2.13.14 (k1968k): E. Gestaltung des 17. Juni 1968

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[E.] Gestaltung des 17. Juni 1968

Staatssekretär Gumbel wirft die Frage der Gestaltung des Gedenktages in diesem Jahr auf. 40 Der Bundeskanzler spricht sich entschieden gegen einen Staatsakt wie in den vergangenen Jahren aus. Bundesminister Wehner, der diese Auffassung teilt, hält eine Ansprache über Rundfunk und Fernsehen für angemessen. Staatssekretär Schöllhorn wirft die Frage auf, wie dieses Tages im Ausland gedacht werden soll.

40

Siehe 119. Sitzung am 3. April 1968 TOP 3.

Das Kabinett beschließt, daß unabhängig davon, ob am 17. Juni 1968 eine neue gesetzliche Regelung über den Charakter dieses Tages in Kraft getreten ist, 41 ein Staatsakt im Bundeshaus in der Art, wie er in den vergangenen Jahren begangen wurde, nicht mehr stattfinden soll. Der Bedeutung dieses Tages soll in anderer Weise, voraussichtlich durch eine abendliche Ansprache über Fernseh- und Rundfunksender gedacht werden. Über die Form des Gedenkens im Ausland soll der Bundesminister des Auswärtigen den Auslandsmissionen unter Berücksichtigung der jeweiligen örtlichen Verhältnisse eine Weisung erteilen. 42

41

Ein Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Tag der deutschen Einheit kam nicht zustande.

42

Wortlaut der Rundfunk- und Fernsehansprache Kiesingers am 17. Juni 1968 in Bulletin Nr. 75 vom 19. Juni 1968, S. 633 f., Unterlagen in B 106/104115 und B 136/4935. - Fortgang 158. Sitzung am 25. Febr. 1969 TOP E (B 136/36162).

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