2.27.7 (k1968k): B. Manöver „Schwarzer Löwe"

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[B.] Manöver „Schwarzer Löwe"

Staatssekretär von Hase berichtet, daß der Bundesverteidigungsminister Weisung gegeben habe, eine zeitliche und räumliche Verlegung des Manövers zu prüfen. 19

19

Zur Lage in der Tschechoslowakei vgl. TOP A dieser Sitzung. - Vom 15. bis 21. Sept. 1968 sollte nahe der tschechoslowakischen Grenze auf den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels die Stabsübung der NATO, das Manöver „Schwarzer Löwe", mit rund 40 000 Bundeswehrangehörigen, einer US-amerikanischen Panzerdivision und einem französischen Regiment stattfinden. Vgl. „Die Welt" vom 24. Juli 1968, S. 1. - Zu Spekulationen in der Presse darüber, dass die UdSSR das Manöver als Vorwand für eine mögliche militärische Intervention nutzen würde, vgl. das Schreiben des BPA an die Bundesministerien vom 19. Juli 1968 und Vermerk des BMVtg vom 22. Juli 1968 in BW 1/25225, weitere Unterlagen in AA B 14-IIA7, Bd. 1220.

Nunmehr sei eine räumliche Verlegung angeordnet. Das Manövergebiet sei nicht mehr Ost-Bayern, sondern Baden-Württemberg. Die Truppenbewegungen würden nicht mehr in der Richtung West-Ost, sondern in Richtung Ost-West erfolgen. 20

20

Zur Durchführung des Manövers, zu dem die südwestlich von Ulm gelegenen Truppenübungsplätze Münsingen und Heuberg genutzt wurden, Unterlagen in BW 1/25226.

Staatssekretär von Hase verliest eine Presseerklärung über die Verlegung des Manövers. Das Kabinett nimmt zustimmend Kenntnis. 21

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Entwurf der Presseerklärung vom 24. Juli 1968 in BW 1/25225.

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