familie und Jugend über die zukünftige Besetzung des Kuratoriums des Deutsch-Französischen Jugendwerkes mit der Maßgabe, daß die Stelle des Auswärtigen Amtes (Nr. 2 des Vorschlags) zunächst offen bleibt, bis ein Gespräch zwischen dem Bundeskanzler und Bundesminister Prof. Dr. Schmid stattgefunden hat. 28

28

Siehe 4. Sitzung am 16. Nov. 1965 TOP 4 (Kabinettsprotokolle 1965, S. 407). - Vorlage des BMFa vom 13. Dez. 1967 in B 136/5531, weitere Unterlagen in B 136/3955 und B 153/384. - Das Deutsch-französische Jugendwerk war am 3. Juli 1963 im Rahmen der Vereinbarungen des „Elysée-Vertrags" gegründet worden (Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit vom 22. Jan. 1963: BGBl. II 705). Die deutschen Mitglieder des aus je zehn Vertretern Frankreichs und der Bundesrepublik bestehenden Kuratoriums sollten bis zur nächsten Kuratoriumssitzung am 15./16. Jan. 1968 benannt werden. Für die Bundesrepublik waren neben vier Vertretern der öffentlichen Verwaltungen sechs namhafte Persönlichkeiten, in der Regel Leiter von Organisationen der freien Jugendarbeit, vorgesehen. Für die Bundesregierung hatte Heck den Leiter der jugendpolitischen Abteilung des BMFa Ministerialdirigent Philipp Ludwig und den Leiter der Kulturabteilung des AA Dr. Luitpold Werz vorgeschlagen, für zwei Sitze hatten die Länder Vorschlagsrecht. Schmid hatte gegen den Kabinettsbeschluss im Umlaufverfahren Einspruch erhoben, weil er selbst Kuratoriumsmitglied werden wollte (vgl. sein Schreiben vom 20. Dez. 1967 und den Vermerk des Bundeskanzleramts vom 8. Jan. 1968 in B 136/5531). Da für die Besetzung des Kuratoriums jedoch Angehörige der Ministerialbürokratie vorgesehen waren, verzichtete Schmid auf eine Berufung. Der vom BMFa vorgeschlagene Werz übernahm die Funktion (vgl. den Vermerk des Bundeskanzleramts vom 1. Juni und den Beschluss des Kabinetts im Umlaufverfahren vom 23. Aug. 1968 in B 136/5531). - Fortgang 152. Sitzung am 15. Jan. 1969 TOP 7 (B 136/36161).

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